Dies ist der erschütternde Bericht einer jungen Frau, die als Jugendliche jahrelang vom eigenen Vater sexuell missbraucht und unter Drohungen zum Schweigen gebracht wurde. Für das gläubige Mädchen war diese Zeit das Fegefeuer auf Erden und selbst die Flucht aus ihrem Elternhaus konnte sie daraus nicht befreien. Die Dämonen des Missbrauchs verfolgten und beherrschten sie weiter in zwei unglücklichen Ehen. Ihre neurotischen Störungen, Panikattacken, ihr unverarbeiteter Ekel und Hass trieben sie eines Tages an den Rand des Wahnsinns. Als sie nur mehr Selbstmord als Ausweg sah, erkannte sie, dass sie es ihren Kindern schuldig war, weiterzuleben, weiterzukämpfen. Am tiefsten Punkt ihres Lebens angekommen, nahm sie daher den Kampf um ihre seelische Gesundung aktiv in die Hand. Brenda Leb schaffte das schier Unmögliche, bekämpfte verzweifelt ihre Dämonen, wandelte negative Energie in positive und tauchte ein in das warme Licht des Glücks. Wie neugeboren erkannte sie, dass Leid getarntes Glück sein kann. Daher wurde sie gerade wegen ihres Leidensweges stärker, toleranter und glücklicher, als es jemals ein Mensch werden kann, dem exorbitantes Leid nie begegnet ist.