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Was ist Legasthenie
?


Legasthenie, auch Lese-Rechtschreibschwäche genannt ist ein Mangel an Verständnis für Buchstaben und Symbolen und macht sich erst beim Erlernen des Lesens und Schreibens bemerkbar. Eine Lese-Rechtschreib- schwäche kann man frühestens ab Mitte bis Ende 2. Klasse Volksschule sicher feststellen. Legasthenie steht nicht im direkten Zusammenhang mit der allgemeinen Intelligenz des Kindes.
Legastheniker verfügen oft über eine unglaubliche Merkfähigkeit, haben eine hohe Auffassungsgabe und sind außergewöhnlich kreativ.
Probleme treten in der Schule dann auf, wenn das Lerntempo beim Schriftsprachenerwerb nicht differenziert auf das Tempo des lese-rechtschreibschwachen Kindes angepasst wird. Frustration und mangenlnder Selbstwert sind das Resultat. Der Beginn eines scheinbar unüberwindbaren Teufelskreises hat seinen Lauf genommen.

So individuelle wie jedes Kind ist auch seine Lese-Rechtschreibschwäche und daher auch nur im Einzeltraining durchführbar. Das Einzeltraining besteht in groben Zügen aus:

  • Erhöhung der Aufmerksamkeit (Entspannung - Aktivierung - Selbstwert)
  • Teilleistungsschwäche(n)training 
  • Symptomtraining
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