„Rot
-
ich
weiß -
rote“ Flecken in James
Joyces Leben und Werk
Wenn das Thema Joyce und Österreich zur Sprache kommt, ist
meist von den früheren k. u. k. Hafenstädten Pula und Triest die Rede,
die bis zum Ende des Ersten Weltkrieges bei Österreich waren und Joyce mehrere Jahre als Wohnort dienten. Allerdings sind auch drei
Städte der Republik Österreich mit Joyces Leben und Werk verbunden: Feldkirch, wo Joyce 1932 drei Wochen lang an „The Mime of Mick, Nick
and the Maggies“ gearbeitet und zudem erklärt hat, dass sich dort am Bahnhof 1915 das
„Schicksal des ‚Ulysses’“ zu seinen Gunsten entschieden hat, Innsbruck, wo er 1928 fünf Tage geurlaubt hat, und
Salzburg, das durch einen fünfwöchigen Aufenthalt (1928), Adolph Johannes Fischers „Fluviana“-Fotografien
sowie die Entstehungsgeschichte von „Gas from a Burner“ (1912) mit Joyces Leben und Werk
verschränkt ist. Diese Aufenthalte sowie Joyces überraschende Unterstützung des Aufrufes zur Gründung einer „Adolf Loos“-Schule
(1930), seine unerwartete Unterstützung der Glückwunschadresse zu Sigmund Freuds
80. Geburtstag (1936), aber auch Näheres seiner Bekanntschaft mit dem
Erfolgsautor Stefan Zweig wurden von der Joyce-Forschung bislang eher
vernachlässigt. Die nachfolgenden Rechercheergebnisse über die „rot - ich weiß -
roten“ (Ernst Jandl) Flecken in James Joyces Leben und Werk dokumentieren diese
österreichischen Beziehungen mit der Absicht diese bekannt und bekannter zu
machen.
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Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce
und Stefan Zweig
Das
Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur
Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch.
S.43-55. Wien: präsens 2009. |

James Joyces Widmung in Stefan Zweigs
Ulysses-Exemplar
Meteorit trifft Zweig.
Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch
dazu: Anmerkungen zu einem disparaten Verhältnis. In: „Die Presse“, „Spectrum“,
Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV. |

Joyces Unterstützung des Adolf Loos-Schulgründungsaufrufes
Verlorener Aufwand. Der gemeinsame
Aufruf von
Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce
zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“. In: Michael Ritter (Hrsg.):
praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. S.37-54. Wien:
präsens 2008. |
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Historische Ansichtskarte des Hotels und
Restaurants Mirabell in Salzburg
Adolph Johannes Fischers
Porträt von James Joyce im "Salzburg Museum". „Salzburger Nachrichten“,
Kultur. S.14. 11. Oktober 2007.
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Das Gebäude des früheren Hotels und
Restaurants Mirabell in Salzburg heute
James Joyce. Spurensuche in Salzburg. „Salzburger Nachrichten“, „Das
Wochenende“, Bloomsday, 16. Juni 2007.
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Familie Joyce 1932 in Vorarlberg. (Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University)
Feldkirch und das Schicksal. Zum 125. Geburtstag von James Joyce. Erinnerungen an den hohen Gast. „St. Galler Tagblatt“,
Kultur. 2. Februar 2007. |
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James Joyces Aufenthalte in Österreich.
Innsbruck (1928),
Salzburg (1928) und
Feldkirch (1915, 1932)
James Joyces Aufenthalte in Österreich.
Innsbruck (1928),
Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das
österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich
von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien:
präsens 2005. |

James und Lucia Joyce 1932 auf der Blumeninsel
Mainau. (Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University)
„Ulysses“ in Feldkirch.
Drei Neuerscheinungen zur Biographie von James
Joyce: Marc Dachys The Complete Recordings, Eugene Jolas' Man from
Babel und Maria Jolas' Woman of Action (A Memoir and Other Writings).
„Wiener Zeitung“, „Extra“, 11. Juni 2004. |

Familie Joyce 1932 in Feldkirch. (Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University)
Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg.
James Joyce und Feldkirch. In: Marieke Krajenbrink und Joachim
Lerchenmueller (Hrsg.).
Yearbook of the
Centre for Irish-German Studies 2000/01. Trier: Wissenschaftlicher
Verlag 2001. S.159-177. |
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Familie Joyce mit Eugene Jolas 1932 in Feldkirch. (Beinecke Rare
Book and Manuscript Library, Yale University)
Das Schicksal des „Ulysses". James Joyce und Feldkirch, Vorarlberg. In:
„Montfort. Vierteljahreszeitschrift für Geschichte und Gegenwart
Vorarlbergs“. 52. Jahrgang. 2000. Heft 3. S.289-301. |

Lucia Joyce 1932 in Feldkirch. (Beinecke Rare Book
and Manuscript Library, Yale University)
Ein tierischer
Namenskonflikt. Streit zwischen Hypobank und Hotel Löwen vereitelt
Joyce-Ehrung. In: „Wiener Zeitung“ vom 6. Juli 2000. S.10. |

Familie Joyce 1932 in Feldkirch. (Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University)
Failedkirch und Joyce. Die Montfortstadt möchte seit sechs Jahren Joyce
würdigen. In: „St. Galler Tagblatt“ vom 3. Juli 2000. S.16. |
Kultur-Kehraus: Einige Beiträge zu Literatur und Musik
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