Von Geburt an begleiteten mich immer Hunde. Damals waren es zwei Schäferhunde mit Namen "Haro" - ein Mischling zwischen Schäfer- und Wolfshund – "Astor" - und ein Bernhardiner namens "Tasso". Nachdem die Schul- zeit zu Ende ging und der "Ernst des Lebens" für mich angefangen hat, war es mir nicht möglich einen Hund zu halten – den ganzen Tag alleine – das wollte ich keinem antun. Die Wohnung wäre das kleinere Übel gewesen. Schon damals wollte ich unbedingt selbst einmal einen Hund besitzen. Dass es dann im Endeffekt 4 geworden sind, freut mich heute umsomehr! Ich studierte diverse Rassehundebücher und kam zum Schluss – ein Basset musste es werden! Ganz überzeugt von meiner Entscheidung war ich , als ichbei einer Klagenfurter Hundeausstellung vor dem Gelände ein geparktes Auto aus Slowenien sah und darin - lauter Basset-Welpen! Am liebsten hätte ich gleich einen mitgenommen. |
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Natürlich hatte ich immer noch Kontakt mit Hunden, denn meine Schwiegereltern besaßen einen schwarzen Glatthaardackel der "Kraps" hieß und später noch einen Rauhaardackel namens "Struppi". Jahre später machte sich mein Gatte selbstständig. Wir - in der Zwischenzeit waren wir schon zu Dritt - mieteten uns ein Objekt außerhalb von Klagenfurt und da war dann ganz klar – ein Basset kommt ins Haus! Das war im Jahr 1998! Zu der Zeit war es aber gar nicht so einfach an einen Basset zu kommen. Durch Fachzeitschriften kam ich auf dt. Züchter, welche mir einiges Material über Basset zukommen ließen und mir auch mitteilten, dass sie in Österreich leider keine Züchter kennen. Ein Zufall wollte es, dass es in Klagenfurt einen Tierarzt gab (Mag. Siegl), der selbst einen Basset besaß und durch den ich auf den Österr. Basset- und Laufhundeclub mit Sitz in Wien verwiesen wurde. Sofort – es war im Februar 1998 – schrieb ich einen Brief nach Wien, um mein Interesse für einen Welpen anzumelden. Ein schöner stattlicher dunkler Rüde sollte es sein! Geworden ist es dann eine Hündin, die ich im Dezember 1998 mit 12 Wochen in Empfang nehmen durfte – „Gipsy vom Schönbrunnertor“. Ich war überglücklich mit diesem kleinen Wirbelwind und verliebte mich sofort in diese Rasse. Wir absolvierten sogar die BG-A – Prüfung und hätten sicherlich noch mehr geschafft, wenn sie nicht viel zu früh an den Folgen von Rattengift der Nachbarschaft gestorben wäre. Sie wurde nur 1 ½ Jahre alt. In der Zwischenzeit nahm ich noch einen Basset bei mir auf : "Giulia von Montezemolo", damals 4 Jahre alt – aus Klagenfurt suchte dringend einen Platz! Sie half mir später sehr, über den Verlust meiner "Kleinen" hinwegzukommen. Im März 2001 fuhr ich in den hohen Norden nach Schweden und holte mir wieder einen Basset-Welpen – "Ebbazz Lotta pa Brakmakargatan", damit Giulia nicht ohne Spielgefährtin ist. Außerdem kauften wir einen alten Hof mit viel Nebengebäuden, Werkstatt und Grund (4000m²), in dem wir seither leben. Ein weiteres Jahr später stockte ich meine Basset-Meute auf 3 Hündinnen auf. Im März 2002 kam "Fleur Bohemia Patriot", ein Rotmantel, mit 2 Jahren zu uns. Auch sie suchte dringend einen neuen Platz und bildete mit Giulia und Lotta somit das "Kärntner Dreimäderlhaus". Nachdem Giulia – unser Bärchen -starb, übernahm Fleur die Alpha-Stellung und hat sie bis heute nicht abgegeben. Sie ist ein wunderbarer Hund und die Jagd ist ihre Passion! Im Mai 2003 kam der nächste Hilferuf an meine ‚Adresse. Ein Basset-Rüde musste sofort einen guten Platz bekommen – "Artur z Mezenské Zahrádky"mit Namen. Er hat ihn bei mir dann auch gefunden. Einen Hunde mehr oder weniger, was machts! Er passte mit seinen sieben Jahren perfekt in meine Damenrunde. Wir hatten auch das Glück bei einem Lisa-Film mit Maximilian Schell, Peter Simonischek und Uschi Glas mitzuwirken – Artur und Fleur erledigten Ihre Aufgaben mit Bravour. Das war 2003 unter dem Titel "Alles Glück dieser Erde". 2005 stieß ich durch die Publikation „30.Jahre Österr. Basset- und Laufhundeclub“ von Hr. Dratva Friedl auf die Rassebeschreibung des Basset Bleu de Gascogne. Das Internet machte es mir möglich, diese Rasse weiterzuverfolgen und einen Züchter in Deutschland – Saarland - ausfindig zu machen. Am 09.06.2005 kam die Basset Bleu de Gascogne-Hündin "Annika vom Forsthaus Ostertal" auf unseren Hof. In der Zwischenzeit ist sie Österr. Juged-Champion, hat die BG-A – BGH-1 - und AP – Prüfungen bestanden, hat meine Meute, durch ihre Agilität, wiederaufgerüttelt, hält aber auch uns Zweibeiner auf Schwung! Aufgrund einer Herzschwäche hat uns Artur im Oktober 2006 verlassen. Um aber wieder einen Mann im Haus zu haben, gaben wir „Fred Queen´s Hermelin“ die Gelegenheit bei uns seine letzten Jahre zu geniesen. Sein Herrchen war verstorben und er stand ganz alleine da – für einen 8 ½ - jährigen Rüden nicht so einfach. Und schon waren es wieder 4 Bassets, die bei uns am Hof leben – neben meinem Kater "Kojak" und der Katze "Speedy". Ich bin sehr glücklich, dass sich alle so gut verstehen und möchte keine Minute missen! Mit meiner Web-Seite möchte ich alle an meinem Glück teilhaben lassen und zeigen, wie schön es sein kann, so treue Weggefährten zu haben. Sie geben meine Liebe 1000-fach zurück und helfen einem in schweren Zeiten! |
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© Susanne Lang – webdesign: www.helpline.co.at |
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Willkommen auf der Seite Basset Bleu de Gascogne & Basset Hound " vom Kurathloch " von Susanne Lang, wo es Rund um meine Hunde (Gschichten, Bilder, ...), Zucht, Rassebeschreibung, usw. geht!