Ich bin Robbie Vorstellung der Sitebesitzerin

Hi! Ich bin Josh!

 
   
 

 
In dieser Homepage dreht sich irgendwie alles um Hunde.

Damit aber jeder sich auch ein Bild machen kann, wer denn die Site-Eigentümerin und Hundeführerin ist, die hier ihre Gedanken und Meinungen ins Internet stellt, will ich mich hiermit kurz vorstellen.

 
   
 

1. Daten und Fakten

Name: Dr. Andrea Felnémeti
Geboren: 20.08.1953 in Budapest (Ungarn)
Geschwister: Eine Schwester, die diese Seiten gestaltet hat und toll verwaltet! Wer mehr über sie wissen will, sollte ihre Seite unter http://www.jet4fun.net/  besuchen!
Familienstand: Verwitwet
Beruf: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin
Tätigkeit: Hauptberuflich in der Psychologischen Studentenberatung Klagenfurt sowie in freier Praxis als Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin, Supervisorin und Universitätslektorin.
Ich leite auch Seminare, so z.B. auch Mental-Trainingsseminare speziell für Hundesportler!
Hobbys: Lesen, Reisen, Sport, Gesellschaftsspiele und natürlich Hunde.
Freizeitbeschäftigung: Alles mögliche, was mit Hunden zu tun hat:
Mit meinen Hunden bin ich am meisten beschäftigt. Im ÖGV Klagenfurt bin ich zudem als Welpen- und Junghundetrainerin tätig.
Alle anderen Hobbys kommen derzeit zu kurz.
2. Zu meinem Werdegang im Hundesport-Bereich

Es war 1992, als ich zum ersten Mal einen „eigenen“ Hund bekam und das war Josh. Ich hatte immer Tiere und insbesondere Hunde geliebt, war früher begeisterte Reiterin, aber zu dem damaligen Zeitpunkt kam ein Hund sehr ungelegen. Wir hatten gerade ein altes, unbewohntes Haus gekauft und waren damit beschäftigt, es zu renovieren, während wir allerdings schon drinnen wohnten. Zudem arbeitete ich sehr viel, um das Geld für meinen Hausanteil zu verdienen, also war ich ziemlich gestresst. Aber Jeremy wollte nach einem längeren Aufenthalt in seiner Heimat England einen Border Collie mitbringen, denn in seiner Familie hatte es immer einen B.C. gegeben und jetzt, da wir ein Haus besaßen, gab es ja auch Platz.

Das erste Jahr war ich für Josh wahrscheinlich ein Schaf, das er hüten und beschäftigen musste. Jeremy, der den ganzen Tag zu Hause war, war sein Boß und für seine Grunderziehung zuständig. Mit einem Jahr begann für Josh der Ernst des Lebens und die Hundeschule rief. Aber - wie es oft so ist - diese Arbeit und all das, was noch folgte bzgl. Arbeit, die blieb an mir hängen. Am Anfang dachte ich, dass die Trainer wussten, was sie da uns Anfängern im Kasernenhofton sagten, bald wurde ich aber skeptisch, da mir auffiel, dass einiges psychologisch falsch lief. Gott sei Dank hatte Jeremy im ersten Jahr gute Arbeit geleistet, so dass wir auch die BGH 1 Prüfung - trotz des Trainings - schafften.

Dann sah ich erstmals eine Agility-Vorführung bei der IHA Klagenfurt. Josh sah dies auch und begann durchzudrehen. Das hätte mich warnen sollen, aber nein, ich begann, als er fast 2 Jahre war - bei einem anderen Verein - mit dem Agilitytraining. Leider lief da aber auch vieles schief. Agility war bei uns noch ganz neu und mit einem B.C. hatten die Trainer auch keine Erfahrung. Unsere Trainerin war sehr nett und bemüht, aber einen Agility-Hund hatte sie selbst noch nie geführt. Und bekanntlich lernen B.C.s ja sehr schnell, allerdings auch Fehler!

Albin Birkl sah mich bei einem Bewerb und muss Mitleid mit meinen stümperhaften Bemühungen gehabt haben. Er war es, der mir erstmals adäquate Trainingstipps gab und mich überhaupt einmal auf Körpersprache usw. aufmerksam machte. Ein großes Danke an ihn!

Da in meinem damaligen Verein die Trainingszeit viel zu knapp war, wechselte ich  neuerlich den Verein und landete beim ÖGV, wo ich noch heute bin.

Klick mich und ich werde groß...

Ich gehörte damals zu einer kleinen Truppe von Agility-Begeisterten. Wir fuhren zu Trainings und unzähligen Turnieren zusammen, unterstützten, trösteten und korrigierten uns gegenseitig. Das war eine ganz tolle Zeit.
Im übrigen treffen wir uns heute noch, wenngleich zum Schifahren, Kartenspielen u. ä.!

Klick mich und ich werde groß...

Ausschlaggebend war für mich ein Satz, den Tjasa Gregoric, eine sehr erfahrene Hundeführerin und Trainerin, mir sagte. Wir waren bei ihr zum Training in Laibach. Ich gab ihr meine Karte, damit sie mich verständige, wann wir wieder zum Training kommen könnten. Als dies der Fall war sagte sie sinngemäß: „Ich weiß gar nicht, was du von mir willst. Du weißt alles, was du wissen musst, du musst es nur anwenden. Du bist schließlich Psychologin!“

Klick mich und ich werde groß...

 

Klick mich und ich werde groß...

   
 

Klick mich und ich werde groß...

Diese Aussage saß. Es stimmte. Ich hatte in der Uni so viel über Lehren, Lernen und Trainings gehört. Ich musste mich nur auf die Stufe und die Denkweise eines bzw. meines Hunde begeben und das Training dem anpassen. Von da an begann ich, mich diesem Thema von der Seite der Psychologie her anzunähern und ich glaube, dass dies mir viel brachte. Zwischen 1996 und 1998 brachte ich Josh alles bei, um die FH 1 bis FH 3 sowie GH 1 bis GH 3 Prüfungen abzulegen. Das war nicht nur mein Trainingsgeschick, Josh ist für mich auch der intelligenteste und weiseste Hund! All diese Ausbildungen gingen nebenbei, denn noch war Agility im Vordergrund. Da konnte ich viel ausbessern im Laufe der Zeit, ich habe es leider jedoch nie mehr geschafft, Josh beim Agility aus dem Trieb zu bekommen. Er wurde auch mit dem Alter nicht ruhiger, Agility war sein Mittelpunkt. Er war wahrscheinlich der schnellste Hund, aber dementsprechend kam es immer wieder zu Fehlern. Er war nicht zu bremsen und ich selbst auch schwer. Jahrelang war mir gesagt worden, dass ich schneller laufen, schneller drehen usw. müsse. Ich bemühte mich, wurde etwas schneller - aber ebenso Josh. Mario Bonetti sagte mir dann erstmals, dass ich kein Wettrennen mit Josh machen sollte, d.h. ich müsse langsamer und koordinierter sein. Im Turnier fiel mir das allerdings dann durch die Gewohnheit sehr schwer.

In den letzten Jahren habe ich mit Josh nur noch Obedience gemacht, Agility ist für ihn ungesund. Er kann sich nicht beherrschen und nach einer Verletzung kann er nicht langsam auftrainiert werden. Er ist einfach ein Workaholic...

Mit Josh habe ich sehr viel gelernt. Ich habe verschiedene Hundesportarten kennengelernt und durchgeführt und gelernt, wie ein Hund (möglicherweise) denkt. Josh ist großzügig, er hat meine Fehler verkraftet, sie mir nie nachgetragen und sich in vieler Hinsicht umtrainieren lassen. Hauptsache für ihn war, dass ich mit ihm arbeitete.

Ich las aber auch viel und machte viele Seminare bei unterschiedlichen Trainern und - nach dem paulinischen Satz „Prüft alles und das Gute behaltet“ - habe ich mir dies und das herausgeholt, ausprobiert und umgesetzt. Ich beobachtete viel und analysierte einiges. Es wurde mir deutlich, wie manche Hunde, die im Training super waren, bei Turnieren immer wieder patzten. Als Psychologin, die auch Mentaltrainings-Seminare durchführt, war mir schnell klar, dass hier nicht noch mehr Agility-Seminare bei Hundetrainern notwendig waren, sondern dass viele Hundeführer ein Mentaltraining brauchten. So adaptierte ich meine Unterlagen und führte Mentaltrainings-Seminare für Hundeführer durch. Leider wird auch im Hundesport wie in manch anderen Sportbereichen der Schwerpunkt immer noch auf noch mehr und noch besseres sportliches Training gelegt statt sich einzugestehen, dass oft die Probleme im Wettkampf im mentalen Bereich liegen! 

Irgendwann wuchs in mir der Wunsch, einen zweiten B.C., diesmal einen eigenen, zu haben. Der Wunsch war schon länger da, die Erfüllung schob ich aber lange hinaus, da der Zeitpunkt stimmen sollte. In der Zwischenzeit wurde ich Welpen- und Junghundetrainerin und lernte auch dadurch viel. Mir war klar, dass ich für den zweiten Hund viel Zeit brauchen würde, sodass ich mit der Anschaffung zuwartete, solange ich mit Josh noch voll im Training war. Ich bin heute sehr froh, dass ich es so gemacht habe! Ich ging lange vorher auf die Suche nach geeigneten Hunden und nach Züchtern, deren Vorgangsweise mir entsprachen. Josh war fast 9 Jahre, als Robbie ins Haus kam. Mit Josh brauchte ich nur noch „Erhaltungtraining“, so dass ich meine Zeit vornehmlich Robbie widmen konnte. Ich reduzierte sogar meine Arbeitszeit, um mich viel mit Robbie und Josh befassen zu können. Natürlich ist Robbie ein ganz anderer Typ als Josh und dadurch eine neue Herausforderung. Ich wollte bewusst keinen Arbeitshund wie Josh, das wäre mir zu viel geworden.

Ich spiele viel mit ihnen und bringe Robbie spielerisch vieles bei. Er hat schon die BGH 1 und 2 Prüfungen sowie die GH 1, 2 und 3 abgelegt. Ich muss mich umstellen - nicht nur von einer Disziplin auf eine andere, sondern v.a. von einer Hundepersönlichkauf auf eine andere. Ich hoffe jedoch, keine gravierenden Trainingsfehler bei Robbie zu machen und offen zu bleiben für neue Ideen.

Ich habe aus der Psychologie viel für die Arbeit mit Hunden gelernt, aber auch von den Hunden einiges für meine psychologische Arbeit profitiert! Viele meiner Klienten kennen Josh und Robbie. Josh hat durch seine einfühlsame Art und seine Ruhe, wenn er bei mir im Büro ist (das ist für ihn Urlaub, also keine Arbeit!), schon etliche Hundephobien geheilt. Und immer wieder bringe ich als Metapher Beispiele von Verhaltensweise von Hunden, womit irgendwie einfacher, aber dadurch auch klarer Situationen deutlich werden können.

Wie man sieht, nehmen Hunde in meinem Leben dzt. viel Platz ein. Wer also mit mir über etwas anderes reden möchte, sollte besser darauf verzichten, aus Höflichkeit das Thema Hund aufzubringen, denn dann könnte er nicht mehr zum eigentlichen Thema kommen! Aber auf dieser Homepage heißt das Thema eben Hund und nochmals Hund...

 
       
Aktuelles  Josh  Robbie  Über mich  Gedanken  In Memorium  Mentaltraining  Kontakt  Gästebuch  Home