Herzlich willkommen an der Liebfrauenbasilika Rankweil
Eine Sonderform früher christlicher Kultbauten in Rätien sind die Kirchen- burgen. Sie waren auf schwer zugäng- licher Höhe angelegt, mit einem Mauerring und meistens auch mit einem Friedhof. Die Kirche auf dem 50 m hohen Liebfrauenberg in Rankweil ist eine solche Wehrkirche. Sie bildete im 8. Jhdt. das Zentrum einer Großpfarrei und war zugleich Sitz des Dekans und der Kapitularen des drusianischen Kapitels. Durch all die Jahrhunderte hindurch behielt die Liebfrauenkirche ihre bedeutsame religiöse Ausstrahlung, gefördert durch die Wallfahrtsziele (Silbernes Kreuz und Gnadenbild) und durch die zentrale Lage in der Mitte Vorarlbergs. Noch heute ist die Basilika Pfarrkirche der Pfarrei “Zu Unserer Lieben Frau Mariä Heimsuchung” in Rankweil.
Hauptschiff
Zeittafel der Baugeschichte der Liebfrauenbasilika
ca. 700 ca. 1000 1445 1470 bis 1510 nach 1525 ab 1652 1657 bis 1658 1690 1757
1761 1788 1873 bis 1893
1949 1955 bis 1962 1980 bis 1986
25. Feb. 1985 1986 bis 1995
seit 1996
Kastellkirche der churrätischen Bischöfe Romanische Kirche Brand der Kirche (Zürcher Kriege) Auf- und Umbauten im gotischen Stil Schaffung des Friedhofes Barocke Umbauten Bau der Loretokapelle (Gnadenkapelle) durch Michael Beer Bau der Fridolinsteinkapelle Abbruch der Trennwand zur Loretokapelle und Errichtung des Gnadenaltars Vergoldung des Gnadenaltars Kapellgitter wird aufgestellt verschiedene alte Altäre werden ersetzt und Wandbemalung im “Nazarenerstil” Renovierung der Gnadenkapelle Innenrenovierung unter Pfr. Anton Andergassen Innenrenovierung unter Pfr. Klaus Bissinger und Prof. Richard Robin (Wallfahrtsseelsorger) Erhebung zur “Basilika minor” P. Bruno Rederer CPPS, Mitglied der “Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut” ist mit der Seelsorge auf dem Liebfrauenberg betraut Walter H. Juen, Priester der Diözese Feldkirch, ist für die seelsorgliche Betreuung an der Basilika verantwortlich