Die "Breite Föhre" stand einst am Anninger,das ist unser Hausberg wo wir oft anzutreffen sind.
Hier ihre Geschichte:
Viel hat die "Breite Föhre" schon gesehen und erlebt. In einem Frühjahr vor mindestens 450 Jahren erblickte sie als kleines Pflänzchen erstmals das Licht der Welt. Unbeirrt von den Wirren der Geschicht wuchs die "Breite Föhre" über die Jahrhunderte zu einem stattlichen Baum heran.
Die älteste bekannte Erwähnung der "Breiten Föhre" findet sich 1839 in W. Schindels Buch "Wiens Umgebungen nach eigenen Wanderungen geschildert".
Diese Biedermeieridylle hat den Maler Ludwig Friedrich Schnorr von Carolsfeld (1788 - 1853) und in den folgenden Jahrzehnten viele weitere namhafte Künstler wie Bronica Koller aus dem Klimtkreis (Holzschnitt um 1900) Hans Essinger (1918) sowie Josef Seger, Karl Matz und Karlheinz Pilcz zu berühmten Gemälden inspiriert. Die Legende will auch wissen, dass Franz Schubert und Ludwig van Beethoven unter der wohl bedeutensten Föhre Österreichs Ruhe und künstlerische Inspiration gesucht haben.
1992 wurde die bereits abgestorbene "Breite Föhre" auf Initiative mehrerer Künstler unter Mithilfe der Stadtgemeinde Mödling konserviert.Der Zahn der Zeit hatte dem Baum bereits arg zugesetzt, und er drohte trotz dieser Maßnahme gänzlich zu verfallen.
1997 erklärte sich das Land Niederösterreich bereit, die Schirmherrschaft über diesen berühmten Baum zu übernehmen. Am 14.Jänner 1997 wurde die "Breite Föhre" Stück für Stück, Ast für Ast, für den Wiederaufbau fachkundig numeriert, unter reger Anteilnahme der Bevölkerung, Gemeindevertreter und Presse abgetragen, um anschliessend nach St.Pölten transportiert zu werden.
Als Natur- und Kulturdenkmal soll die "Breite Föhre" und mit ihr ein Teil Mödlinger Geschichte in der Landeshauptstadt an prominenter Stelle wiederauferstehen und der Nachwelt als Erinnerung an längst vergangene Jahrhunderte erhalten bleiben.

<<<