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» Mental Training - ein Schlüssel zum Erfolg «


Eigentlich versteht man unter "Mental-Training" im engeren Sinn das Erlernen oder Verbessern von körperlichen Bewegungsabläufen durch rein mentale, meist visuelle Vorstellung der Bewegung, ohne diese jedoch durchzuführen. Dies ist z.B. bei verletzten Sportlern die Möglichkeit, den Trainingsrückstand zu verringern. Die Auswirkung, die die Vorstellung auf die körperlichen Fähigkeiten hat, ist wissenschaftlich beweisbar und basiert auf dem so genannten "Carpenter-Effekt", der besagt, dass jede Vorstellung zu einer körperlichen Repräsentation durch unwillkürliche Mikroimpulse führt.

Meist wird unter Mental-Training (MT) jedoch ein "Sportpsychologisches Training" verstanden. Dies ist ein Oberbegriff für all das, was zum "Idealen Leistungszustand" vor bzw. während eines Wettbewerbes beiträgt. In diesem Sinne will auch ich hier den Begriff verwenden.

In Österreich begann der Aufstieg des MT im Schispringerlager. Toni Innauer war in jener Mannschaft, an der Baldur Preiml das MT erstmals anwandte. Innauer war ein Zweifler, da er ja erfolgreich ohne dem ''Klimbim'' war. Bis er durch Verletzungen in Rückstand geriet, sein Selbstbewusstsein darunter litt und plötzlich seine Erfolge nicht mehr "von selbst" kamen. Als Trainer vertrat er später die Meinung: "Je näher der Moment der Entscheidung rückt, desto wichtiger werden die mentalen Fähigkeiten und Tricks."

Wer kennt nicht den Agility-Sportler, der im ersten Lauf fehlerfrei an der Spitze bleibt, im zweiten - wie so oft - aber Dis geht oder durch Fehler versagt? Wer kennt nicht jenen, der den ersten Lauf meist verpatzt, um dann sorglos im zweiten Lauf fehlerfrei zu bleiben? Dies kann natürlich manchmal auf äußere Umstände zurückzuführen sein, wenn es aber immer wieder passiert, dann ist anzunehmen, dass die mentale Stärke nicht ausreicht, um im Wettkampf seine optimale Leistung zu erbringen.

Dazu muss natürlich gesagt werden, dass durch sportpsychologisches Training eine gute oder optimale mentale Verfassung aufgebaut werden kann, dies aber natürlich keine Trainingsmängel oder fehlende Fertigkeiten ausgleichen kann.

Mentale Stärke heißt, sich ungeachtet der Wettkampfbedingungen an seiner oberen Leistungsgrenze zu bewegen und damit - im Hundesport - die für das Team optimale Leistung zu erbringen.
In den Medien heißt es dann z.B.: "Die Medaille haben wir im Kopf verloren!" (Andi Felder über die Schispringer bei der WM 1997), wenn es nicht geklappt hat, obwohl der Sieg geradezu selbstverständlich gewesen wäre.

Dies gilt für den Hundesportler m. E. n. noch viel mehr, als für andere Sportler, denn wir haben es nicht mit einem technischen Sportgerät zu tun, sondern mit einem sensiblen Lebewesen, das in feinsten Ansätzen - oft noch bevor wir es merken - unsere psychische Verfassung spürt. Unsere Nervosität, unsere Anspannung potenziert sich durch die feine Wahrnehmung des Hundes und führt so zum gemeinsamen Versagen.
Diese persönliche Anspannung wird verstärkt oder abgeschwächt z.B. auch durch die Stimmung in einer (WM-)Mannschaft: Findet der einzelne Unterstützung, Förderung und Verständnis bei den anderen oder herrscht Konkurrenz und Missgunst vor? All dies beeinträchtigt den Idealen Leistungszustand - und damit das Resultat im Bewerb.

Was gehört nun zu den Möglichkeiten des MTs? Ist es das Autogene Training, die Meditation oder das Tai-Chi? Nun, diese und andere sind verschiedene Formen von Entspannungs- bzw. Konzentrationsübungen und können - je nach Persönlichkeit eher dies oder jenes - jedenfalls beitragen zu Erfolg.
 

"Ich bin ganz ruhig und entspannt..."

Aber da gibt es noch ganz andere und vielleicht sogar wesentlichere psychologische Faktoren, die zum Erfolg führen. Dabei geht um die Gedanken- und Gefühlskontrolle, um Selbstvertrauen, um oft unbewusste Einstellungen bzgl. Wettbewerb.
Wie in unserem ganzen Leben werden wir auch im Sport durch unsere Einstellungen, Erfahrungen, Zweifel usw. in unserer Wahrnehmung, in unserem Verhalten gelenkt - oft jedoch in eine falsche Richtung.

Grundlage des MT wäre für mich daher, zunächst die persönlichen Verhaltensweisen und die dahinter liegenden Einstellungen bzgl. Wettkampf u. ä. zu erfassen, um anschließend diese mit Hilfe adäquater Techniken zu verändern oder zu optimieren. Die dazugehörige Theorie sollte das Verständnis untermauern.

Hm, alles hab' ich nicht verstanden, aber sie wird es schon wissen!

Zusammengefasst bedeutet dies:

  • Mentales Training baut auf der Gegebenheit auf, dass ein wesentlicher Teil eines sportlichen Erfolges auf mentale Fähigkeiten zurückzuführen ist, sofern die sportlichen Fertigkeiten, das Können vorliegen.
  • Mentales Training dient zum Aufbau einer mentalen Stärke, die zur Optimierung der gegebenen Fähigkeiten, des Talentes, der Technik beiträgt - und damit zum Erfolg.
  • Mentales Training basiert auf allgemeinen Prinzipien; die Fähigkeiten, die zu mentaler Stärke führen, sind erlernbar.
  • Mentale Stärke ist die Fähigkeit, sich ungeachtet der Wettkampfbedingungen an seiner oberen Leistungsgrenze zu bewegen.
 
       
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