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Kouros Thales von Milet
Werner Horvath: "Kouros", 160 x 60 cm (links). "Thales von Milet", 60 x 80 cm (rechts). Beide Öl und Acryl auf Leinwand, 2012.

Ein Kouros ist in der griechischen Kunst der Archaik die Statue eines jungen Mannes, das männliche Pendant zur Kore. Während die Kore in der Regel mit einem Peplos bekleidet ist, war der Kouros in der Regel unbekleidet. Die Nacktheit des Kouros bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie. Kourosfiguren gab es bereits vor dem 8. Jahrhundert v. Chr. Zeitgleich mit der Entstehung des Kouros entwickelt sich in Griechenland die Philosophie. Eine neue Art des Denkens beginnt, und es wird versucht, die Welt, Natur, den Kosmos und die Gesellschaft nicht mehr mythisch zu deuten, sondern rational zu erkennen und zu erforschen. Wichtige Vertreter dieser präsoktatischen Naturphilosophie waren Thales von Milet (siehe zwei seiner Theorien in den Sand gemalt), Anaximander und Anaximenes.

Der Krieg ist ein Chamäleon
Werner Horvath: "Der Krieg ist ein Chamäleon". Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 70 cm, 2011.

Das Bild illustriert ein Zitat von Carl von Clausewitz aus dem Buch "Vom Krieg":

"Der Krieg ist also nicht nur ein wahres Chamäleon, weil er in jedem konkreten Falle seine Natur etwas ändert, sondern er ist auch seinen Gesamterscheinungen nach, in Beziehung auf die in ihm herrschenden Tendenzen eine wunderliche Dreifaltigkeit, zusammengesetzt aus der ursprünglichen Gewaltsamkeit seines Elementes, dem Haß und der Feindschaft, die wie ein blinder Naturtrieb anzusehen sind, aus dem Spiel der Wahrscheinlichkeiten und des Zufalls, die ihn zu einer freien Seelentätigkeit machen, und aus der untergeordneten Natur eines politischen Werkzeuges, wodurch er dem bloßen Verstande anheimfällt."

Der Ausstellungskatalog "Der Krieg ist ein Chamäleon" (pdf-Datei mit 8MB) kann hier heruntergeladen werden, was aber je nach Internetverbindung geraume Zeit in Anspruch nehmen kann.

Atomic Power
Werner Horvath: "Atomkraft - das Danaergeschenk". Mischtechnik auf Leinwand, 40 x 60 cm, 2011.

Ein brandaktuelles Bild, das sich anlässlich der Atomkatastrophe in Japan prinzipiell mit der Nutzung und den Gefahren der Atomkraft auseinandersetzt. "Trau der Atomlobby nicht, nicht einmal, wenn sie Geschenke bringt", so könnte man in Anlehnung der Warnungen des Priesters Laokoon vor dem Trojanischen Pferd abwandeln. Wieder einmal hat er sich nicht durchgesetzt und sein Gesicht verweht im giftigen Wind... 
Details dazu im Van Swieten-Blog der Medizinischen Universitätsbibliothek Wien.
Dieses Bild Werner Horvaths und weitere sind jetzt auf Saatchi online als Leinwanddruck fertig aufgespannt auf Keilrahmen erhältlich.

John Kenneth Galbraith
Werner Horvath - Die Bilder zur Weltwirtschaftskrise (von links):

"Adam Smith und die unsichtbare Hand des Marktes", "John Maynard Keynes und der sichere Hafen von Bretton Woods" und "John Kenneth Galbraith und die Überflussgesellschaft". Alle Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2009 bis 2011.

Diese drei Bilder sind einerseits Porträts der berühmten Ökonomen, andererseits stellen sie auch einige ihrer Theorien bildlich dar.
Adam Smith formulierte 1776 in seinem Werk Der Wohlstand der Nationen die Metapher der unsichtbaren Hand. Er beschreibt so die Selbstorganisation von chaotischen oder zufallsbedingten Systemen, die sich so verhalten, als seien sie durch eine "unsichtbare Hand" gesteuert. Im linken unteren Bildteil ist dieses Sinnbild umgesetzt: Während niemand am Steuerrad des Schiffes steht, sind doch im Schattenbild die steuernden Hände erkennbar. Dass diese Steuerung auch versagen kann, hat der Künstler im rechten Bildteil angedeutet. Hier liegt nämlich ein Steuerrad auf dem Meeresgrund, offensichtlich ist das zugehörige Schiff versunken.
So ähnlich sieht es auch John Maynard Keynes (1883 - 1946).  Für ihn kommt der Markt höchstens auf lange Sicht gesehen zu einem Gleichgewicht. Daher - denn "auf lange Sicht sind wir alle tot" - muss der Staat eingreifen, um den Markt in ein gewünschtes Gleichgewicht zu führen. Denn in Zeiten der Weltwirtschaftskrise versagt das bestehende, vom Staat unbeeinflusst wirkende marktwirtschaftliche System. Wenn der sichere Hafen der notwendigen Regelwerke - auf dem Bild symbolisiert durch das legendäre Hotel Bretton Woods, in dem 1944 die gleichnamige Konferenz zur Stabilisierung der internationalen Währungskurse stattfand - verlassen wird, wenn sich die Schiffe zu weit ins offene Meer hinauswagen, besteht die Gefahr des Untergangs. Analog dazu verhalten sich die Aktienkurse, deren Absturz rechts unten im Bild dargestellt ist.
Im Zentrum des Denkens und Wirkens von John Kenneth Galbraith (1908 - 2006) stand die These, dass der Kapitalismus sowohl privaten Reichtum als auch öffentliche Armut produziere. In seinem bekanntesten Werk Gesellschaft im Überfluss (The Affluent Society) kritisierte er das Überflussangebot an privaten Gütern bei einem gleichzeitigem Mangel in der Versorgung mit öffentlich angebotenen Infrastrukturen und Dienstleistungen. Dies ist auch auf dem Bild dargestellt: der Kampf zwischen Überfluss und Mangel und die große Kluft zwischen arm und reich.

Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko
Werner Horvath: "Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko". Mischtechnik auf Leinwand, 150 x 180 cm, 2010.

Ein brandaktuelles Bild, das sich mit dem ökologischen  Supergau und den Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko auseinandersetzt. Details dazu im Van Swieten-Blog der Medizinischen Universitätsbibliothek Wien.

Arnold Schwarzenegger
Werner Horvath: "Der Arnold Schwarzenegger - Altar". Öl auf Holz, 100 x 150 cm, 2010.

Die Malerei des neuen Altars ist nun vollendet. Er zeigt Arnold Schwarzenegger im Mittelteil als Politiker, während er auf den Seitenflügeln als Bodybuilder und als Terminator dargestellt ist. Der Hintergrund des Bildes, Kalifornien in einer Erdbeben-Endzeit wie im Film 2012, kann auch als Anspielung auf die dortige Finanzkrise gedeutet werden. Der geschnitzte Rahmen ist noch unvollendet.


Werner Horvath: "Rosenherz - Die Kulturhauptstadt und ich". Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2009.

Dieses Bild ist Werner Horvaths persönliche Aufarbeitung seiner Aktivitäten zu "Linz - europäische Kulturhauptstadt 2009". Es handelt sich dabei einerseits um ein Selbstporträt vor seinem großen Linz-Bild, in dem er die historische Vergangenheit der Stadt darstellt, andererseits auch um die Präsentation seiner Linz09-Kunst-Bierdeckel.

Weitere Beiträge von Werner Horvath zur europäischen Kulturhauptstadt Linz

Leinwanddrucke mit Bildern Werner Horvaths sind jetzt auf Saatchi online erhältlich!