Austria –Tour
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Modin: Grappa seit 1842

Das Wachstum in der Geschichte war schon immer das Leitmotiv Modin seit seiner Gründung im Jahre 1842, als Luigi Rigato in Ponte di Brenta (Padova, in Richtung Venedig) zu destillieren begann. Die neue Destillerie entstand in einem Bereich, in dem 3 wichtige positive Faktoren zusammenwirken: Die berühmte Weinregion der Euganischen Hügel im Westen, wo eine reiche Vielfalt an hochwertigen Rohstoffen zur Verfügung steht, die raffinierte und genießerische Stadt Venedig im Osten, die fähig war, die Destillate zu schätzen, gut zu bezahlen und bekannt zu machen.
Es war gerade Luigi Rigato, der die Methode "del ripasso" einführte, welche noch heute die Modin Grappas charakterisiert. Es handelt sich um eine doppelte Destillation: die Trester wird mit Dampf bearbeitet, um die Aromen und den Alkohol bei einem niedrigen Prozentvolumen zu erhalten. Die Flüssigkeit wird dann nochmals in einem Modin-Destillierkolben nachgebrannt (ripasso), wobei sich Hunderte Moleküle verbinden, um so ein einwandfreies aromatisches Produkt zu erhalten.

Im Jahr 1978 wurde Modin von der Destillerie Bonollo in Padova übernommen, die wiederum in ihren eigenen Produktionsstätten in Conselve das Herz der Brennerei Ponte di Brenta wiederaufbauten, und welches heute noch genauso funktioniert wie es einst bei Rigato.
In den letzten Jahren wurde die Erfahrung von Modin durch weitere technologischen Erneuerungen von Bonollo ausgebaut. Zu den traditionellen und bekannten Grappas Monte Pendice, Riserva San Marco und Antico Alambicco hat sich das Sortiment der sortenreinen Modin Piuma dazugefügt, welche am besten die Technologie des kontrollierten Gärungsprozesses und die Tradition der zweiten Brennung in seinen außergewöhnlichen leichten und harmonischen Produkten wiederspiegelt.

Die Methode der doppelte Destillation (ripasso)

Um den Ursprung dieser Methode zu verstehen, muss man  beachten, dass die Destillation Mitte des 19. Jahrhunderts entlang des Flusses Brenta in der Nähe des Meeres noch als kulturelles Ereignis erlebt wurde. Wer sich mit dem Destillieren beschäftigte, fühlte sich nicht als Handwerker sondern als Schüler jenes Michele Savonarola, der zwischen 1384 und 1468 lebte, und der in der Universität zu Padova arbeitet, den Hof von Niccolò d'Este in Ferrara besuchte, und sich um die wissenschaftliche Forschung beschäftigte, wobei er wichtige Bücher veröffentlichte. Michele war Großvater von dem berühmten Mönch Girolamo, lebte er aber viel länger und beschäftigte sich mit irdischeren Themen wie das Aquavit.

Unter seinen Entdeckungen ist der neue Brennkolben zu finden, der fähig ist, Produkte mit höherem Alkoholgehalt in einem einzigen Destillation zu gewährleisten, und nicht in drei oder mehr, wie damals übrig war.

Rigato betrachtete sich nicht nur als Schüler von Savonarola, sondern auch von jenem Adam, der sich am Anfang des Neunzehnten Jahrhunderts in Frankreich mit der Verbesserung der Qualität von Spirituosen beschäftigte.

Die Partnerschaft mit den Destilliermeistern jenseits der Alpen spiegelte auch nur in einem kleineren Maßstab das Parallelismus zwischen Paris und Venedig wieder. Diese Partnerschaft ist während vielen Jahren bei der Modin nie verloren gegangen und hat der Destillerie einen ganz besonderen Stempel aufgeprägt: Daraus ist die Methode der doppelte Destillation (ripasso) entstanden, dem Ferdinando Modin, Nachfolger von Rigato, und seine Nachkommen immer gefolgt haben und die noch heute benutzt wird.

Istituto Grappa Veneta

Die Destillerie Bonollo Umberto S.p.a. war vor mehr als 25 Jahren unter den Gründern einer Genossenschaft für den Schutz des Grappa Veneta, die später zum "Istituto Grappa Veneta" wurde.

Das Istituto Grappa Veneta folgt den moralischen und operativischen Prinzipien einer Genossenschaft für den Schutz des Marktes der Destillate, ein Markt, der schon im Sechszehnten Jahrhundert in der Gegend existierte.

Heute zielt das Istituto darauf, alle wirtschaftlichen Unternehmen, die mit der Grappa in Zusammenhang sind, in Kontakt zu bringen: vor allem die Destilliermeister aber auch die Abfüller und die Weinunternehmer.

Sein Hauptziel ist es, die regionale Grappa, ihr kulturelles Wert und ihre strenge Zusammenhang zu der Venetischen Gegend zu verteidigen und hervorzuheben.

Die Region Veneto darf sich eine alte Tradition von Destilliermeister rühmen und sie ist auch Leader in der Grappaherstellung: 40% unser Hauptdestillat wird in Veneto erzeugt und aus dieser Region kommt 60% der exportierten Grappa.

Neben den Schutz und Verbreitung der Grappa zielt das Istituto auch darauf, die Unternehmer auszubilden und zusammenzusetzen, die technologische Fortsetzung in diesem Bereiche zu fördern und die wirtschaftliche Entwicklung sowohl in Italien als auch im Ausland zu unterstützen.

Istituto Nazionale Grappa

Das Istituto Nazionale Grappa (Nationales Institut für die Grappa) ist 1996 entstanden und sammelt mehr als 100 nationalen Grappahersteller, die etwa 70% der italienischen Produktionsmenge darstellen.

Das Istituto ist nicht nur in der Förderung und dem Schutz des wirtschaftlichen kulturellen und traditionellen Wert der Grappa tätig, sondern ist es auch ein Gesprächspartner in der Beziehungen mit den öffentlichen Behörden dieses Sektors.

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