30.6. bis 4.7.
8500 HM
Teilnehmer: thomas moser, walter sarg, georg pendl, alle innsbruck
start in st.anton am arlberg, da die bis dort führenden abschnitte von norden eher strasse oder tragen bedeuten. Gute erreichbarkeit mit der eisenbahn gegeben. 1300m
Vom bahnhof hinauf zur arlbergstrasse, kurz nach der kehre beim ortsausgang dann links hinüber auf den parkplatz und von dort hinunter auf dem weg ins verwalltal. Leichter güterweg bis zur konstanzer hütte 1710m. Nicht hinauf zur hütte, sondern rechts halten und weiter richtung heilbronner hütte. Hier führt ein leichter güterweg bis zur schönverwallhütte, dort folgt eine schiebe/tragestrecke hinauf zur heilbronner hütte (300hm). In unserem fall war am 30.juni leider der ganze talabschnitt nach der konstanzer hütte voller lawinenschnee, somit eine endlose schieberei. Der letzte teil war überhaupt absoluter winter -- 2 stunden rad durch den schnee tragen:(
Abfahrt auf einem güterweg (in unserem fall zuerst nur tiefschnee, erst nach ca. 2 km tauchten wir in den freigefrästen weg ein, se.foto).
WICHTIG!!: Bei der verbella alm nach der brücke links auf den breiten fußweg abzweigen, kurz bergauf, dann runter zum speicher kops. Weiter nach galtür und ischgl (1350). Unser ursprünglicher plan sah vor, noch bis zur heidelberger hütte zu fahren, auf grund der schneelage kamen wir jedoch nur bis galtür. Nachdem bei der heidelberger hütte die gleichen schneeverhältnisse zu erwarten waren, fuhren wir von ischgl über das idjoch (2763) nach samnaun.
Abfahrt vom Idjoch
Talauswärts auf der strasse kurz vor der grenze rechts halten (in der schweiz bleiben) und ins inntal. Auf der strasse bis Scuol (eher zäh).
In scuol (1240) runter in den ort und am besten über die fussgängerbrücke hinüber auf die andere talseite (nach alter ortsdurchfahrt ist bei der post ein ortsplan, dort gehts auch links runter). Der folgende übergang durchs val scharl und den pass da costainas ist (im gegensatz zum val d'uina- übergang) zur gänze fahrbar und ein echtes bike-highlight. Zuerst bis s-charl auf einer kleinen strasse mit wenig verkehr,
dann ein güterweg,
und final ein fussweg auf den pass (2251).
Runter nach LÜ, und weiter nach sta-.maria val müstair (1375) (Übernachtung 2, tip: hotel zentral).
Hinauf auf der wenig befahrenen strasse auf den umbrail-pass (2501). Nach dem grenzübergang (150m) rechts weg auf den fussweg,
der mit wenigen schiebestücken an sich grossteils fahrbar ist und auf die bocchetta di forcola führt.
blick zurück richtung stilfser joch
Von dort auf traumhaftem alten militärweg
hinunter zum lago di cancano, über die staumauer
und weiter nach bormio (1225).
Es folgt ein eher unattraktiver abschnitt auf der strasse nach s.caterina (übernachtung 3).Von dort auf der strasse auf den gavia pass (2621). Auch eher ungut wegen der zahlreichen motorräder. Die italiener unter ihnen nehmen radfahrer offensichtlich nicht wahr.
Wieder hinunter wieder auf der strasse, in pezzo (1565) links abbiegen und ins valle di viso.Besser als unsere strecke wäre der talainwärts rechts gelegene weg, weil ohne autos. Ab den case dei monti gehts dann ordentlich hinauf auf einem karrenweg zum rifugio Mozzi (2478). Von dort schiebend auf die
forcellina di montozzo (2613).
Hinunter auf schönem single-trail (fast durchgehend fahrbar)
zum lago di pian palu (eher enttäuschend-stausee) und weiter auf der strasse talauswärts bis pollizano und dimaro (767).
Die folgenden strecken über madonna (4.übernachtung), das val d'agola, den passo bregn de l'ors (1 stunde schieben, eher tragen), abfahrt über rif.ghedina (saust ganz nett, aber alles güterweg), über stenico zum gardasee sind sind insgesamt im verhältnis zum zentralalpinen teil sowohl fahrtechnisch als auch bezügl. der landschaft eher schwach, einzige attraktion ist die tatsache, den gardasee zu erreichen.