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Fam. Lechleitner und Goth Lechtaler Alpen Tirol E-Mail: bergheimat@tirol.com |
Hintergrund und Leseproben aus dem Roman "Das verschworene Tal"
Ein historischer Heimatroman von Walter Lechleitner
Herausgeber: Ehrenberg-Verlag A-6600 Reutte
Alle Rechte auch auszugsweise beim Autor Walter Lechleitner, Boden (Siehe
Impressum)
Der Roman ist in Buchform 265 Seiten stark anfang Dezember 2007 erschienen
Die 1. Auflage ist ausverkauft, die 2. ab sofort lieferbar
Preis für ein Exemplar der 2. Auflage in Hardcover 24,80
Der Fortsetzungsroman"Retter
der Heimat" wird anfang Juni zu kaufen sein.
Preis ebenfalls 24.80
Leseprobe siehe unten.
Vom
Verlag wird das Werk kurz beschrieben: |
Walter Lechleitner, Weil im Gebiet der Anhalterhütte eine Galmeihütte bestanden hat, von der noch Fundamente zu sehen sind. Ein Weg durch das Plötzigtal, von dem man bis heute nicht weiß zu was er dienen sollte, scheint, fachmännisch angelegt, zu dieser Hütte zu führen. Weil dieser Bergbau in historischen Dokumenten mit keinem Wort irgendwo erwähnt wird. Weil in Pfafflar bereits aus dem Jahre 1510 eine Festtracht dokumentiert ist, welche sich damals Leute in einem abgeschiedenen Bergdorf normalerweise nicht leisten konnten. Weil in Pfafflar, von alters her, kein einziges religiöses Symbol zu
finden ist und weil in diesem Ort, trotz der frühen Besiedlung, kein sakraler Bau, und in
Boden erst sehr spät eine Kapelle errichtet wurde.
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1. Leseprobe >Das
verschworene Tal>. Zu Beginn beschreibt der Roman die Besiedlung, das kärgliche Leben und das Verlangen so zu leben wie unten im Tal Ein fast zwei tausend Meter hoher Paß und ein vierstündiger Fußmarsch trennte
die wenigen Häuser in den Bergen zwischen Inn und Lech von den mächtigen Schloßherren
im Inntal. Um ins Lechtal zu kommen, brauchte man keinen Paß zu überwinden, um so
steiler und gefährlicher jedoch behinderten dorthin die schmalen Pfade und
unwegsamen Schluchten. Es war eher eine entlegene Einödsiedlung in tausendsechshundert
Meter Seehöhe als ein Dorf, Pfafflaar genannt. Sechs Hütten, mit rohen
Baumstämmen primitiv gezimmert, die Fugen mit Moos und Lehm einigermaßen winddicht
zugestopft, mußten für Mensch und Vieh den kurzen Sommer und den langen Winter über als
Behausung dienen. Über dem ebenerdigen Raum befand sich die Scheune, voll mit Heu,
so daß kaum Wärme nach oben entweichen konnte. Ein paar Rinder, Ziegen und Schafe
erwärmten den gemeinsamen Raum so, daß niemand frieren mußte. Gekocht wurde, wenn es
das Wetter einigermaßen erlaubte, in einem kleinen Unterstand im Freien. Nur bei großer
Kälte, Schnee und Regen mußten auf einer kleinen Feuerstelle im Innern der Hütte
die Speisen erwärmt werden. Dass
Jaggl heute in Bschlabs übernachten würde war für ihn selbstverständlich. So oft kam
man doch nicht zu Hiasls Weiber. Fesche Mädchen um die zwanzig Jahre die einander so
ähnlich sahen als wären sie Zwillinge. Eines war sicher: Beide Töchter mochten ihn und
machten auch kein Hehl daraus. Vater Hiasl, die Mutter und sogar der jüngere Bruder
gingen bald nach dem Essen schlafen. Man wollte augenscheinlich den jungen Leuten
Gelegenheit zum Anbandeln geben. Und eine Heirat nach Pfafflaar war gar nicht so schlecht.
Impressum: Tel.: 05635 231
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3. Leseprobe <Das verschworene
Tal> Nur durch die Wirren um das Schloss Starkenberg und das diplomatische Geschick der Pfafflaarer war der heimliche Bergbau, ohne dass die Herrischen im Inntal davon Kenntnis erlangten und Abgaben einforderten, möglich. Hier eine dramatische, fürs Erste nebensächliche, später aber doch bedeutsame Begebenheit. ............Während die Männer noch bei ihren Überlegungen waren,
hörte man aus der Schlucht ein eigenartiges, dumpfes Brausen und schneller als die
Versammelten es fassen konnten, schoß eine riesige Mure von Geröll, Wasser, Baumstämmen
und großen Felsbrocken aus der Schlucht hervor. Im Nu türmte sich das Geröll mindestens
eine Geschoßhöhe über dem normalen Bachbett. Alle Männer liefen nun, wie auf ein
unhörbares Kommando, um Äxte zu holen und Bäume in das Bachbett zu fällen. Quer
liegende Baumstämme zwischen Mure und den Häusern waren der beste und wohl auch der
einzige Schutz den man errichten konnte. Tatsächlich kam die Mure dem Haus am gegenüber liegendem Bachufer
gefährlich nahe. Doch nicht nur das. Der Bach umspülte das Haus zu beiden Seiten, zwar
bis jetzt nur mit einem kleinen Bächlein, doch für die Kinder schien es kein Entrinnen
mehr zu geben. Das Galmei, welches heute noch in der Nähe der Galmeihütte zu
finden ist und bereits metallurgisch analysiert wurde beweist die beinahe weltbeste
Qualität aus diesem Vorkommen. 5. Leseprobe <Das verschworene Tal> Die Geheimhaltung des Bergbaues wird von mehreren Seiten gefährdet.
Schließlich wird es wegen den Weiderechten der Imster Bauern besonders schwierig |
Hintergrund und erste Leseproben aus dem Heimatroman "Die Retter der Heimat" von Walter Lechleitner:
Der Wunsch vieler Leser vom "Verschworenen Tal" nach
einer Fortsetzung war für mich eine echte Herausforderung von
der ich mir kaum einen
Erfolg versprechen konnte nachdem mein erstes Buch solchen Anklang gefunden hat.Woher
sollte ich noch Steigerungen nehmen, nachdem
es mir gelungen war die damalige Lebensweise, Sitten und Gebräuche für die Leser
erschöpfend darzustellen? Bei den ersten Erkundigungen um das
Knappendorf hinter Kaisers traf ich glücklicherweise einen hervorragenden. logisch
recherchierenden Kenner des gesamten Gebietes und dem damaligen
Knappenleben.
Von ihm und einem bekannten Ehepaar erfuhr ich bald wie viel interessanten
Stoff es um den Bergbau im Koaser zu verarbeiten gibt.
Bei der Ergründung des Zuzuges aus dem Bergell und dem Wallis kamen mir instinktives
Recherchieren und einige Zufälle zu Hilfe.
Die Katastrophen mit den existenzbedrohlichen Auswirkungen für das Lechtal sind teils
urkundlich erwähnt, teils logisch nachvollziehbar.
Die Beschreibung dieser Ereignisse wäre unvollständig würde man nicht die durchwegs
erfreuliche Entwicklung des Tales danach mit einbeziehen.
Da die Bauern immer eine bedeutende Rolle in der Primärversorgung gespielt haben, wurde
ihnen neben den Handwerkern
bedeutende Teile der Erzählung gewidmet.Wie von den meisten Lesern erwartet, kommt in
meinem dritten Buch die Liebe nicht zu kurz.
und so beginnen die "Retter der Heimat":
Es war ein warmer, schöner
Spätsommerabend. Traumhaft leuchteten die Berge in der beginnenden Abendröte. Die
letzten Sonnenstrahlen tauchten die Landschaft mit ihren bizarren Berggipfeln in eine
unwirkliche, fantastische Märchenstimmung, während die tiefen Täler bereits vom
abendlichen Dunkel überschattet wurden. Tief zu Füßen der Berge blickte Josef auf sein
Heimatdorf Pfafflaar und das weitgestreute Dorf
seiner Mutter, Bschlabs. Direkt unter ihm, hin
zum Knappendorf Boden, wandelten ein paar Gestalten ihren Behausungen zu. Er wusste es
waren Bergknappen, die in den zwei Knappenlöchern oberhalb des Dorfes arbeiteten. Josef,
einer der wenigen Bauern, die hoch oben am Berg Heuarbeit betrieben, war heute ganz
feierlich zumute. Die wunderliche Abendstimmung weckte in ihm ganz besondere Gefühle, und
er wusste nicht, ob er vor Freude jauchzen oder vor Glück weinen sollte. Wo er jetzt
stand, knapp unter dem Berggipfel, von dem aus man alle Täler seiner heimatlichen
Umgebung übersehen konnte, wurde ihm bewusst, wie gut es ihm ging im Gegensatz zu den
Arbeitern in den
Knappenlöchern, er der unbeschränkt die würzig frische Bergluft atmen und die
wärmende Sonne hautnah fühlen konnte. An
diesem Abend schweiften seine Gedanken mehr als sonst zu den Bergknappen, die ständig im
Fackelschein, in Nässe und Schmutz ihr Brot verdienen mussten, während er mit dem
heutigem Tag seine Sommerarbeit am Berg
beendet hatte.
Die Händler aus dem Lechtal kamen bis nach Flandern um
Seide und Messing zu verkaufen.Die ertragreichen Handelsbeziehungen lassen vermuten, dass
dort auch persönliche Freundschaften eine bedeutende Rolle gespielt haben:
Auf
einmal war Sabina für ihn ein ganz normaler Mensch, eine ganz normale Frau, der man
ihre Zuneigung einfach erwidern musste. Wahrscheinlich möchte sie sogar öfter ein ganz
normaler Mensch sein und nicht immer eine Person von gehobenem Stande mit der Pflicht
verbunden, darauf allzeit Bedacht nehmen zu müssen. Immer dichter schmiegte sich ihr von
feinem Blütenduft riechender, frisch gebadeter Körper an den geliebten Mann. Nie hätte
ein Wort besser zu ihrem Wunsch gepasst als in Französisch das Wort, Bitte was doch
auf Deutsch ,Wenn es ihnen gefällt bedeutet.
Doch dieses Wort sollte nicht das einzige bleiben. Im Flüsterton wagte sie ihm
anzuvertrauen: "Heute ...........
Durch Naturgewalten hatte das Lechtal immer wieder zu
leiden. Erdbeben waren zwar selten, haben aber den Bergbau bedeutend beeinflusst:
Der
Bergknappentrupp rüstete sich gerade für einen zweiten Aufstieg zu den Knappenlöchern,
als ein unbekanntes,
unterirdisches Rumpeln zu vernehmen
war.
Gleichzeitig schienen alle Häuser zu wackeln und eine schön verputzte
Küchenwand bekam schlagartig einen tiefen Riss.
Über den Berg, wo sich die Knappenlöcher befanden, wälzte sich in beängstigendem Tempo
eine Staubwolke talwärts. Im Nu war die gesamte Bergflanke
vollständig in dichten Staub gehüllt und ununterbrochen konnte man das Poltern
von Steinen hören.
Ein einzelner Stein schien sich sogar durch den dichten Wald bis zum Bachbett
seinen Weg gebahnt zu haben.
Ohne einen Laut aus der Kehle zu bringen, konnten die Leute vom Boden nur stumm, halb
ohnmächtig, das Naturschauspiel betrachten,
machtlos die Naturgewalten ihr Zerstörungswerk vollenden sehen