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geb.
1963 in hall in tirol; einige jahre studium der germanistik,
philosophie und theaterwissenschaft in innsbruck und wien; seit anfang
der 80er-jahre mitarbeit in zahlreichen feministischen arbeitsgruppen
und projekten (u.a. zu gen- und reproduktionstechnologien,
homosexualität, homophobie, kriminalisierung von widerstand,
faschismus, herrschaftsstrategien, sexualisierter gewalt,
diskriminierung, geschlechter-verhältnissen, patriarchaler ökonomie);
planung und organisation von kultur/politischen/ literarischen
veranstaltungen; bis 2002 berufliche tätigkeit als korrektorin,
lektorin und redakteurin; lebt und arbeitet als freie schriftstellerin
in innsbruck.
- kolumnistin der „spuren – zeitung für zeitgenossInnen“ der klangspuren schwaz
- mitglied der grazer autorinnen/autorenversammlung
- mitglied der baettlegroup for art - vernetzung freier kulturinitiativen innsbruck
- universitätslektorin an der universität für angewandte kunst wien /
institut für sprachkunst
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stipendien, auszeichnungen
- outstanding artist award 2011 für literatur des bmukk
- literaturstipendium der stadt innsbruck 2008
- großes tiroler literaturstipendium 2005/06
- österreichisches staatsstipendium für literatur 2005/06
- buchprämie 2004 / kunststaatssekretariat
- finalteilnahme meraner lyrikpreis 2004
- christine-lavant-lyrikpreis 2003
- österreichisches projektstipendium für literatur 2003/04
- preis der landeshauptstadt innsbruck für künstlerisches schaffen 2002
- österreichisches staatsstipendium für literatur 2000/2001
- reinhard-priessnitz-preis 1999
- 3. preis literaturwettbewerb floriana 1998
- u.a.
auftragswerke
„tunnel ende [ km 1 – km 55 ]“
text-klang-installation
für die klangspuren schwaz; öbb-sicherheitsstollen der
unterinntaltrasse/ zulaufstrecke brenner-basistunnel;
komposition/saxofon:
christoph reiserer, stimme: claudia cervenka; uraufführung september 2010
„un-bauten. mirabilien | pampa, pampa – milieu innsbruck-west“
text für das internationale lyrik-projekt „deutsch-deutsche übersetzungswerkstatt“,
text-partner: oswald egger; mit ulf stolterfoht/peter waterhouse, raphael urweider/
anja utler, urs allemann/sabina naef, christian uetz/c.w. bauer
(kuratiert von hans ruprecht, urs engeler, robert renk); 2009
„quasi amore – felder der liebe“
libretto für die klangspuren schwaz, komposition: judith unterpertinger
uraufführung im franziskanerkloster schwaz, tiroler kammerorchester iNNstrumenti, september 2009
„menschenorte – sieben figuren suchen ihren raum”
7 aut:kids-geschichten für die architektur-sommerakademie für kinder, veranstaltet
vom tiroler architekturzentrum aut.architektur und tirol und der jungen uni innsbruck, august 2008
„anich.fragmente“
texte zu peter anich; glasflächen gasthaus anich, innsbruck, november 2007
„kein schluss bleibt auf der andern – nutte nonne lesbe: drei mal raten zählen bis drei“ theatertext
für drei frauen, beste freundin + frauenchor auftragsarbeit für
coop.fem.art, innsbruck, uraufführung mai 2003 im orf-kulturhaus tirol
- „familienalbum: schlagen“
auftragsarbeit
für das tiroler frauenhaus anlässlich der „internationalen tage gegen
gewalt an frauen und kindern", november 2001
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- „bilingual“
auftragsarbeit
gemeinsam mit dem musiker werner möbius für „musik kultur st. johann“
im rahmen des festivals „ein kulturschutzgebiet", mai 2001
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- „wasser. 1 – 5.“
auftragsarbeit für die interventionen stams, oktober 1998
- „wir das seien / alle. so / ist der erste / satz dann krieg“
gemeinsam
mit christine s. prantauer; auftragsarbeit im rahmen der
veranstaltungsreihe „(un)willig monetär“, autonomes frauenlesbenzentrum
innsbruck. herbst 1997
- „inferno : höllen. 1 – 34."
auftragsarbeit für das literaturhaus am inn, innsbruck, juni 1997
- u.a.
veröffentlichungen (auszüge, bis 2007)
„busen-wunder“. in: quart heft für kultur tirol nr. 10/07; serie „gutachten“/„schöpfung“; haymon verlag, innsbruck – wien 2007
- gedichte. in: „innseits“, anthologie zu „innsbruck liest 2007“; hrsg. kulturamt der stadt innsbruck
- „selbst auch nur alle sein“. in: christine s. prantauer – bilder, arbeiten; hrsg. galerie im taxispalais, skarabaeus verlag, innsbruck/bozen/wien 2006
- gedichte. in: kolik – zeitschrift für literatur, 33 / wien 2006
- „90° grad gesenkter blick, demutslos – fotos von monika k. zanolin“. in:
gaismair-jahrbuch 2006 / „am rand der utopie“, hrsg.
schreiber/gensluckner/jarosch/weiss; studienverlag,
innsbruck/wien/bozen 2005
- „auf z. von deinem balkon aus“. in: „stadtstiche – dorfskizzen“, hrsg. brigitte messner, brenner-texte band 5; skarabaeus verlag, innsbruck 2005
- „gloria“. in: „arbeit*“, hrsg. silvia eiblmayr, galerie im taxispalais; innsbruck 2005
- „schreiben-nicht-schreiben – facetten eines widerspenstigen alphabets“. in: kulturberichte aus tirol 2004 / literatur, hrsg. amt der tiroler landesregierung, abteilung kultur; innsbruck 2005
- „i learned to eat it". in:
„der geschmack der fremde – rezepte, gespräche”; hg. margret kreidl und
lucas cejpek, anlässlich 10 jahre integrationshaus wien; sonderzahl
verlag, wien 2004
- gedichte.
in: mitteilungen aus dem brenner-archiv nr. 22/2003 + sonderdruck,
brenner-forum und forschungsinstitut brenner-archiv, hrsg. johann
holzner und eberhard sauermann, innsbruck 2004
- „inferno : höllen. 1 – 5“ in: freitag 21 / die ost-west-wochenzeitung, berlin, mai 2004
- „splitter liebe“ in: literatur und kritik, märz 2004, hg. k.-m- gauß + a. kleibel, otto-müller-verlag/salzburg
- „hund für frau p.“
in: „zum glück gibt’s österreich – junge österreichische literatur“;
verlag klaus wagenbach, hg. gustav ernst + karin fleischanderl, berlin
2003
- „spiel laut wunsch waltraud oder das nationale“ u.a.
in: „sprachkurs – beispiele neuerer österreichischer wortartistik
1978–2000“; haymon verlag, hg. petra nachbaur + sigurd paul scheichl,
innsbruck 2001
- „next stop wörgl. als nächstes kein halt”. in: kolik - zeitschrift für literatur, 13 / wien 2000
- „frauen dieser regierung – gewisse fragen“. in: „die sprache des widerstandes ist alt wie die welt und ihr wunsch"; milena verlag, reihe dokumentation/band 19, wien 2000
- „curriculum vitae“. in: salz - zeitschrift für literatur, 101 / salzburg 2000
- gedichte. in: kolik – zeitschrift für literatur, 5 / wien 1998
- aus dem zyklus „inferni : höllen. 1 – 34“. in: kleines innlesebuch, literaturhaus am inn, 2/1997
- fünf gedichte. in: das fenster, 58/1995
- lyrik. in: eva + co – eine feministische kulturzeitschrift, graz, 21/1991
- gedichte. in: „ich sage nichts mehr ohne meine anwältin“, hg. autonome schreibende frauen, innsbruck 1989
- u.v.a.
filmprojekte
- buch / texte / textbearbeitung / (text)konzept „weil eine trommel geigt nicht“
– ein film von menschen mit und ohne behinderungen des vereins tafie
innsbruck-land, innsbruck 2003;
regie/schnitt/grafik/ton/organisation/konzept: monika k. zanolin;
mitarbeiterInnen: daniela pittl, reinhard köbler, christian
niedermayer, kathrin pfretschner (†), alexandra wagner, lisa
gensluckner u.a.
- lyrik-videoclip „rolex“, regie: monika k. zanolin, innsbruck 2002
internet-projekte
- „www.lichtzeile.at“, lichtzeile im wiener „flex“ / „literatur + medien", april 2000 + april 2004
- „www.dieflut.at“, oktober 2000 – oktober 2001
veranstaltungsreihen
- jubiläums-lesereihe „25 jahre autonomes frauenlesbenzentrum innsbruck“
kuratiert, moderiert, eingeleitet u. organisiert von barbara hundegger; innsbruck, 2008;
mit: nora gomringer, christina v. braun, antje strubel u. eleonore bürcher
- „am anfang war ...“ – lesungen – fragebögen – gesprächssequenzen
ein projekt von literaturhaus am inn in kooperation mit barbara
hundegger / 2005 biobibliografische werkstattgespräche mit
zeitgenössischen autorinnen vor dem hintergrund
gesellschaftspolitischer, künstlerischer, ökonomischer und persönlicher
bedingungen, eingebettet in die beantwortung eines fragebogens und die
lesung aus ersten und zuletzt geschriebenen texten – mit: maria e.
brunner, brigitte oleschinski, elfriede czurda und katja lange-müller
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