|
werner horvath - neues |
||
|
|
Ein Kouros ist in der griechischen Kunst der Archaik die Statue eines jungen Mannes, das männliche Pendant zur Kore. Während die Kore in der Regel mit einem Peplos bekleidet ist, war der Kouros in der Regel unbekleidet. Die Nacktheit des Kouros bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie. Kourosfiguren gab es bereits vor dem 8. Jahrhundert v. Chr. Zeitgleich mit der Entstehung des Kouros entwickelt sich in Griechenland die Philosophie. Eine neue Art des Denkens beginnt, und es wird versucht, die Welt, Natur, den Kosmos und die Gesellschaft nicht mehr mythisch zu deuten, sondern rational zu erkennen und zu erforschen. Wichtige Vertreter dieser präsoktatischen Naturphilosophie waren Thales von Milet (siehe zwei seiner Theorien in den Sand gemalt), Anaximander und Anaximenes.
Das Bild illustriert ein Zitat von Carl von Clausewitz aus dem Buch "Vom Krieg": "Der Krieg ist also nicht nur ein wahres Chamäleon, weil er in jedem konkreten Falle seine Natur etwas ändert, sondern er ist auch seinen Gesamterscheinungen nach, in Beziehung auf die in ihm herrschenden Tendenzen eine wunderliche Dreifaltigkeit, zusammengesetzt aus der ursprünglichen Gewaltsamkeit seines Elementes, dem Haß und der Feindschaft, die wie ein blinder Naturtrieb anzusehen sind, aus dem Spiel der Wahrscheinlichkeiten und des Zufalls, die ihn zu einer freien Seelentätigkeit machen, und aus der untergeordneten Natur eines politischen Werkzeuges, wodurch er dem bloßen Verstande anheimfällt." Der Ausstellungskatalog "Der Krieg ist ein Chamäleon" (pdf-Datei mit 8MB) kann hier heruntergeladen werden, was aber je nach Internetverbindung geraume Zeit in Anspruch nehmen kann. ![]() Werner Horvath: "Atomkraft - das Danaergeschenk". Mischtechnik auf Leinwand, 40 x 60 cm, 2011. Ein brandaktuelles Bild, das sich
anlässlich der Atomkatastrophe in Japan prinzipiell mit der Nutzung und
den Gefahren der Atomkraft
auseinandersetzt. "Trau der Atomlobby nicht, nicht einmal, wenn sie
Geschenke bringt", so könnte man in Anlehnung der Warnungen des
Priesters Laokoon vor dem Trojanischen Pferd abwandeln. Wieder einmal hat
er sich nicht durchgesetzt und sein Gesicht verweht im giftigen Wind...
"Adam Smith und die unsichtbare Hand des Marktes", "John Maynard Keynes und der sichere Hafen von Bretton Woods" und "John Kenneth Galbraith und die Überflussgesellschaft". Alle Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, 2009 bis 2011. Diese drei Bilder sind einerseits Porträts der berühmten Ökonomen, andererseits stellen sie auch einige ihrer Theorien
bildlich dar.
Ein brandaktuelles Bild, das sich mit dem ökologischen Supergau und den Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko auseinandersetzt. Details dazu im Van Swieten-Blog der Medizinischen Universitätsbibliothek Wien.
Die Malerei des neuen Altars ist nun vollendet. Er zeigt Arnold Schwarzenegger im Mittelteil als Politiker, während er auf den Seitenflügeln als Bodybuilder und als Terminator dargestellt ist. Der Hintergrund des Bildes, Kalifornien in einer Erdbeben-Endzeit wie im Film 2012, kann auch als Anspielung auf die dortige Finanzkrise gedeutet werden. Der geschnitzte Rahmen ist noch unvollendet.
Dieses Bild ist Werner Horvaths persönliche Aufarbeitung seiner Aktivitäten zu "Linz - europäische Kulturhauptstadt 2009". Es handelt sich dabei einerseits um ein Selbstporträt vor seinem großen Linz-Bild, in dem er die historische Vergangenheit der Stadt darstellt, andererseits auch um die Präsentation seiner Linz09-Kunst-Bierdeckel. Weitere Beiträge von Werner Horvath zur europäischen Kulturhauptstadt Linz Leinwanddrucke mit Bildern Werner Horvaths sind jetzt auf Saatchi online erhältlich! |