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FR 19.06.98

645 km, 79 Schnitt, 8,11 h

Also, nun gehts los, unsere erste Reise in den Norden! Bis Landshut

fuhren wir teilweise im Regen, danach wurde es etwas schöner. Auf

einigen Umwegen fanden wir einen kleinen gemütlichen Campingplatz

in Rädigke vor Berlin. Unsere erste Chinasuppe war delikat, sehr liebe

Campingnachbarn brachten uns gleich eine Kanne Kaffee zum Aufwärmen.

 

 

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SA 20.06.98

319 km, 90 Schnitt, 3,32 h

Um ca. 9.00 h ging es nach Rostock, heute war wieder Sonnenschein.

Mit der Fähre um 15.15 h waren wir nach Trelleborg unterwegs.

Ein malerischer Sonnenuntergang erwartete uns, als wir von der Fähre

fuhren, und man glaubt es kaum, auch Palmen gibt es in Südschweden!

Und da merkt man schon den Norden, es wurde erst um 11.00 h dunkel.

Die Camps waren alle ziemlich voll, da ja hier die Sonnenwende gross

gefeiert wird

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SO 21.06.98

423 km, 75 Schnitt, 5,36 h

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir von Ystad über kristianstad,

Karlskrona nach Kalmar (Stadtrundfahrt) , Oskarshamn zum Camp

Figeholm. Heute ist es so heiß, daß wir die Leute vergnügt beim Bade

vergnügen beobachten.

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MO 22.06.98

586 km, 88 Schnitt, 6,40 h

Es geht weiter nach Västervik, Norrköpping, Köping,Sala, Gävle,

zum Camp Vallvik. Heute hat uns leider der Regen erwischt und es

ist sehr kalt (9,8 Grad). In der Küche ist die Suppe ein wahrer Fest-

schmaus.

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DI 23.06.98

443 km, 83 Schnitt, 5,19 h

Der Zeltabbau erfolgt bei leichtem Nieselregen. Wir fahren die Gerade

über Söderhamn, Hudiksvall, Sundsvall, Harnösand, Örnsölksvik,

nach Umea. In Holmsund gehts wiederum auf die Fähre nach VAASA.

Die erste Hürde war, wir brauchten einen Bankomaten. Naja, mit der

finnischen Sprache ist es nicht so leicht Ähnlichkeiten zu Deutsch herzu-

stellen, aber gottseidank kann ja fast ein jeder Englisch und so fragten

wir nach cash und fanden schließlich einen OTTO (=Bankomat).

 

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MI 24.06.98

303 km, 74 Schnitt, 4,05 h

Mit blauem Himmel und Sonnenschein begrüßte uns Finnland, aber

es ging weiter von Vaasa über Närpes nach Rauma. Und da bekamen

wir den ersten Einblick in diesen unendlich weit erscheinendes Land.

Wir fuhren das meiste Seitenstraßen, teilweise waren sie nicht

asphaltiert, was natürlich reinstes Fahrvergnügen für uns bedeutete.

In Sideby wurde kurzerhand der Seitenständerschalter stillgelegt

(i loß mi do net ärgern!).

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DO 25.06.98

466 km, 78 Schnitt, 5,58 h

Von Rauma fuhren wir auf Seitenstraßen nach Huittinen, teilweise

nicht asphaltiert, Schotter oder schlechter Asphalt, Tampere,

in Lahti Schanzenbesichtigung, die grüne Straße lt.Karte von

Tampere nach Lahti war nicht würdig, dafür aber wunder-wunderschön

von Asikalla nach Muurame. Hier war unser Traumcamp: naturnah

vom Gelände (im Wald) bis zum Häusl (Plumpsklo). Traumhafte

Stimmung und Sonnenuntergang. Der Bacardi schmeckte hier besonders

gut. CAMP HOSPIRANTA

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FR 26.06.98

447 km, 79 Schnitt, 5,40 h

Abfahrt bei blauem Himmel (16 Grad) über Jyväskylä, Pieksämäki

nach Varkaus, Kangaslampi, Savonlinna (die Burgbesichtigung ließen

wir aus, es war nämlich sehr kalt), dann nach Enonkovski bis Vihtari

(Bitumenorgie), a b e r von Latvalampi bis Korpivaara war eine

S c h o t t e r s t r a s s e (lt. Karte grün eingezeichnet) aber diese

Strecke war so schön, daß sie zweimal gefahren werden mußte.

Weiter nach Outokumpu, Polvijärvi zum Camp Koli. Dieses Camp

hatten wir fast für uns allein, denn die Saison hat hier in Finnland

noch nicht angefangen.

 

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SA 27.06.98

368 km, 75 Schnitt, 4,53 h

Auf den Koliberg (347 m), höchster Berg Finnlands, hatten wir sage

und schreibe 3 1/2 Serpentinen (Schigebiet). Aber dann nach

Ramppala auf Schotter, Sightseeing Pielinnsee bis Lieksa (Schotter),

524 nach Kuhmo (100 km Schotter). Das ist eine Traumgegend!!

Von Lentiira 912 bis Ämmänsaari Camp.

Das ist eine wundervolle, einsame, manchmal etwas unheimlich

anmutende Gegend an der russischen Grenze, weil man kilometer-

weit kein einziges Fahrzeug sichtet. Beim Camp spielte dann noch

ein Harmonikaspieler richtig melancholische (vielleicht russische)

Weisen, die Stimmung war perfekt.

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SO 28.06.98

626 km, 89 Schnitt, 7,03 h

Abfahrt wieder bei blauem Himmel (16 Grad) nach Pudasjärvi,

dem Stau wichen wir aus, indem wir retour fuhren nach Ranua,

Rovaniemi. Beim Polarkreis mußten wir natürlich Halt machen.

Der Weihnachtsmann hat hier das ganze Jahr über Saison.

Von Rovaniemi ging es schuß nach Ivalo-Camp. Diesmal beschlossen

wir, uns eine Hytte zu leisten, nachdem wir bei der Wetterbesichtigung

auf dem Schiberg Kaunispää (438 m) dunkelschwarze Wolken und

sogar Schneafleckla feststellten.

P.S. von Toni: Gegend, Gegend, Gegend !!!

 

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MO 29.06.98

564 km, 72 Schnitt, 7,49 h

Abfahrt schon wieder bei wolkenlosem Himmel zur russischen Grenze,

(ohne Asphalt), retour nach Ivalo zum Aussichtspunkt Inarisee (20%)

- Inari, vor Kaamanen ging es über einsame Straßen Richtung Norwegen.

In Kirkenes war wieder ein Otto gefragt, dann ging es nach Vadsö.

Die Gegend wird zusehends karger, unwirtlicher und kälter. Aber

trotzdem wunderschön zu fahren. Nun hatten wir Finnland hinter uns

gelassen und bis Vadsö 5000 km zurückgelegt. Die Kälte brachte uns

dazu, wieder eine Hytte zu nehmen.

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DI 30.06.98

285 km 65 Schnitt 4,21 h

Heute war ein Bummeltag angesagt, gegen Mittag schauten wir bei Ina vorbei,

aber ausser den zwei Hunden war keiner zuhause, so fuhren wir nach Vardö und

Hamningberg, retour zu Siv-Elin. Diesmal waren alle zuhause und die Über-

raschung war perfekt. Papa machte mit uns eine Stadtführung.

 

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MI 01.07.98

17 km

Heute machten wir Sightseeing mit Siv-Elin, Kina-Marita und Papa nach

Kirkenes, an die russische Grenze und zur Hytte in Neiden. Dort bekamen wir

frischen Lachs gegrillt (Papa ist gelernter Koch), dann in Vadsö ein Walfleisch

und wir durften bei ihnen heute übernachten. Es war heute wunderschönes

Wetter 18 - 22 °.

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DO 02.07.98

354 km 75 Schnitt 4,43 h

Nach dem Frühstück gings wieder weiter nach Tana bru - Lakselv- Russenes.

Hier war vieeeel Gegend und huschi- huschikalt. Wir trafen viele Rentierherden

und immer mehr Touristen, je näher es dem Nordkap zuging. Es war erst

drei Uhr nachmittags, als wir beschlossen, schon in Russenes eine Hytte zu

nehmen, denn wir waren wirklich sehr durchfroren. Und welch ein Glück, wir

bekamen noch die letzte ! freie Hytte. 10 ° und stark bewölkt.

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FR 03.07.98

471 km 75 Schnitt 6,16 h

Um 7 h brachen wir schon Richtung Honningsvag auf, planmäßig erwischten

wir noch im letzten Augenblick die Fähre zum Nordkap. Auch dort hatten wir

wieder Riesenglück, es war blauer Himmel, kein Nebel, wir sahen den ganzen

Horizont. Es hatte 4,8 ° und Windstärke 1,2 (das ist fast nichts).

Nach kurzem Aufenthalt fuhren wir zwischen den Regenwolken zurück bis Alta -

Camp Navit

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SA 04.07.98

378 km 72 Schnitt 5,17 h

Navitfoss - Sörkjosen - Olderdalen, Fähre nach Lyngseidet, Fähre nach

Tromsö, dann die E 73 nach Nordkjosbotn (hier standen die Gendarmen im

Straßengraben mit der Laserpistole) - Moen - zum Camp Fossbakken.

Das Wetter war bewölkt, aber kein Regen, die Fähren haben wir ideal

erwischt ohne viel Wartezeiten.

P.S.: von Toni: Jetzt habe ich aber genug von den Fjorden!

 

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SO 05.07.98

390 km 72 Schnitt 5,25 h

Regen in der Nacht - in Narvik trafen wir einen Salzburger Bus, das Wetter

wurde bis Bodö immer schöner, viele Tunnels- schöne Straßen (Maut 20 Kr),

dann hatten wir akuten Strommangel (hoffentlich nichts arges). Camp in Bodö

(NAF-Camping)

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MO 06.07.98

9,8 km 23,7 Schnitt 24,5 min

Vormittags waren wir auf der Suche nach einer Werkstatt, wir brauchten nämlich

nach 7000 km einen neuen Hinterreifen), leider gab es nur einen Straßenreifen,

die Burschen plagten sich ca. 1 1/2 Stunden, bis sie ihn montiert hatten.

Nachmittags suchten wir eine Elektrikwerkstatt, das Problem unseres Strom-

mangels lag beim Generator, es war aber keiner aufzutreiben, weder hier in

Bodö noch in Oslo, auch nicht gebraucht! Wenn wir Glück haben, kommen wir

noch nach Hause!

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DI 07.07.98

401 km 71,5 Schnitt 5,36 h

In Bodö fuhren wir noch zum "Reserveforstinger" um eine neue Batterie, dann

gings weiter nach Saltstraumen (größter Gezeitenstrom) bis nach Rognan,

dann auf E 6 nach Mo i Rana - Mosjöen - Trofors (Lachsstufen) zum Camp

Svenningsvatnet.

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MI 08.07.98

499,5 km 73 Schnitt, 6,49 h

Heute gings weiter auf der E 6 nach Snasa - Steinkjer - vor Trondheim auf der

E 6 wurde ohne irgendeine Vorwarnung für den Verkehr ein Laufmarathon

abgehalten (Norge - we try it harder) - weiter nach Orkanger (mit Zugabe

einer Seitenstraße). Die Camps ab Rindal waren restlos voll, dafür hatten wir

Platz im Camp in Kvanne (englischer Rasen). Das Wetter war morgens bewölkt,

doch 50 km vor Trondheim strahlend blauer Himmel.

Preis f.Camp 60 Kr., Brause 5 Kr. für 3 Min.!, f. Abwasch 5 Kr. 1 Min.

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DO 09.07.98

259 km 62 Schnitt 4,09 h

Heute war es leider regnerisch , Sundalsöra, Andalsnes durch die wunder-

schönen Fjorde. Zum Trollstigveien fuhren wir fast im Blindflug, danach war

es wieder schöner, nach dem Geiranger übernachteten wir im Camp Dalen.

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FR 10.07.98

332 km 61,3 Schnitt 5,24 h

Morgens regnete es noch ein bißchen, am Dals Nibba schneite es, dann gings

weiter über die Fjorde nach Nautesund, viele Tunnels und steile Strassen.

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SA 11.07.98

434 km 62,5 Schnitt 6,57 h

Morgens waren wir so früh dran, daß die Fähre noch gar nicht fuhr, wir fuhren

durch viele schlecht beleuchtete oder gar nicht beleuchtete Tunnels, ohne

Licht gar nicht lustig zu fahren (unser Generator war ja kaputt), aber man

hat ja gottseidank einen Kickstarter, sonst könnten wir schieben, nach Bergen

und Granvin, das ist absolut eine Traumgegend, nach der Fähre absoluter

Gegensatz, karge Hochebene (Steinwüsten) bis zum Camp Björkefläta.

P.S.: ein Tunnel war wie eine Wendeltreppe

 

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SO 12.07.98

283 km 63,6 Schnitt 4,27 h

Besichtigung der Stabkirche von Uvdal, dann nach Rödberg - Nesbyen -

die 35 er über Eggedal- beim Tyrifjorden wunderschön über Sylling nach

Oslo zum Camp Bogdal. Ina hatten wir leider telefonisch nicht erreicht.

Wetter war bewölkt.

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MO 13.07.98

Sightseeing in Oslo, Wikingermuseum, Holmenkollen usw.

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DI 14.07.98

472 km 69 Schnitt 6,48 h

Regenwetter nach Schweden, bei Örje über Bengtsfors nach Uddevalla, vor

Göteborg stürmisches Wetter, viel Regen und Wind), wir waren schon sehr

naß, alle Campingplätze, die wir anliefen, waren voll, keine Hytte zu kriegen

endlich erbarmte sich uns einer: in der Jugendherberge in Varberg bekamen

wir ein Vierbettzimmer (300 Kr statt 357 Kr). Auch in den Stiefeln stand das

Wasser. Es schüttete in Strömen.Trockenlegung war angesagt.

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MI 15.07.98

276 km 85 Schnitt 3,15 h

Heute regnet es immer noch, aber einigermaßen trocken gehts weiter der

Heimat zu über die E 6 Halmstad nach Trelleborg auf die Fähre um 16.oo Uhr

Ankunft in Rostock 21.30 Uhr - ohne Licht, nicht sehr lustig. Wir fanden

gottseidank ein Zimmer mit Frühstück, 25 Dm p.P.

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DO 16.07.98

484 km 95 Schnitt 5,04 h

Über die Autobahn (Groß-Kussewitz) gings weiter, der Regen holte uns schon

wieder ein. In Schleiz bei Gräfenwarth leisteten wir uns wieder ein Zimmer mit

Frühstück (28 Dm p.P.). Beim Abendspaziergang trafen wir auf die guten

Thüringer Röster ( Würstlstand im Trabi).

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FR 17.07.98

487 km 82 Schnitt 5,57 h

Weiter gings über die Autobahn Richtung Bayreuth auf 470 nach Weiden, A 93

nach Regensburg - 15 nach Landshut, 200 Richtung Braunau (Burli natürlich

nicht zu Hause)- über Mattighofen, Mattsee - H A L L W A N G

 

 

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