„desto leichter die mädchen und alles andre als das“
gedichte; das-fröhliche-wohnzimmer-edition, reihe „mitnichten“, wien 2002



Daniela Strigl,
Der Standard
Petra Ganglbauer,
gangway.net
Irene Heisz,
Tiroler Tageszeitung

Judith Fischer,
Tiroler Straßenzeitung 20er
Ruth Devime,
dieStandard

Daniela Strigl, Der Standard:
„... konzentrierteste Lyrik an der Kippe zwischen dem ganz Leichten und dem ganz Schweren, alltaugstauglich, wortverspielt, schön klingend, scharf geschnitten, offen angelegt, an der Grenze zwischen Tirol und den Meeren ...“

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Petra Ganglbauer, gangway.net:
„Von ungeheurer poetischer Dichte sind die Gedichte von Barbara Hundegger, zudem stets auch durchwirkt von Widerständigem, Widerhaken ... Eine gekonnte Zusammenführung starker, aufgeladener Bilder, die sich perseverierend, dann wieder aleatorisch-leicht zur Sprachinszenierung fügen, ist das. Die Themen sind mitunter bekannt und doch und dennoch bewegen sich die Texte fomal weit über das zunächst Erwartete hinaus ... Der Duktus beinhaltet, wie stets bei Hundegger, beides: das Poetische und das Politische. Diese beiden Pole versteht die Autorin auf so gekonnte Weise zu verknüpfen, dass die Laustärke, das Tempo und einzelne Passagen nach der Lektüre noch als gesellschaftskritischer Echoraum hallen. Barbara Hundeggers Gedichte gehören sicher zu den spannendsten unserer Tage.“

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Irene Heisz, Tiroler Tageszeitung:
„Hundeggers Gedichte sind intelligent und beharren auf dem inneren Zusammenhang von Politik und Gesellschaft ... Im Laufe ihrer jahrelangen Arbeit als Lyrikerin hat sie ihre ganz eigene, unverkennbare Sprache gefunden. Da ist keine Silbe verschwendet, kein Halbton falsch, keine rhythmische Volte außer Tritt. Man spürt die Arbeit, die hinter jeder Zeile steckt, aber das Ergebnis wirkt nie bemüht, sondern immer stil- und selbstsicher. Komplexe Strukturen verhindern nicht die Klarheit und Unmissverständlichkeit des Ausdrucks. Hundeggers Arbeit lebt gleichermaßen von der Poesie der Beharrlichkeit wie von der Beharrlichkeit der Poesie ...“

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Judith Fischer, Tiroler Straßenzeitung 20er:
„die oekonomie von barbara hundeggers poetischen texte ist oft paradox: sparsam und verschwenderisch, knappheit bei gleichzeitiger verausgabung. mit verve und schwung, mit rhythmen und klaengen, musikalischem stakkato und komplizierteren syntaktischen überkreuzungen wird hier das dichten betrieben ... vorgangsweisen und strategien des absurden und vertrackten, der verschiebungen und vertauschungen, die oft gegen einen common sense der sprachlichen usancen handeln, wie ihnen der common sense des herrschenden gesellschaftlichen und sexuellen verhaltens zuwider ist ... dem durchaus romantischen grundton wird lakonisch gegengesteuert ... zusammengehoerigkeiten, anziehungen und abstossungen werden wie in songtexten verhandelt, evokationen von bildern durch kurz hingeschleuderte wortsignale, aufblitzen von scharfzüngigkeit, von einer art leisem spott, von einer art ab/auf/geklaerter liebenswuerdigkeit ... das poetische und das politische unterscheiden sich schliesslich nur durch wenige buchstaben. jedes wort unterscheidet sich von jedem anderen wort nur durch einige buchstaben.“

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Ruth Devime, dieStandard:
„Barbara Hundegger ... kann es wirklich, das Alltägliche, das Banale, das Politische präzise miteinander verweben. Feministisch, politisch Bedeutendes wird von ihr hörbar gemacht. Frauen wird mit Achtung begegnet, und sie sind immer Subjekt ... Erotisches klingt an und wird niemals privat, und ich, die Leserin, werde nie zur Voyeurin gemacht ... Barbara Hundegger zeigt mit ihren Gedichten neue – nicht nur fühlbare – Wege auf. Sehr fesch!“

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