werner horvath - philosophen


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Pythagoras Heraklit von Ephesos Parmenides von Elea Demokrit von Abdera
"Pythagoras von Samos". - "Heraklit von Ephesos". - "Parmenides von Elea". - "Demokrit von Abdera". Alle Öl und Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2012.

Kouros Thales von Milet Zenon von Elea Archimedes von Syrakus
"Kouros", 160 x 60 cm. - "Thales von Milet". - "Zenon von Elea". - "Archimedes von Syeakus". Alle Öl und Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2012.

Ein Kouros ist in der griechischen Kunst der Archaik die Statue eines jungen Mannes, das männliche Pendant zur Kore. Während die Kore in der Regel mit einem Peplos bekleidet ist, war der Kouros in der Regel unbekleidet. Die Nacktheit des Kouros bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie. Kourosfiguren gab es bereits vor dem 8. Jahrhundert v. Chr. Zeitgleich mit der Entstehung des Kouros entwickelt sich in Griechenland die Philosophie. Eine neue Art des Denkens beginnt, und es wird versucht, die Welt, Natur, den Kosmos und die Gesellschaft nicht mehr mythisch zu deuten, sondern rational zu erkennen und zu erforschen. Wichtige Vertreter dieser präsoktatischen Naturphilosophie waren Thales von Milet (sieh ezwei seiner Theorien in den Sand gemalt), Anaximander und Anaximenes.

Zenon von Elea, ein vorsokratischer griechischer Philosoph des  5. Jahrhunderts vor Christus, war ein Schüler des Parmenidies und wird noch heute wegen seiner überzeugenden Beweisführungen  als der Erfinder der Kunst des Argumentierens angesehen. Dialektik nannte Aristoteles diese Fähigkeit und Zenon war ein Meister darin. Werner Horvath hat nun den Denker bildlich dargestellt und auch gleich einige seiner Theorien in das Gemälde verpackt: 
ichts an diesem Bild ist Zufall. Nicht der klare Himmel für reines Denken, nicht der hohe Horizont und schon gar nicht die weitgehend unbearbeitete Landschaft als Sinnbild für den Beginn der Philosophie, in der noch vieles unerforscht war. Die Ruinen von Elea liegen im Hintergrund, und das Meer drückt aus, dass die im Süden von Italien gelegene Heimatstadt Zenons  einst eine Hafenstadt war.
Zenon hat die Bahn in den Sand gezeichnet, auf der Achill die Schildkröte einholen soll, der er einen Vorsprung eingeräumt hat. Er ist ihr schon sehr nahe gekommen, doch niemals wird er sie überholen. Denn immer, wenn er ihren momentanen Aufenthaltsort erreicht hat, ist sie schon ein Stückchen weiter gekrochen …
Natürlich wusste auch Zenon aus seiner täglichen Erfahrung, dass man jemanden einholen und auch überholen kann. Doch seine Freude am Argumentieren ließ ihn das Gegenteil behaupten und in der Tat ist seine indirekte Beweisführung nur schwer zu widerlegen. Ja er ging sogar noch weiter: In „Argumente gegen Bewegung“ stellt er die Bewegung an sich in Frage und meint, dass diese gar nicht möglich sei. Auf einigen Gebieten hat er damit sogar recht behalten, denken wir nur an die Darstellung von bewegten Objekten im Film und am Computer, die praktisch durch rasches Abspielen von leicht veränderten Kopien erzielt wird.  Hier ist Bewegung tatsächlich reine Illusion, und auch dies ist im Bild oben symbolisch dargestellt.

Archimedes lebte im 3.Jahrhundert vor Christus und ist als gtriechischer Mathematiker, Physiker und ingenieur bekannt. Er berechnete die Parabel und tat sich vor allem auch als Praktiker hervor. Seine "Archimedische Schraube" wird noch heute für Bewässerungszwecke benutzt.  Hebelgesetze und Auftriebsprinzip wurden von ihm formuliert.



"Sokrates", 2002 - "Mark Aurel: Triumph und Tod", 2008 - "Niccolo Machiavelli: Der Fürst", 2002 - "Thomas Hobbes: Leviathan", 2002 - "David Hume", 2001. 


"Voltaire", 2005 -  "Garten des Friedens: Hannah Arendt, Bertha von Suttner und Mahatma Gandhi", 2002 - "Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche", 2000.


"Friedrich Nietzsche: Von den drei Verwandlungen", 2005 - "Karl Popper: Platos Sturz und die Falsifikation", 2000/01 - "Karl Popper: Drei Welten", 2001 - "Nikos Kazantzakis: Alexis Sorbas", 2001 - "John Locke", 2010. Alle Öl auf Leinwand.


"Der Krieg ist ein Chamäleon". Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 70 cm, 2011.

Das Bild "Der Krieg ist ein Chamäleon" illustriert ein Zitat von Carl von Clausewitz aus dem Buch "Vom Krieg": "Der Krieg ist also nicht nur ein wahres Chamäleon, weil er in jedem konkreten Falle seine Natur etwas ändert, sondern er ist auch seinen Gesamterscheinungen nach, in Beziehung auf die in ihm herrschenden Tendenzen eine wunderliche Dreifaltigkeit, zusammengesetzt aus der ursprünglichen Gewaltsamkeit seines Elementes, dem Haß und der Feindschaft, die wie ein blinder Naturtrieb anzusehen sind, aus dem Spiel der Wahrscheinlichkeiten und des Zufalls, die ihn zu einer freien Seelentätigkeit machen, und aus der untergeordneten Natur eines politischen Werkzeuges, wodurch er dem bloßen Verstande anheimfällt."


"Niccolo Machiavelli, Thomas Hobbes, John Locke, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und Paul Watzlawick". Alle Buntstifte auf Papier.


"Ernst von Glasersfeld", 2005 - "Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin", 2005 -  "Adam Smith und die unsichtbare Hand des Marktes" - "John Maynard Keynes und der sichere Hafen von Bretton Woods", 2009 - "John Kenneth Galbraith und die Überflussgesellschaft", 2011. Alle Öl auf Leinwand.