Zur Person: Andreas Weigel

Im Anschluss an die Matura an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie Beginn des Diplom- und Doktoratsstudiums (Germanistik und Theaterwissenschaft) an der Universität Wien (Mag. phil. (1988), Dr. phil. (1990)). Seither Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „MTD-Dachverband“, „ÖBB - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“). Von 2008 bis 2013 freier Literaturwissenschaftler und Kulturpublizist.

Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“, eigenständiger Ö1-Sendungen („Spielräume“, „Spielräume spezial“) sowie zahlreicher Beiträge für den ORF-Hörfunk, Zeitungen, Zeitschriften und Literaturjahrbücher. Stipendiat der Freunde der Zürcher James Joyce Stiftung“ (Mai 2010).

Ausstellung über James Joyce und Österreich

Fotoausstellung: James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. „Volkshochschule Hietzing“ in Wien. 7. Juni bis 31. August 2011.

Vorträge

  1. „Fakten, Legenden und Lücken. Zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig“
    („Stefan Zweig Centre“ Salzburg, 9. November 2012)

  2. „The Bloomsday Lecture: James Joyces Österreich-Aufenthalte“
    („Institut für Anglistik und Amerikanistik“ der „Universität Wien“, 18. Juni 2012)

  3. James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg“ (VIP-Führung durch die Ausstellung)
    („Volkshochschule Hietzing“, 28. Juni 2011)

  4. James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg“ („Bloomsday-Führung durch die Ausstellung)
    („Volkshochschule Hietzing“, 16. Juni 2011)

  5. „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“
    („James Joyce Stiftung Zürich“, 8. September 2009)

  6. „Salzburger Spuren in James Joyces Leben und Werk“
    („Institut für Anglistik und Amerikanistik“ der „Universität Wien“, 16. Juni 2009)

  7. „Ein Dubliner in Feldkirch“
    (ORF, Ö1. „Von Tag zu Tag“, 12. Juni 2008, 14:05-14:40)

  8. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce
    („Leben mit Loos“-Symposion, 17. November 2006)

  9. „James Joyce und Salzburg“
    („Salzburger Literaturhaus“, 16. Juni 2004)

  10. „Wiener Vorlesungen zur Literatur“: Hans Wollschläger
    („Literarisches Quartier Alte Schmiede“, 17. Mai 1999)

  11. „Karl Kraus und die Psychoanalyse Sigmund Freuds“
    („Kulturhof Amstetten“, März 1996)

  12. Präsentation meiner „Herzgewächse“-Monografie (gemeinsam mit Wendelin Schmidt-Dengler sowie Hans Wollschläger)
    („Werkstattgespräch“ des „Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften“, 27. Jänner 1994)

Publikationen

Selbständige Buchpublikationen

  1. »ruckworts gegen den Strom der Zeilen«. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers »Herzgewächse oder Der Fall Adams. Erstes Buch«. Frankfurt am Main: Bangert & Metzler 1992.

  2. »ruckworts gegen den Strom der Zeilen«. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers »Herzgewächse oder Der Fall Adams. Erstes Buch«. Frankfurt am Main: Bangert & Metzler 1994.

Literaturjahrbuch-Beiträge

  1. Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010. S.21-36. Wien: präsens 2010.

  2. Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.

  3. Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008. S.37-54. Wien: präsens 2008.

  4. A Portrait of the Artist as an Adolf Loos Campaigner (James Joyce Quarterly. Vol. 42/43. Nos. 1-4 (2007). 315-319, gemeinsam mit Friedhelm Rathjen).

  5. „Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006. Wien 2006. 37-59.

  6. James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien: präsens 2005.

  7. Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch. In: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.). Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01. Trier: Wissenschaftlicher Verlag 2001. S.159-177.

  8. Das Schicksal des „Ulysses“. James Joyce und Feldkirch, Vorarlberg. In: „Montfort. Vierteljahreszeitschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs“. 52. Jahrgang. 2000. Heft 3. S.289-301.

Aufsätze in Zeitungen und Zeitschriften

  1. Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft. Mit Nachtrag: „Erstmals amtlich verbürgte biografische Details zu Rosa Debela“.  In: Rheticus. Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft. Nr. 55 (2012). S.92-107.

  2. Max Riccabonas erfundene Begegnung mit James Joyce. Erforderliche Korrektur einer zweifelhaften Zeitzeugenschaft. In: „miromente“. Nr.25. September 2011. S.34-44.

  3. Meteorit trifft Zweig. James Joyce sei ein „Verkehrtpuritaner mit quäkerischen Ahnen“, sein „Ulysses“ enthalte „keine zehn Seiten Herzlichkeit, alle sind sie zynisch höhnisch“. So weit Stefan Zweig. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu: Anmerkungen zu einem disparaten Verhältnis. In: „Die Presse“, „Spectrum“, IV. 13. Juni 2009.

  4. Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam. In: „Die Presse“, „Spectrum“. IV. 16. August 2008. S.IV.

  5. Porträt von James Joyce im „Salzburg Museum“. In: „Salzburger Nachrichten“. Kultur. 11. Oktober 2007. S.14.

  6. James Joyce: Spurensuche in Salzburg. In: „Salzburger Nachrichten“, „Wochenende“. Lesen & Hören. 16. Juni 2007. VII.

  7. Feldkirch, der Schicksalort. Gestern hat sich nicht nur James Joyces Geburtstag zum 125. Mal gejährt. In: „Vorarlberger Nachrichten“, Feuilleton. 3./4. Februar 2007.

  8. Feldkirch und das Schicksal. Zum 125. Geburtstag von James Joyce. Erinnerungen an den hohen Gast. In: „St. Galler Tagblatt“, Kultur. 2. Februar 2007.

  9. „Ulysses“ in Feldkirch. Drei Neuerscheinungen zur Biographie von James Joyce. In: „Wiener Zeitung“, „Extra“, S.4. 11. Juni 2004.

  10. Die Hürden der PC-Recherche. Killy, Kindler, KLG, Wilpert und Zmegac: wichtige deutschsprachige Nachschlagewerke zur Literatur sind nun auch digital aufbereitet erhältlich. Ein Vergleich. In: „Die Presse“, „Spectrum“, VIII. 20. November 1999.

  11. Wenn das im Internet steht! Was tun sie eigentlich, die Damen und Herren Abgeordneten? Die Parlament-Homepage gibt Auskunft: Biographien, Photos, Überblicke über die Tätigkeiten der heimischen Parlamentarier und noch mehr. In: „Die Presse“, „Spectrum“, VIII. 22. August 1998.

  12. Zitate – en gros und en détail. Arno Schmidt, total digital: Die „Bargfelder Ausgabe“ der Werke des deutschen Autors liegt jetzt auf CD-ROM vor – eine kleine, feine Sensation, über die sich nicht nur Kenner freuen. In: „Die Presse“, „Spectrum“, VIII. 13. Juni 1998.

  13. Nicht auf dem Diwan. „Freud und das Kindweib“: Die Memoiren des Freud-Schülers und „Fackel“-Mitarbeiters Fritz Wittels könnten interessant sein. Die verstümmelte Fassung, die Edward Timms nun ediert hat, ist allerdings ein frivoler Etikettenschwindel. In: „Die Presse“, „Spectrum“, VII. 8. Februar 1997.

  14. Kunterbunte Silberscheiben. Multimedia. Ein Überblick über das literarische und lexikalische CD-ROM-Angebot, das sich – genauer besehen – als analoger Wein in digitalen Schläuchen erweist. Vergleiche von zwei Autorenbiografien, zwei Klassiker-Editionen und drei Lexika. In: „Falter“. Nr.40/1996. S.24-26.

  15. Schätze an die Oberfläche. Auch CD-ROMs kommen in die Jahre. Oder zu verbesserten Neuauflagen, wie zum Beispiel zwei Populärkulturlexika: „Cinemania 97“ und „Music Central 97“. In: „Der Standard“, „Album“, S.12., 22. November 1996.

  16. Vereint, vereinzelt, vereisen. Es gibt eine sinnvolle Nutzung der Möglichkeiten, die CD-ROMs bieten: Querverweise, Hyperlinks, lexikalische Vollständigkeit. Zum Beispiel bei der Encarta Enzyklopädie – nun auch auf Deutsch. In: „Der Standard“, „Album“, S.4. 15. November 1996.

  17. Traum vom elektronischen Zettelkasten. Arno Schmidts Werk hat sich geradezu angeboten. Doch herausgekommen ist eine problematische, eine multimediokre CD-ROM: ein Einstieg, der auf das Original nur neugieriger macht. In: „Der Standard“, „Album“, S.9. 19. April 1996.

Radiosendungen (eigenständige Sendungen)

  1. „Spielräume“. Jon Mark und Johnny Almond: John Mayalls vergessene Meisterschüler.
    (ORF, Ö1, 21. April 2013, 17:30-17:56)

  2. „Spielräume“. Lonnie Johnson, das märchenhafte Comeback eines Blues-Ahnherrn.
    (ORF, Ö1, 14. März 2010, 17:30-17:56)

  3. „Spielräume“. Das vorschriftswidrige Lächeln des Singer-Songwriters John Prine.
    (ORF, Ö1, 10. Jänner 2010, 17:30-17:56)

  4. „Spielräume“. Vertonte Tätowierungen
    (ORF, Ö1, 22. November 2009, 17:30-17:55)

  5. „Spielräume“. Tierische Lieder
    (ORF, Ö1, 4. Oktober 2009, 17:30-17:55).

  6. „Spielräume“. Luft & Liebe
    (ORF, Ö1, 18. Jänner 2009, 17:30-17:56).

  7. „Spielräume“. The Green God. Der Ausnahmegitarrist Peter Green
    (ORF, Ö1, 7. September 2008, 17:30-17:56).

  8. „Spielräume“. Leopold Bloom & der Pop
    (ORF, Ö1, 15. Juni 2008, 17:30-17:56).

  9. „Spielräume Spezial“. I Hear America Singing. Der Folk-Musiker Bob Gibson
    (ORF, Ö1, 3. Dezember 2006, 17:10-17:56).

  10. „Spielräume Spezial“. Lebensmotto „Trouble Bound“. Der Rockabilly-, Blues- und Country-Musiker Billy Lee Riley
    (ORF, Ö1, 5. November 2006, 17:10-17:56).

  11. „Spielräume Spezial“. Die überdrehte Welt des Shel Silverstein
    (ORF, Ö1, 28. Mai 2006, 17:10-17:56).

  12. „Ö3-Musicbox“. John Cale - Ausgewählte Werke von 1967 bis 1981.
    (ORF, Ö3, 1. April 1982, 15:05-16.00).

Kultur-, Literatur- und Theaterkritik

Zahlreiche Beiträge für den „Österreichischen Rundfunk“ (Ö3: „Musicbox“, Ö1: „Diagonal“, „Ex Libris“, „Im Rampenlicht“, „Kultur aktuell“, „transparent - Das Kulturstudio“), „Der Standard“ („Album“, „Kultur“, „Das neue Buch“), „Die Presse“ („Spectrum“), „Wiener Zeitung“ („Extra“, „Lesezirkel“), „Falter“, „Rolling Stone“ u.v.a.m.

Literaturgutachtertätigkeit

Zudem zwischen 1985 und 1990 im Auftrag von Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler zahlreiche Gutachten (vor allem Autoren- und Verlagsförderung sowie W.H. Auden-Preis) für das „Bundesministerium für Unterricht und Kunst“.

Sprachdiplome

  1. Cambridge ESOL Level 1 Certificate (Council of Europe Level B2): First Certificate in English (FCE), (Grade B, Juni 2008)

  2. Cambridge ESOL Level 2 Certificate (Council of Europe Level C1): Certificate in Advanced English (CAE), (Grade B, Juni 2009)

Andreas Weigels Fortsetzung folgt nicht (© Impressum. Stand vom: 31. März 2013.)