Gasthof
A-6644 Boden
Tel. 0043(0)5635-231  Fax 230

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Fam. Lechleitner und Goth
Lechtaler Alpen Tirol
E-Mail: bergheimatboden@aon.at

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Über den Weg der Sinne zum Ort der Stille

Diese Wanderung ist von Bschlabs in Richtung Boden bedeutend eindrucksvoller als umgekehrt. Um nach Bschlabs zu kommen empfehlen wir drei Möglichkeiten:

1. Mit eigenem Fahrzeug nach Bschlabs und links unterhalb der Straße am Parkplatz für Wanderer parken
2. Mit Wanderbus am Montag, Mittwoch und Freitag.  In Bschlabs Gh. Gemütlichkeit aussteigen
2. Per Taxi Tel: 05635-231 ( € 9.- von Boden   € 12.- von Elmen).
3. Von Boden erst 2 km auf der Straße, dann über den Höhenweg nach Bschlabs

Von Bschlabs bis nach Boden müssen Sie nun mit einer reinen Gehzeit von etwa 1 ½ Std. rechnen.

Der Weg beginnt rechts von der Wallfahrtskirche "Maria Schnee" in Bschlabs mäßig absteigend. Man kann, dem Wegweiser " Weg der Sinne" folgend gleich auf einem schmalen Pfad direkt absteigen, oder, gemächlicher, dem Fahrweg, immer links haltend, folgen. Weiter unten treffen sich beide Wege. Weiter geht es in Richtung Boden auf gut beschildertem und, wo notwendig, markiertem Weg.

Einheimische Künstler wurden auf die Einzigartigkeit dieses Tales aufmerksam. So begegnen Sie sinnigen Sprüchen wie philosophischen und antiken Versen. Am meisten beachtenswert sind jedoch die Skulpturen und Bildnisse aus Holz, Metall und Kunststein. Alle diese Kunstwerke sollen Eigenarten von der Geschichte bis zur Gegenwart dieses Tales zum Ausdruck bringen. Ein Weg der Besinnung, wie es ihn nirgendwo anders gibt.

Bemerkenswert ist weiters die Hängebrücke über den Streimbach. Kein einziger wirklicher Fachmann hat am Bau dieser Brücke mitgewirkt. Sie hat bereits viele Jahrzehnte Schneelasten ausgehalten, welche die mögliche Belastung durch Wanderer um ein Vielfaches überschritten hat.

Wenn es nach dieser Brücke bergauf geht erreicht man bald den "Ort der Stille". Nehmen Sie diese Stille, die höchstens von Wassertropfen unterbrochen wird, in sich auf. Diese Stelle ist nicht nur ein Ort der Besinnung, sondern als ein echtes Naturdenkmal zu werten. Zumindest in Tirol ist kein zweiter Ort einer akustischen Nullzone bekannt. Man muß schon bei Karl May lesen um zu erfahren, daß es so etwas wirklich in der Natur gibt.

Oben am Fahrweg endet der eigentliche Besinnungsweg.

Weiter geht es Richtung Boden bis zu einer hohen Brücke über die Hölltalschlucht. Diese romantische Schlucht kann man von der Brücke aus nächster Nähe betrachten. Sie ist durchschnittlich 45 Meter tief, an der engsten Stelle aber nur 45 cm breit.

Bachaufwärts sieht man eine Staumauer welche errichtet wurde um Geröll zurückzuhalten, welches das Flußbett des Lech immer höher steigen ließ um schließlich Wiesen und Siedlungen zu überschwemmen.

Hier von der Brücke aus sind nun zwei Varianten nach Boden möglich.

a.) Über Grießlahne und Angerletalbrücke (40 min):

Von der Brücke ein paar Meter zurück und dann links in Richtung Boden dem Fahrweg folgen bis zu einer Geröllhalde. Streng der Markierung folgen, denn über die Geröllhalde führt der Weg eher unscheinbar, mäßig steil nach oben zu einem kleinen Wald. Auf dem höchsten Punkt angelangt hat man eine nette Aussicht in Richtung Boden. Der schmale Wege führt bald wieder in Kehren beinahe bis zur Bachsohle hinab und wird danach laufend besser. Man bleibt nun auf dem Wirtschaftsweg bis zur Angerletalbrücke, wo sich der Weg zur Hanauerhütte und nach Boden teilt. Links über die Brücke ist man in wenigen Minuten in Boden. Vorher kann man von einer Anhöhe aus gut den zurückgelegten Weg betrachten.

b.) Über die Landesstraße (35 min):
Dem mäßig ansteigenden Forstweg folgen bis man die Landesstraße erreicht. Von hier sind noch 2 km nach Boden zu gehen. Bei der Abzweigung der Hahntennjochstraße kann man die Straße verlassen um über den Zaunweg, der oberhalb der Straße mit nettem Blick auf Boden und ins Angerletal verläuft, zurück nach Boden zu gelangen. (+ 10 min.) .

Im Gasthof "Bergheimat" in Boden bekommen Sie eine kleine Broschüre, welche Ihnen den Sinn der Kunstwerke zu erklären versucht.

Christoph Bader                                                HH. Martin Schautzgy                                          Walter Lechleitner

Initiator und Religionslehrer                           Pfarrer in Elmen                                                   Gastwirt i.R.