Modell für die computergestützte Anlageplanung für private Haushalte

Robert Köck

Durch die Internationalisierung der Finanzmärkte und die steigende Komplexität der Anlageprodukte ist es heute ohne technische Unterstützung fast unmöglich geworden, die sich bietenden Anlagemöglichkeiten, abgestimmt auf die Präferenzen eines Haushalts, in eine ausgewogene Balance zu bringen.

Dieses Modell verfolgt die Zielsetzung, dass ein Investmentportfolio nicht nur eine Sammlung von guten individuellen Kapitalanlagen sein sollte. Mit einem ausgezeichneten Anlagenmix soll die Erreichung der gewünschten Vorhaben optimiert werden.

Diese Software ist als Erweiterung zur heutigen Anlageberatung im Finanzdienstleistungsgeschäft gedacht. Anknüpfungspunkte bestehen bei Haushalten mit entsprechendem Einkommensüberschuss, die wenig Zeit und vielleicht auch nicht über das detaillierte ökonomische Wissen verfügen, um ein Portfolio mit verschiedenen Anlagen optimal zu planen.

Für einen Finanzdienstleister ergibt sich die Gelegenheit, derartige Kunden über den finanziellen Bereich hinausgehend mit Expertenwissen, aktuellen Informationen und den Möglichkeiten, die aus den nationalen und internationalen Geschäftskontakten bestehen zu unterstützen. Dieser zusätzliche Kontaktpunkt soll auch mit zur längerfristigen Vertiefung einer Kundenbeziehung beitragen.

Das Modell orientiert sich am Konzept des Nobelpreisgewinners (1990) Harry M. Markowitz. In Erweiterung zur bisherigen Praxis sind dabei über die reine Renditedarstellung hinausgehende Analysen vorgesehen.

Die Software ermöglicht - unter Berücksichtigung unterschiedlicher Renditeerwartungen - die übersichtliche Erstellung verschiedener "wenn-dann" Szenarien. Es lässt sich zugleich im Rahmen eines Beratungsgesprächs als on-line Präsentation absatzwirksam einsetzen.


Die Programmelemente im Überblick:

Abbildung 1: Modellbestandteile