Werner Horvath - Kunst aus Österreich


 profil


 bilder


 neues


 ausstellungen


 links


 impressum


Eine Flut von Gesichtern, Ikonen aus Politik, Gesellschaft, Philosophie und Wissenschaft – die Malerei von Werner Horvath!

Werner Horvath malt schon seit frühester Jugend. Ausgehend von der Komposition surrealer Traumwelten im Stil des Phantastischen Realismus, entwickelt sich Horvath in mehreren Etappen zum Maler von konstruktivistisch-zeitkritischen Porträtdarstellungen mit politischem, oft provokantem Inhalt. Als „bürgerlichen Beruf“ wählte Horvath für lange Zeit jenen des Arztes, auch weil die Fachrichtung der Radiologie Beschäftigung mit Bildern zuließ. Er war dabei nicht ohne Erfolg: 15 Jahre lang leitete er als Primararzt die Röntgenabteilung eines Linzer Krankenhauses. Die eigentlich von ihm verspürte Berufung galt jedoch seit jeher der Kunst – und so entschloss er sich im Alter von 50 Jahren, seine medizinische Tätigkeit zu beenden. Seit einigen Jahren widmet er sich daher zur Gänze der Malerei. 2004 eröffnete er neben seinem Sommeratelier in Kreta auch ein eigenes Atelier in Linz.

Charakteristisch an der Malweise Horvaths ist die Codierung der Gesichter in Flächen gleicher Helligkeit, aber unterteilt in verschiedene Formen und Farben. Dies ergibt eine besondere Wirkung: Bei hellem Tageslicht und aus der Nähe erkennt man meist nur ein Gewirr bunter pflanzenartiger Formen, die meist erst bei genauerem Hinsehen ein Gesicht bilden. Betrachtet man aber dasselbe Bild bei gedämpftem Licht oder aus der Ferne, wirkt es fast wie ein realistisches Schwarz-Weiß-Foto und lässt die Person des Dargestellten in den Vordergrund treten. Die Bilder ändern so dynamisch ihren Charakter, abhängig von der Physiologie des menschlichen Sehens. 

Die Heimatstadt des Künstlers, Linz in Oberösterreich, war die Kulturhauptstadt Europas 2009. Werner Horvath hat diesbezüglich zahlreiche Projekte entwickelt, die dann Schritt für Schritt verwirklicht wurden. Den Anfang machten seine Kunst-Bierdeckel-Puzzles, sein Hauptwerk dazu ist aber das Bild "Linz - Europäische Kulturhauptstadt 2009", Öl auf Leinwand, 2 x 2 m groß. Es ist Teil der Serie politischer Bilder Horvaths, die 2011 in mehreren Ausstellungen präsentiert wurden. Der Ausstellungskatalog "Der Krieg ist ein Chamäleon" (pdf-Datei, 8MB) kann hier heruntergeladen werden, was aber je nach Internetverbindung geraume Zeit in Anspruch nehmen kann.