Warnung vor Verlagen, die mit überteuerten Wikipedia-Artikel-
Sammelbänden einen einträglichen Etikettenschwindel betreiben

(© Andreas Weigel, Wien. Alle Rechte vorbehalten)

In den vergangenen Jahren wurden die Kataloge zahlreicher Onlinebuchhändler mit Büchern überschwemmt, die besonders interessant anmuteten, weil ihre Titel den Eindruck erwecken, dass sie fundierte Fachbücher wären, die sich Spezialthemen widmeten, über die bislang wenig publiziert wurde.

Die Bücherflut stammt allerdings nicht aus altbekannten Verlagshäusern, deren Angebot über Jahrzehnte gewachsen war, sondern ist gleichsam über Nacht in Verlagen erschienen, von denen man zuvor weder gehört noch gelesen hatte: alphascript, betascript, „Books LLC“, und „Bucher Gruppe“.

Diese banalen Verlagsnamen eint eine abenteuerliche Geschäftsidee, die auf dem Verkauf überteuerter Bücher beruht, die teils themenspezifische, teils willkürliche Sammlungen kostenlos verfügbarer Wikipedia-Artikel sind.

Als Autoren nennt die „Bucher Gruppe“ überhaupt keine Namen, während „VDM Publishing“ eine Handvoll Personen anführt, die unmöglich selbst diese enorme Papierflut zu unterschiedlichsten Spezialthemen verfasst haben können: weder zeitlich noch inhaltlich.

Die hunderttausend Bucher-Bände fielen in den Onlinekatalogen durch Buchtitel auf, die sich mit der bandwurmartigen Aufzählung von Namen und Begriffen begnügten. Eines dieser Bücher trug den umlautlosen Titel „James Joyce: Ulysses, Hans Wollschlager, Dubliner, Finnegans Wake, Nora Barnacle, Siegmund Feilbogen, Adolph Johannes Fischer, Fluviana“.

Diese Zusammenstellung erregte meine Aufmerksamkeit, weil ich um 1990 eine zweibändige Monografie über Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ verfasst habe und seit rund einem Jahrzehnt James Joyces Österreich-Verbindungen erforsche, zu denen Siegmund Feilbogen, Adolph Johannes Fischer und die Fluviana gehören, über die vor meinen Recherchen eher wenig Verbindliches bekannt war.

Wer sich für diesen Buchtitel und die darin genannten Themen interessiert, erhält für den Kaufpreis von 22,19 Euro vierundzwanzig veraltete Lexikonartikel, deren aktuellere und bebilderte Versionen bei Wikipedia kostenlos zu lesen und auszudrucken sind.

Etwa um dieselbe Zeit überraschte mich Amazon mit der Ankündigung, dass bei der zum VDM-Verlagsimperium gehörenden „Editions Universitaires Européennes“ eine 86 Seiten starke Monografie über Adolph Johannes Fischer erschienen sei, obwohl ich selbst nach monatelangen Recherchen mit großer Mühe eher wenig Material zu seinem Leben und Werk zusammentragen konnte.

Es war dies die zweite unerwartete Buchpublikation zu einem Thema, das ich in den vergangenen Jahren mühsam recherchiert hatte, weil es ein weißer Fleck der Joyce-Forschung war.

Mein Erstaunen über den Buchumfang war allerdings unberechtigt, weil sich nicht zuletzt dank des kuriosen Untertitels „Maler, Österreichischer Schriftsteller, Kunstsammler, Graveur, Xylograph, Franz Stelzhammer, Adalbert Stifter“ rasch herausstellte, dass die vermeintliche Monografie bloß die überteuerte Sammlung willkürlich zusammengewürfelter Wikipedia-Artikel ist.

Der dafür verantwortliche betascript-Verlag geht bei der Verpackung gewöhnlich insofern raffinierter vor, als er nur eines der ausgewählten Artikel-Lemmata als Buchtitel nützt und zudem Herausgebernamen angibt, was seriöser wirkt und bei den Käufern Vertrauen schafft, weshalb es geschehen kann, dass diese den in Englisch aufgedruckten Warnhinweis „High Quality Content by WIKIPEDIA articles!“ gar nicht mehr wahrnehmen.

Dank des reichhaltigen Artikelfundus von Wikipedia können diese Verlage oft besonders interessant klingende Buchtitel zu entlegenen und vernachlässigten Spezialthemen anbieten, über die noch wenig publiziert wurde. Doch leider halten diese Verlage nicht, was sie versprechen: Geboten wird nicht die beworbene knapp hundert Seiten starke Monografie, sondern nur der gleichnamige Wikipedia-Artikel, der im vorliegenden Fall mit Ach und Krach drei Seiten füllt.

Verbraucherschützer beurteilen diese Bücher daher als Mogelpackungen und die dazugehörende Verlagspraxis als Nepp. Moralisch betrachtet ist das zugrundeliegende Geschäftsmodell das Abzocken ehrenamtlicher Arbeit, selbst wenn der einträgliche Etikettenschwindel urheberrechtlich gedeckt ist, da diese Wikipedia-Artikel-Anthologien, die im Buchtitel gelegentlich Themen ankündigen, die im Buch selbst fehlen, keine Raubdrucke oder Plagiate, sondern rechtmäßige Nachdrucke freier Werke sind, so sie nur Wikipedia als Quelle nennen.

Nur in Wikipedia ist Wikipedia mit allem dazugehörigem Drum-und-dran drin

Folglich bin ich weniger als Wikipedia-Autor, sondern vielmehr als möglicher Käufer interessant klingender Bücher verärgert, die ihre billige Machart hinter Autorennamen verbergen, deren einziger Zweck es ist, von der Tatsache abzulenken, dass es sich bei den zum Kauf feilgebotenen Machwerken um Sammlungen von mehr oder weniger willkürlich ausgewählten Wikipedia-Artikeln handelt, deren Aufbereitung deutlich zu wünschen übrig lässt. Schließlich sind diese online nicht nur tagesaktuell und gratis, sondern schon allein deshalb besser, weil sie laufend aktualisiert und gepflegt werden sowie über sämtliche Internet-Vorteile, wie Links zu weiterführenden Artikeln, Audio- und/oder Videoclips etc. verfügen. Allein durch diesen Unterschied erleiden die gedruckten Wikipedia-Artikel einen massiven Informations- und Qualitätsverlust. – Es ist eben nur in Wikipedia Wikipedia mit allem dazugehörigem Drum-und-dran drin.

Problematisch sind nicht die Wikipedia-Artikel, obwohl diese wegen der vollautomatisch erfolgten Artikelauswahl und -zusammenstellung oft von stark unterschiedlicher Qualität sind, sondern die produzierten Sammelbände, die von fragwürdigen Verlagen um einen Preis verkauft werden, der in keinem vertretbaren Verhältnis zum Gebotenen steht.

Verständlicherweise sind breite Käuferschichten empört, dass angesehene Online-Buchhändler solche Verlage und Produkte in ihrem Angebotskatalogen dulden. Schließlich wünschen die Kunden für ihr Geld zu Recht ordentlich redigierte und gestaltete Bücher, aber keine überteuerten Machwerke, die mit folgenden Vorbehalten hausieren gehen: „Die Information im Buch könnte nicht geeignet für ihre Situation sein. Sie sollen mit einem Expert beraten, wo angemessen.“1

Schwach begonnen und stark nachgelassen: „Bucher Gruppe“

In den vergangenen Jahren habe ich die Biografien zahlreicher Personen recherchiert, die mit James Joyce bekannt bzw. befreundet waren, aber im Lauf der Zeit so in Vergessenheit geraten sind, dass über sie so gut wie nichts mehr bekannt war, weshalb es naheliegend, aber schwierig war, nach vielen Jahrzehnten noch etwas Licht in ihr Leben und Werk zu bringen.

Einige meiner Rechercheergebnisse habe ich in der Hoffnung als Wikipedia-Artikel zusammengefasst, dass jemand anderer, der gleichfalls nähere Informationen über die Betreffenden sucht und möglicherweise weitere biografische Details kennt, meine Artikel im Netz findet und diese gegebenenfalls ergänzt.

Vor diesem Hintergrund habe ich Ende August 2010 gespannt die vermeintliche „James Joyce“-Monografie der „Bucher Gruppe“ wahrgenommen, die auf den ersten Blick für meinen Forschungsschwerpunkt viel versprechend geklungen hat, weil sie laut Bandwurmbuchtitel eigene Kapitel über Themen enthalten sollte, die ich erforscht und in Wikipedia-Artikeln dokumentiert hatte.

Nach ein paar Online-Recherchen stellte sich heraus, dass das Buch keine neuen Forschungsbeiträge bietet, sondern bloß die Sammlung von zwei Dutzend Wikipedia-Artikeln ist.

Ich hatte den Band bewusst zur Besprechung bestellt, weshalb ich nicht überrascht war, darin sieben bzw. acht Wikipedia-Artikel vorzufinden, deren Haupt- bzw. Alleinautor ich bin. Verblüfft war ich allerdings von der billigen Machart und der fehlenden Qualität, die zum Vorschein kommt, wenn etwa der im Buchtitel und am Buchumschlag genannte (gleichfalls von mir verfasste) Beitrag über Siegmund Feilbogen im Buch selbst ohne jede Erklärung fehlt.

Im Buchtitel und am Buchumschlag werden „nur“ neun Artikel genannt, während das Titelblatt deren 15 verzeichnet und im Inhaltsverzeichnis zwei Dutzend Artikel angeführt werden. Diese unterschiedliche Dosierung erfolgt wohl aus kaufmännischem Kalkül: würden alle 24 Artikel im Bandwurmbuchtitel bzw. am Buchumschlag genannt, wäre die Kundschaft vom Endlostitel gewarnt, gewiss skeptischer als es dem Verlag lieb sein kann. Schließlich verheimlicht die Aufmachung der Bucher-Bände potentiellen Käufern bewusst, dass es keine Fachbücher, sondern lediglich Wikipedia-Artikel-Anthologien sind.

Vor dem Hintergrund, dass das Bucher-Buch vollautomatisch aus Wikipedia-Artikeln zusammengestellt wurde, trifft die folgende Kritik höchst wahrscheinlich auf alle Titel der „Bucher Gruppe“ zu.

Das Buchkonzept fußt auf der kostenfreien Verwendung von Wikipedia-Artikeln, wobei die für den Druck verwendeten Dateizusammenstellungen meist Monate veraltet sind, da sie nur jährlich aktualisiert werden, obwohl die automatisch erstellten Bücher „on demand“ gedruckt werden.

In der ersten Auflage hat der Verlag außer dem Inhaltsverzeichnis, eine automatisch übersetzte „Einführung“ sowie einen automatisch erstellten Index beigesteuert, die aber nicht Korrektur gelesen wurden.

Die Artikelreihung zeigt, dass der Buchinhalt nach dem ersten Buchstaben des Artikellemmas sortiert wurde, weshalb die Personenartikel nach Vornamen statt nach Familiennamen angeordnet werden: Hannah von Mettal, Hans Wollschläger, Jacques Mercanton, James Joyce usw.

Die Einführung wurde ohne jede Nachbereitung automatisch von einem Übersetzungsprogramm aus dem Englischen in ein radebrechendes Deutsch übertragen: „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann? Wenn so, sehen Sie die On-Line Version an und Veränderungen vorschlagen. Wenn angenommen, könnte Ihre Hinzufügung in der folgenden Ausgabe sein.“2

Die Einführung stellt nicht das Buch oder seinen Inhalt, sondern das Projekt Wikipedia vor und nennt jene Wikipedia-Kategorie, auf der die vorliegende Zusammenstellung beruht. Berücksichtigt wurden alle Artikel, die zum damaligen Zeitpunkt in der deutschsprachigen Wikipedia mit der Kategorie „James Joyce“ versehen wurden. Dank dieses Auswahlkriteriums ist die Sammlung thematisch schlüssig zusammengestellt, da alle im Buch enthaltenen Artikel Beiträge zum buchtitelgebenden Thema „James Joyce“ sind.

Diese automatisch erfolgte Artikelauswahl bedingt allerdings, dass die Artikelqualität wild gemischt ist: der Bogen reicht von der Artikel-Baustelle „Die Verbannten“ bis zu dem als „Lesenswert“ ausgezeichneten Artikel über Hans Wollschläger.

Von der Nennung der Wikipedia-Kategorie abgesehen, geht die Einführung mit keinem einzigen Wort auf das Thema oder den Inhalt der vorliegenden „James Joyce“-Publikation ein. Die Einführung ist vielmehr so allgemein formuliert, dass der berechtigte Verdacht entsteht, dass sie in sämtlichen abertausend deutschsprachigen Bucher-Bänden abgedruckt wurde, weshalb es sinnvoll gewesen wäre, sie professionell ins Deutsche übertragen zu lassen.

Der Index wurde gleichfalls automatisch alphabetisiert, weshalb Personen erneut unter ihren Vornamen zu suchen sind. Davon abgesehen werden viele in den Artikeltexten genannte Namen und Begriffe nicht erfasst und berücksichtigt, obwohl es Aufgabe und Sinn eines Indexes ist, den Buchinhalt dahingehend zu erschließen, dass das Lesepublikum die für das Thema maßgeblichen Namen und Begriffe einfach und rasch im Buch finden kann, was der vorliegende Index nicht leistet.

Meine Nachforschung hat ergeben, dass die Indexeinträge automatisch aus den in den Wikipedia-Artikeln erhaltenen Wiki-Links (Querverweisen zu anderen Wikipedia-Artikeln) erstellt wurden, was bedingt, dass im Index nur jene Namen und Begriffe berücksichtigt werden, zu denen Wikipedia-Artikel existieren. Alle anderen in den Artikeln vorkommenden Namen und Begriffe bleiben unabhängig von ihrer Relevanz im Index unberücksichtigt.

Umgekehrt übernimmt der Index aber sämtliche Worte, die in den Wikipedia-Artikeln mit Wikipedia verlinkt sind: Beispielsweise hat jemand im Artikel „Bloomsday“ das Wort „anpinkelten“ mit dem Artikel „Blasenentleerung“ verlinkt, weshalb die unausgereifte Software, die den Index automatisch generiert, statt des Artikel-Titels („Blasenentleerung“), auf den verlinkt wird, die Linkbeschriftung („anpinkelten“) in den Index überträgt.

Aufgrund der fehlenden Nachbereitung enthält der verwahrloste Index nicht nur wahllos Grund- und Beugeformen, sondern auch willkürliche Schreibweisen zahlloser Wörter und Begriffe: „Arche Noa“, „Arche Noah“, „Arno Schmidt“, „Arno Schmidts“, „Bob Dylans“, „Charles Steward Parnell“, „Charles Stuart Parnells“ usw. usf.).

Aus den illustrierten Wikipedia-Artikeln wurden sämtliche Abbildungen entfernt, was gewohnt unverständlich erklärt wird: „Wir haben Details des Bildes im Buch enthalten, aber um unheberrechtlich [sic!] zu schutzen, kann man die Bilder nur online sehen.“3

Darüber hinaus fehlen sämtliche Tondateien, die Diskussionsseiten sowie das Datum der letzten Änderung, welches über die jeweilige Aktualität des Artikels Aufschluss gibt. Durch den Wechsel vom elektronischen zum gedruckten Medium werden alle internen und externen Links hinfällig. Diese Abstriche bedingen in Summe einen massiven Informations- und Qualitätsverlust gegenüber der Onlineversion.

Allein das Layout der Artikel war in den meisten Fällen ansehnlich gestaltet, wenn man vom Liedtext „Finnegan's Wake“ absieht, bei dem jede Liedzeile einen eigenen Absatz einnahm, wodurch die Ballade mehr als zwei halbleere Seiten gefüllt hat.

Nur mit der Kritik, dass der Seitenumbruch von zahlreichen „Hurenkindern und Schusterjungen“ bevölkert wird, wäre man päpstlicher als der Papst, weil diese typografischen Mängel inzwischen auch bei Publikationen renommierter Verlage üblich geworden sind.

Bislang haben sich die Bucher-Bände durch Zweierlei positiv von den betascript-Büchern unterschieden: 1.) dass für die automatische Zusammenstellung der Sammelbände Wikipedia-Kategorien verwendet werden, wodurch die Bände echte Themenschwerpunkte aufweisen und 2.) durch das ordentliche Layout. Dieses ist aber seit der jüngsten Auflage Geschichte, da die Artikel nun gleichfalls nicht mehr mit einer eigenen Seite beginnen, sondern in Endlosabfolge gedruckt werden.

Denn die „Bucher Gruppe“ hat ihre Produkte inzwischen optisch und inhaltlich überholt. Die bislang gelben Buchumschläge wurden neu gestaltet und mit einem Foto aufgepeppt, das in keiner Beziehung zum Buchinhalt steht. So wurde etwa die aktualisierte und erweiterte Auflage des „James Joyce“-Bandes mit einem Blumenbild behübscht.

Darüber hinaus hat der Bucher-Verlag beim Layout das Kunststück zuwege gebracht, durch die angestrebte Angebotsverbesserung eine Verschlechterung zu bewirken. Das Buch enthält nun zwar auch jene Abbildungen, mit denen die einzelnen Wikipedia-Artikel illustriert werden, doch wurden die Bilder automatisch platziert, was das Gesamterscheinungsbild beeinträchtigt.

Ersatzlos gestrichen wurden die maschinell übersetzte „Einführung“ sowie der automatisch erstellte „Index“, was von wenig Ambition zeugt, da der Verlag diese mangelhaften Buchbestandsteile auch ordentlich aufbereiten hätte können.

Außer dem Artikel über „Siegmund Feilbogen“, der diesmal tatsächlich enthalten ist, sind in der zweiten Auflage dank der „James Joyce“-Kategorie folgende Artikel hinzugekommen: „Die Toten“, Erwin von Busse, Eugene Jolas, Felix Beran, Fritz Willy Fischer, Georg von Seybel und Irene Kafka.

Die Artikelabfolge zeigt, dass der Buchinhalt erneut automatisch nach dem ersten Buchstaben des Artikellemmas, d.h. nach Vornamen, sortiert wurde, weshalb der Band mit Adolph Johannes Fischer beginnt.

Auch die „Bucher Gruppe“ hat inzwischen erkannt, dass es sinnlos ist, in Büchern funktionslose Linkbeschriftungen abzudrucken, weshalb in der aktuellen Auflage die meisten jener Wikipedia-Artikel-Abschnitte gelöscht wurden, die aus Links bestehen, wie dies bei den Rubriken Weblinks und „Siehe auch“ der Fall ist.

Gelöscht wurden leider auch die Rubriken „Quellen“, „(weiterführende) Literatur“ und „Einzelnachweise“, die neben den erforderlichen Quellenangaben oft vertiefende Zusatzinformationen bieten.

Zu löschen vergessen, wurden die DNB-Links, weshalb in den gedruckten Artikeln stets die folgende funktionslose Linkbeschriftung zu lesen ist: „Literatur von und über [Name] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und auf anderen Websites“.

Betascripts bewusste Düpierung von Buchkäufern

Im Rahmen meiner Bucher-Recherchen erfuhr ich von der erwähnten, knapp 86 Seiten starken Monografie über Adolph Johannes Fischer. Mein Interesse an diesem Band wäre geringer gewesen, wenn der entsprechende Katalogeintrag von Amazon ausgewiesen hätte, dass die vermeintliche Monografie vom betascript-Verlag stammt.

Denn im Unterschied zur Bucher-Gruppe weist der betascript-Verlag, dessen Geschäftskonzept gleichfalls die kostenlose Verwertung von Wikipedia-Artikeln und -Fotografien ist, auf seinen Buchumschlägen meist eigens hin, dass der Inhalt auf Wikipedia-Artikeln beruht.

Die betascript-Herkunft der vermeintlichen Fischer-Monografie blieb mir vorerst verborgen, weil Amazon keine Abbildung des Buchumschlages bot. Stattdessen wurde das Buch irrtümlich der gleichfalls zum VDM-Verlagsimperium gehörenden „Editions Universitaires Europeennes“ und den legendären Autoren Lambert M. Surhone, Mariam T. Tennoe und Susan F. Henssonow zugeschrieben.

Angeboten wird eine 34.- Euro teure, 86 Seiten starke Monografie über Adolph Johannes Fischer, geboten wird die unillustrierte Vorjahresversion des Wikipedia-Artikels, der im vorliegenden Fall mit Werkverzeichnis, Weblinks und Quellen knapp drei Seiten hat und von der aktuellen, reichhaltig bebilderten Online-Version deutlich überholt wurde.

Da der buchtitelgebende drei Seiten schwache Artikel nicht buchfüllend ist, werden für die restlichen rund 97 Prozent der vermeintlichen Fischer-Monografie wahllos jene Wikipedia-Artikel verwendet, die in der Online-Version mit dem Fischer-Artikel verlinkt sind.

Die Entscheidung, für die Artikelauswahl gewöhnliche Wiki-Links heranzuziehen, ist ein äußerst willkürliches Kriterium, das eine beliebige Buchzusammenstellung bedingt.

Bei der vermeintlichen Fischer-Monografie sind das folgende, aus dem Artikel-Zusammenhang gerissene Namen und Begriffe, welche die einzelnen Kapitel des vorliegenden Buches bilden: Maler, Österreichischer Schriftsteller, Kunstsammler, Graveur, Xylograph, Franz Stelzhammer, Adalbert Stifter, Illustrator, Wiener Kunstgewerbeschule, Wehrschild, Salzburger Festspiele, Schöne Madonna, Michael Pacher, Dorotheum.

Das Auswahlkriterium für das rätselhaft bunt zusammengewürfelte Themen-Potpourri des Buches wird in diesem selbst nirgends erklärt, da es weder Einleitung, Vor- oder Nachwort noch Index besitzt.

Das Buch besteht bloß aus dem Abdruck der Wikipedia-Lizenz sowie den unspezifisch ausgewählten Wikipedia-Artikeln, womit der Nutzen schon von Haus aus deutlich geringer ausfällt, als bei den themenorientierten Bucher-Bänden.

Schließlich stammen die von betascript für die automatische Artikelauswahl verwendeten Wiki-Links großenteils aus der Artikeleinleitung, in der die privaten und beruflichen Lebensstationen skizziert werden, weshalb diese Wiki-Links auf eher unspezifische Artikel, wie Maler, Österreichischer Schriftsteller, Kunstsammler etc. verweisen.

Der „Maler“-Artikel enthält die Wikipedia-Rubrik „Siehe auch“, die ausnahmslos aus Wiki-Links, besteht: Links zu Artikeln, die im vorliegenden Buch weder gedruckt enthalten, geschweige denn anklickbar sind, weshalb der Abdruck dieser vollständig aus Links bestehenden Absätze sinnlos sind.

Das darauf folgende 13 Buchseiten lange Kapitel „Österreichischer Schriftsteller“ ist von einer kurzen Vorbemerkung abgesehen, nichts als die alphabetische Auflistung jener österreichischen Schriftsteller, über die es in Wikipedia Artikel gibt. Von den aufgelisteten Autoren erfährt man lediglich deren Vor- und Zunamen sowie Geburts- und Sterbejahr. – Während in Wikipedia die entsprechenden Artikel nur einen Mausklick entfernt sind, ist der Abdruck dieser schier endlosen Linkliste zu Wikipedia-Artikeln, die im vorliegenden Buch nicht vorhanden sind, ein Affront, der das Lesepublikum verhöhnt.

Ähnlich enthält der Artikel „Kunstsammler“ die Auflistung „Bekannte Privatsammlungen“, was in Wikipedia Sinn macht, weil man dort die Links anklicken und die dazugehörigen Artikel lesen kann. Im vorliegenden Fall ist das Weiterlesen allein deshalb unmöglich, weil die entsprechenden Artikel im Buch fehlen.

Auch der Artikel „Illustrator“ enthält eine Tabelle „Bedeutende Illustratoren“, die für die Buchleser wertlos ist, weil man außer Namen, Geburts- und Sterbejahr sowie Geburts- und -sterbeort nichts über die Aufgelisteten erfährt. In Wikipedia macht diese Tabelle Sinn, weil man die jeweiligen Artikel anklicken und lesen kann, weil diese – anders als im vorliegenden Buch – dort tatsächlich vorhanden sind.

Diese Beispiele zeigen, dass betascript mit den für die Artikelauswahl verwendeten Wiki-Links eine schlechte Wahl getroffen hat, weil sie in den meisten Fällen auf Artikel verweisen, die im vorliegenden Band nicht enthalten sind.

Wie die Bucher-Bände fallen auch die betascript-Bücher durch ihr liebloses Layout negativ auf, das durch schlecht platzierte Abbildungen, brutale Seitenumbrüche sowie die Missachtung der bewährten typografischen Tradition bedingt wird, dass jeder Artikel auf einer eigenen Seite beginnen sollte.

Anders als in den Bucher-Bänden werden bei betascript die aus Wikipedia hinausführenden externen Weblinks sinnvoll in ihre beiden Bestandteile (Linkbeschriftung und URL) zerlegt. Dazu wird bei der Linkbeschriftung mittels Fußnote auf den dazugehörigen URL verwiesen, weshalb die in den Artikeln erwähnten Weblinks am Rechner eingetippt und aufgerufen werden können. – Noch einfacher und besser ist es allerdings, den Link im entsprechenden Wikipedia-Artikel online anzuklicken, was erneut zeigt, wie entbehrlich die gedruckten Artikelsammlungen sind.

Vorsicht: Mogelpackung!

Die umstrittenen Bücher blieben wegen ihrer wenig anrüchigen Vertriebskanäle lange Zeit unentdeckt. Erst als die Bücherflut in den Onlinebuchhandelskatalogen vor Bucher-Bänden überquoll, wurde wahrgenommen, dass diese Verlagshäuser mehrere hunderttausend vermeintliche Spezialpublikationen zusammengepappt haben, ohne die Kunden darauf hinzuweisen, dass diese Themenbücher nur Sammlungen gedruckter Wikipedia-Artikel sind.

Von diesem Etikettenschwindel sind vor allem Käufer bedroht, die Bücher zum Verschenken kaufen. Auf diese Zielgruppe haben es auch jene Verlage abgesehen, die teuer Fotobände und -kalender verkaufen, für die sie kostenlose Wikipedia-Fotografien nutzen.

Der Hobbyfotograf Armin Kübelbeck hat im „Wikipedia Kurier“ berichtet, wie er unter dem Weihnachtsbaum erfahren hat, dass in einem großformatigen Handballkalender, den seine Frau gekauft und der handballbegeisterten Tochter zu Weihnachten geschenkt hat, mehrere Fotos enthalten waren, die er selbst aufgenommen und Wikipedia überlassen hat.4

Die umstrittenen Verlagshäuser haben allerdings nicht bedacht, dass die meisten Bücherliebhaber und Wikipedia-Autoren des Lesens und Schreibens mächtig sind und diese Fähigkeiten auch zu gebrauchen wissen.

Vor dem Hintergrund, dass der Großteil des leseinteressierten Publikums die billige Machart dieser Bücher und Fotobände ablehnt, weil es überteuerte Sammlungen gedruckter Wikipedia-Artikel und -Fotografien sind, folgten bald zahlreiche kritische Wortmeldungen.

Auf privaten Homepages, in Blogs, Foren, Mailinglisten und auf den Diskussionsseiten von Wikipedia und der Hauptvertriebsquelle Amazon wurde diese Geschäftemacherei thematisiert.

In zahlreichen Wortmeldungen wurde nicht nur die Machart dieser Bücher kritisiert, deren Titel oft nicht erkennen lassen, dass es nur Sammlungen gedruckter Wikipedia-Artikel sind, sondern mit Nachdruck gefordert, dass die Onlinehändler im Interesse ihrer Kunden den Nepp beenden, indem sie diesen Verlagshäusern ihre Hauptvertriebsplattformen nehmen bzw. sie wenigstens zwingen, im Buchtitel und auf dem Buchumschlag deutlich auf Wikipedia als Textquelle hinzuweisen, damit die Käufer wissen, was sie zu erwarten haben.

Die kritisierten Verlage täuschen nicht nur das Lesepublikum, damit dieses diese fragwürdigen Machwerke kauft, sie missbrauchen auch jenes Vertrauen, das bestimmte Online-Buchhändler bei den Konsumenten genießen und verstellen mit abertausenden Publikationen, welche die Online-Kataloge zu SPAM-Verzeichnissen degradieren, den Blick auf das Angebot seriöserer Verlage.

Nachdem nicht nur in Kundenforen, sondern auch in überregionalen Medien (FAZ, Süddeutsche, taz, ZDF) wiederholt kritisiert wurde, dass die Bücher in den Katalogen der Online-Buchhändler nicht als Wikipedia-Artikelsammlungen zu erkennen sind, haben einige Online-Buchhändler den Verlagen nahegelegt, deutlicher darauf hinzuweisen, dass die Bücher aus Wikipedia-Artikel zusammengestellt sind. Einige andere haben aufgrund der breiten und andauernden Kritik diese Produkte inzwischen sogar aus ihrem Sortiment genommen.

Als Konsument hoffe ich, dass Medien, Verbraucherschutzverbände und Öffentlichkeit weiterhin Druck ausüben, damit die Verlage deutlicher auf Wikipedia als ihre alleinige Textquelle hinweisen, damit uns allen Ärger und Fehlkäufe erspart bleiben.

Bis es so weit ist, empfehle ich enttäuschten Käufern, diese Bücher unter Protest an die Händler zu retournieren, damit diese animiert werden, über eindeutigere Produktbeschreibungen nachzudenken, die ihnen weitere Reklamationen ersparen.

Selbstredend soll, wer immer diese überteuerten Wikipedia-Artikelsammlungen kaufen will, diese auch kaufen können.

Lukrative Zusatzeinnahmen durch Buchankäufe der Bibliotheken

Neben den privaten Buchkäufern sind die Bibliotheken und deren Publikum eine weitere Zielgruppe der umstrittenen Geschäftemacher. Der Plagiatsforscher Stefan Weber hat in seinem „Blog für wissenschaftliche Redlichkeit“ thematisiert, dass zahlreiche wissenschaftliche Bibliotheken diese entbehrlichen Bücher angekauft haben.

Seine Recherche im „Karlsruher Virtuellen Katalog“ nach Bibliotheksbeständen der umstrittenen Verlage zeigt, dass viel zu viele wissenschaftliche Bibliotheken diese Wikipedia-Artikel-Sammlungen angekauft haben: sei es im Rahmen ihrer jeweiligen Sammlungsschwerpunkte, sei es aufgrund von individuellen Publikumswünschen.

Es ist ernüchternd, wie viele angesehene Bibliotheken Geld für den Ankauf gedruckter Wikipedia-Artikelsammlungen vergeudet haben: wertvolles Budget, das für den Ankauf von Büchern fehlt, die anschaffenswert sind.

Somit ist es auch im Interesse der Bibliotheken, dass die überteuerten Wikipedia-Artikel-Sammelbände eindeutig als solche deklariert werden, damit sie ihre knappen Steuer-Mittel gezielt für den Ankauf von Werken nützen können, deren Inhalte nicht sowieso in aktuellerer und besserer Form online und gratis verfügbar sind.

Aus finanziellen Gründen wäre es zudem wichtig und richtig, dass die Bibliotheken diese Fehlkäufe rasch aus ihren Katalogbeständen entfernen, da die Verwertungsgesellschaften die von Bibliotheken erfolgten Ankäufe als Schlüsselkriterium für die jährliche Tantiemenverteilung nützen. Der Jurist der „VG Wort“, Christian Beyer, hat im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ das Prozedere skizziert: „Um an Ausschüttungen beteiligt zu werden, muss ein Buch an mindestens fünf Bibliotheksstandorten, die zu wenigstens zwei unterschiedlichen regionalen Verbundkatalogen gehören, ausleihbar sein. Oder der Verlag muss in anderer Weise nachweisen, dass das Buch ‚in angemessenem Umfang verbreitet ist‘“.5

Für die Verlage ist die Aufnahme der Bücher in die Bibliotheksbestände doppelt attraktiv, weil ihnen dies neben den direkten Einnahmen aus dem Buchverkauf weitere indirekte Einnahmequellen (Bibliothekstantieme, Reprographievergütung) öffnet, die ihnen moralisch nicht zustehen. Demgemäß sollten die Verwertungsgesellschaften in ihre Verträgen Vorkehrungen treffen, dass diese umstrittenen Verlage und deren als Herausgeber fungierende Strohmänner und -frauen nicht unverdient Verwertungsrechte für fremde Leistungen kassieren, während Wikipedia und die tatsächlichen Artikelautoren finanziell leer ausgehen.

Inzwischen habe viele Bibliotheken das Problem erkannt und Maßnahmen gegen den Nepp gesetzt, indem sie die dubiosen Verlage auf schwarze Listen gesetzt haben bzw. deren Bücher bewusst zur Ansicht bestellen. Auch die Publikumsbestellwünsche werden eigens auf die nutzlosen Verlagsprodukte durchgesehen, um allfällige Besteller zu informieren, dass sie den Buchinhalt in aktuellerer und ausgereifterer Form online bei Wikipedia lesen und ausdrucken können.

Diese Maßnahmen sollten auch dem VDM-Verlagsgründer Wolfgang Müller gefallen, zu dessen überquellender Bücherschwemme der betascript-Verlag gehört. Schließlich hat er in einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ erklärt, dass er Bibliothekare, die seine Verlagsprodukte kaufen, für peinlich und fast kriminell hält: „‘Dämlich‘ ist mir in Bezug auf Bibliothekare noch zu harmlos. Das würde ja bedeuten, der Bibliothekar wisse nicht, was er tut. Nein, ich meine, wer Steuern für Dinge ausgibt, die der Staat kostenlos haben kann, der handelt fast kriminell.“6

Dringender Handlungsbedarf bei Wikipedia

Wikipedias programmatische Absicht, Wissen weltweit frei zugänglich zu machen, wird durch jene Verlage konterkariert, die für ihre mehr oder weniger durchdachten Sammlungen von Wikipedia-Artikeln gewöhnlich zwischen 20.- und 80.- Euro verlangen, ohne dafür irgendetwas Nennenswertes zu leisten.

Wikipedia sollte daher im eigenen Interesse, aber auch im Interesse seiner ehrenamtlich tätigen Autoren und Fotografen sowie im Interesse des Verbraucherschutzes diese Verlage in die Pflicht nehmen und sich öffentlich gegen deren Publikationspraxis äußern, damit allfällige Buchkäufer gewarnt sind.

Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass Wikipedia die freie gewerbsmäßige Verwertung der Artikel durch Dritte dahingehend einschränkt, dass ab einer bestimmten Anzahl an Wikipedia-Artikeln und/oder -Abbildungen in einem Werk, Wikipedia verpflichtend als Hauptautor genannt werden muss.

Jedes Jahr ist auf den Wikipedia-Seiten der Aufruf zu lesen, dass man für Wikipedia einen Geldbeitrag spenden möge. Anstatt regelmäßig um freiwillige Spenden zu betteln, wäre es meines Erachtens gerechtfertigter, endlich die unerwünschten kommerziellen Nutznießer zu Tantiemen- bzw. Strafzahlungen zu verpflichten. Schließlich schmarotzen diese fragwürdigen Verlage nicht nur massiv an der ehrenamtlichen Arbeit der Wikipedia-Autoren und -Fotografen, sondern auch an der durch Spenden finanzierten Infrastruktur (Hard- und Software, Netzbetrieb etc.).

Um die unerwünschte Geschäftemacherei dieser Verlage zu unterbinden bzw. einzuschränken, könnte Wikipedia etwa die Lizenzbestimmungen dahingehend ändern, dass die freie Verwendung einzelner Artikel weiterhin erlaubt, aber die gewerbsmäßige Zusammenstellung von Artikelsammlungen Wikipedia vorbehalten bleibt.

Das deutsche und österreichische Urheberrecht enthält vergleichbare Regelungen, wenn etwa die Vervielfältigung und Verbreitung einzelner öffentlicher Politikerreden zulässig ist, aber deren Vervielfältigung und Verbreitung in Form einer Sammlung, die überwiegend Reden desselben Urhebers enthält, dem Urheber selbst vorbehalten bleibt (§43 (3) des Österreichischen Urheberrechtsgesetzes bzw. § 48 (2) des deutschen Urheberrechts).

Durch die entsprechende Adaptierung der Lizenzbedingung könnte Wikipedia die von einer breiten Öffentlichkeit kritisierte gewerbliche Publikationspraxis der umstrittenen Verlage einschränken, ohne das Ideal der freien Wissensverbreitung zu verraten.

Anmerkungen

1 James Joyce: Ulysses, Hans Wollschlager, Dubliner, Finnegans Wake, Nora Barnacle, Siegmund Feilbogen, Adolph Johannes Fischer, Fluviana. Bucher Gruppe 2010. Grenze der Verbindlichkeit. Verzichterklärung der Garantie. S.II.

2 James Joyce (wie Anm. ). S.2.

3 James Joyce (wie Anm. ). S.1.

4 Armin Kübelbeck: Schöne Bescherung. In: Wikipedia-Kurier. Das Wikipedia-Nachrichtenblatt. 12/2010.

5 Corinna Nohn: Fehlkauf mit System. Neu im Regal: Aus Wikipedia-Artikeln kopierte Bücher finden sich in Uni-Bibliotheken. In: Süddeutsche Zeitung. Feuilleton. 25. Oktober 2010. S.12.

6 Nina May: „Inhalt interessiert mich nicht die Bohne“. Der Verlagsgründer Wolfgang Müller erklärt weshalb er reinen Gewissens gedruckte Wikipedia-Artikel verkauft. In: „Leipziger Volkszeitung“ vom 26.7.2011. Kultur. S.10.

*) Andreas Weigel: „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“. In: „Wikipedia Kurier“ (5. Oktober 2010)

*) Andreas Weigel: Die Plage des Plagiierens. Wie Amazon einen österreichischen James-Joyce-Forscher überraschte. In: Augustin. 6. Oktober 2010. S. 33.

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