Dr.med.vet. Alexandra Gaggl

                           

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Pferd & Co

Nachstehend ein paar grundlegende Fragen zu Pferd & Co...und was der Pferdefreund (selbst) machen kann... Für detailierte Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Warum ist eine Zahnkontrolle beim Pferd so wichtig?

Weil unglaubliche 98% der Pferde Probleme mit den Zähnen haben!!!

Bleibende Zähne beim Pferd wachsen bis zu einem Alter von 6 Jahren, dann sind sie etwa 10cm lang. Jedes Jahr schieben sich die Pferdezähne 1-3 mm aus dem Zahnfach heraus, um abgenützt zu werden.  Das Material, aus dem Pferdezähne bestehen, ist darauf ausgelegt, mit hartem, trockenem Steppengras fertig zu werden. Das ist jedoch bei ‚unseren Haustieren’ nicht mehr der Fall...

Eine weitere Besonderheit des Pferdekopfs ist es, dass  das Oberkiefer deutlich breiter als das Unterkiefer ist. Schon dadurch kommt es leicht zur Bildung von scharfen Kanten an der Außenseite des Oberkiefers und an der Innenseite des Unterkiefers.

Diese Besonderheiten des Pferdes führen dazu, dass ein Pferd, dessen Zähne schon behandelt worden sind, durch mangelnden Abrieb, durch leichte Fehlstellungen, immer wieder behandelt werden muss.

TIPP: Behandlungsintervall - Faustregel: 1xjährlich!!!!
        Im Zahnwechsel, zwischen 2,5 und 4,5 Jahren wäre 2x jährlich optimal.

 

Aber Wildpferde kennen doch auch keinen Zahnarzt?

Heu und Heulage werden aus weichen Gras hergestellt, dadurch müssen die Pferde weniger kauen, die Außenseite der Oberkieferzähne und die Innenseite der Unterkieferzähne bilden Zahnkanten. Diese Kanten bohren sich in die Backenschleimhaut und in die Zunge und verursachen so schmerzhafte Wunden.

 

Was kann der Pferdefreund machen?

Die Schneidezähne lassen sich auch bei einem unwilligen Pferd anschauen. Überlange Schneidezähne sind ein häufiges und häufig übersehenes Problem.
Sie kommen bei Pferden mit viel Weidegang seltener vor als bei Pferden, die vorwiegend mit Heu gefüttert werden. Die Backenzähne nutzen sich auch beim Fressen von Heu und Kraftfutter ab, die Schneidezähne werden nicht genug durch Abreißen von Gras abgerieben. Damit die Backenzähne auch bei überlangen Schneidezähnen in Reibung kommen, muss das Pferd fester zubeißen. Dadurch werden die Schneidezähne und das Kiefergelenk geschädigt. Es kommt zur Bildung von Paradontose und Zahnsteinablagerungen.

 

Zahnkanten

Mehr als 90% der Pferde leiden an dieser schmerzhaften Veränderung der Backenzähne. Heu und Heulage wird aus weichen Grassorten hergestellt. Wie beim Kauen von Kraftfutter wird das Pferd nicht gezwungen intensiv zu kauen. Die dadurch entstandenen Kanten bohren sich mit jedem Kauvorgang in die Backenschleimhaut und in die Zunge und verursachen so schmerzhafte Wunden. Um  diese Schmerzen zu vermeiden, kaut das Pferd noch weniger stark, - ein Teufelskreis!!!

 

Ein Smile - bitte nicht an meinem Pferd...!

Ein „smile“ (Lächeln) ist leider nichts Positives, wenn es um die Schneidezähne ihres Pferdes geht. Durch einen verzögerten Wechsel der Milchschneidezähne kommt es zu dieser Abweichung, die korrektes Kauen verhindert. Dadurch kann es im Extremfall zu Fehlstellungen der Backenzähne kommen.

 

Hat ihr Pferd zu viele Schneidezähne?

Meistens handelt es sich hierbei um nicht ausgefallene Milchzähne, die entfernt werden müssen, da es sonst zu einer Verschiebung der bleibenden Schneidezähne kommt.

 

Wolfszähne

Wolfszähne sind nicht vollständig ausgebildete Zähne, die im Bereich der Lade liegen, oft von der Schleimhaut versteckt. Leider werden sie da vom Gebiß eingequetscht und verursachen Schmerzen. Daher sollten sie vor dem Anreiten entfernt werden.

TIPP: Achten Sie auf ihre Finger!!! Bei Unklarheiten machen Sie bitte lieber einen Termin mit dem Tierarzt aus!

 

Wann ist die Zahnbehandlung gut...?

Unter 40 Minuten und einer Sedierung ist eine qualitätsvolle Zahnbehandlung nicht möglich.

 

Fällt Ihnen ein Über- oder Unterbiß auf...?

Leider ist ein Über- oder Unterbiß nicht nur ein kosmetisches Problem. Es kommt dadurch zu Fehlstellungen der Backenzähne, die behandelt werden müssen.  Es bilden sich Haken an den ersten und letzen Backenzähnen, die ein Vorrutschen oder Zurückschieben des Unterkiefers -vor allem in der Dressur- verhindern.
Bei einem Trensengebiß werden die Mundwinkel gegen diese Haken gedrückt und verursachen Schmerzen.

 

Wie zeigt ein Pferd Zahnprobleme?

·         Unrittigkeit

·         Zungespielen

·         Headshaking beim Reiten, frustriertes Kopfschlagen beim Fressen

·         Futteraufnahme  ist verändert

·         Gestreckte Kopf-Hals-Haltung

·         Schmatzen

·         Heuwickel fallen aus dem Maul

·         Speicheln

·         Abmagern

 

Schade…….

Leider zeigt nicht jedes Pferd mit Zahnproblemen diese auch auf. Manche sind hart im Nehmen, leiden still und leicht behebbare Störungen bleiben oft jahrelang unentdeckt. Dadurch kommt es dann zu nicht mehr behebbaren Folgeschäden.

 

Der Pferderücken - und einige Gedanken dazu…

Steht ihr Pferd still, wenn sie es satteln?
Was macht es, wenn sie aufsteigen? Steht es ruhig und gelassen oder schaut es unfreundlich?
Beißt ihr Pferd den Sattel, oder sie?
Zwickt es beim Putzen?
Buckelt ihr Pferd, wälzt es sich oft?

Beim Reiten:

·         Braucht es lange zum Aufwärmen?

·         Ist es kurz im Schritt?

·         Schlägt es mit dem Kopf?

·         Geht es auf beiden Händen sehr unterschiedlich?

·         Verweigert es Rechts- oder Linksgalopp?

·         Lässt es sich nicht von einem etwas schlechteren Reiter reiten?

·         Verweigert es Lektionen, die es können sollte?

 

Diese Verhaltensprobleme können  auf Rückenschmerzen hinweisen. Die Hauptursache für Rückenschmerzen bei einem Pferd ist ein nicht passender Sattel.

Bei einem Problem mit ihrem Pferd probieren Sie es doch einmal, nur mit Halfter zu longieren. Geht es dann besser? Was passiert, wenn Sie es nur auftrensen, wie geht es dann? Und was passiert, wenn noch der Sattel dazukommt? Und wenn dann ein Reiter aufsitzt?

TIPP: Die Antworten auf diese Fragen sind extrem wichtig!!! Sie weisen auf entweder Zahn- oder Rückenprobleme hin und helfen mir, am richtigen Ort zu suchen…

>> Die Therapie - Was ist Chiropraktik?



Die häufigsten Ursachen für Probleme an der Wirbelsäule

Trauma - verursacht durch Sturz, Ausrutschen oder Festliegen in der Box
Transport - lange Transporte können zu Überlastungen führen
Geburtsprobleme - schwere Geburten können, wie auch beim Menschen, bei Mutter und Baby, zu Problemen führen

Wenig Koppelgang
Beim Buckeln oder Wälzen probieren Pferde ihre Blockaden selbst zu lösen.

Reiter - Rückenprobleme beim Reiter oder ein schiefer Sitz verstärken Rückenprobleme des Pferdes

Beschlag - Ohne Huf kein Pferd, dem ist nichts hinzuzufügen...

Sattel - Nicht passende Sättel  sind die häufigste Ursache für Rückenschmerzen! Nicht vergessen: Der aktuelle Sattel passt unter Umständen, der Sattel, der die Schmerzen verursacht hat, kann schon lange nicht mehr verwendet werden. Die Schmerzen können so chronisch geworden sein, dass  sie ohne zusätzliche Behandlung nicht mehr verschwinden.

Alter – „Kleine Wehwehchen“ werden halt immer stärker, das „Service-Intervall“ wird somit einfach kürzer. Oder?

 

Überprüfung der Beweglichkeit

Kann ihr Pferd mit seinem Kopf die Flanke berühren? Wenn eine Seite weniger beweglich ist, so kann das auf ein Problem in der Halswirbelsäule hindeuten.

Lässt sich ihr Pferd mit einer Hand auf der Schweifrübe seitlich bewegen? Spüren sie Unterschiede zwischen beiden Seiten, wenn sie die zweite Hand auf die Rippen legen?

Wölbt ihr Pferd den Rücken auf, wenn sie mit einem Finger auf der Mittellinie am Bauch entlangfahren? Achtung, nicht treten lassen!!!

 

Was haben Husten, Lahmheit und Durchfall gemeinsam?

Es sind einige Beispiele dafür, wo Akupunktur helfen kann. Die Akupunktur gehört zu den Regulationstherapien. Das heisst, sie hilft bei funktionellen Störungen, wo die Anatomie des Körpers noch nicht verändert ist. Bei Veränderungen, wie z.B. Arthrosen kann sie unterstützend wirken. Ihr größter Vorteil ist es, daß sie nebenwirkungsfrei hilft. Die meisten Pferde tolerieren die Verwendung von Nadeln.

>> Mehr über Akupunktur und chinesische Kräutertherapie


Die Anwendungsgebiete sind vielfältig:

·         Störungen des Atmungstraktes

·         Störungen des Magendarmtraktes (Durchfall, nicht-chirurgische Fälle von Koliken, schlechte Futterverwertung…)

·         Fruchtbarkeitsstörungen (wenn die Stute nicht rosst, der Hengst nicht decken will)

·         Lahmheiten

·         Rückenschmerzen, Muskelverspannungen

·         Leistungsoptimierung und Immunstimulation


                                                                      
                                                     
  
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>> Achtung!
Diese Seite ist nicht als „Do-it-yourself Anleitung“ gedacht, sie sollte vielmehr einige Denkanstöße geben. Achten Sie auf ihre Finger!
Bei Unklarheiten machen Sie lieber einen Termin mit dem Tierarzt aus!






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