WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE FÜR ARBEITSLOSENTEXTE!

(Studie am psychologischen Institut der Universität Wien)

 

Liebe TeilnehmerInnen!

Vorstellungen über Arbeitslose und Arbeitslosigkeit sind vielfach von undifferenzierten Vorannahmen geprägt. Die Art und Weise, wie Arbeitslose in der Öffentlichkeit dargestellt werden, tragen wesentlich zur Einschätzung ihrer Situation und eventuellem Handlungsbedarf bei. Gesellschaftlich sinnvolles Handeln beruht auf Wissen und nicht auf Vorurteilen!

Mein Interesse an einer Korrektur verbreiteter Arbeitslosenklischees resultiert nicht zuletzt aus meiner eigenen Betroffenheit. Ich bin selbst arbeitslos. Mit einer wissenschaftlichen Aufarbeitung (Diplomarbeit) vorherrschender Meinungen im Lichte der Schilderungen, die Arbeitslose selbst von sich geben, möchte ich ihrer tatsächlichen Lebensrealität Rechnung tragen.

Maria Hintersteiner

Das Thema dieser wissenschaftlichen Untersuchung befasst sich mit der Lebensgestaltung von Arbeitslosen. Wie verbringen Arbeitslose ihre Zeit? Von Interesse ist dabei, wie Arbeitslose selbst sich und ihre Lebenswelt, das, was sie tun oder nicht tun, beschreiben. Es soll dabei nicht den sogenannten Experten überlassen bleiben, zu entscheiden, welche Erfahrungsgebiete wichtig sind und welche nicht. Es ist auch nicht erforderlich, sich der Expertensprache zu bedienen, um bestimmte Gedanken, Erfahrungen oder Tätigkeiten zu erklären. Wählen sie selbst ihre Begriffe! Die Fragestellung ist bewusst sehr allgemein gehalten, um Ihnen ein möglichst weites und offenes Feld der Berichterstattung zu geben und Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihre Gedanken frei zu äußern.

Diese Untersuchung geht nicht vom AMS aus und ist nicht von ihm in Auftrag gegeben. Die einzelnen Personen werden im Zuge der wissenschaftlichen Auswertung anonymisiert, sodass eine Identifikation unmöglich ist. Ihre persönlichen Daten werden weder an Einzelpersonen noch an irgendwelche Institutionen weitergegeben.
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