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Die
Vereinschronik
Hier bekommen sie einen Einblick des Werdeganges
unseres Vereines. Seine Höhen und Tiefen,
die herausragenden Leistungen die die einzelnen
Sportler für diesen Verein geleistet haben.
einige der Fotos könnt ihr in Originalgröße
sehen sobald ihr darauf klickt. Viel Spaß bei unserem
geschichtlichen Streifzug.
Die Gründung :
Bereits im August des Jahres 1938,
lange bevor sich eine Betriebssportvereinigung statuierte, fand sich ein kleine
Anzahl von Keglern des Werkes der Firma Voith zusammen um eine Sportgemeinschaft
zu gründen.
Diese Männer, die mit großem
Idealismus ausgerüstet waren, wollten den Gedanken in die Tat umsetzen, die
Verbundenheit während der Arbeit im Werk auch auf das sportliche Gebiet
auszudehnen.
Als Initiatoren der Gründung
unseres Vereines sind vor allem die Kegler Anton Schröckenfuchs, Josef Lenk,
Heinrich Wielach, Franz Poles, Franz Janka, August Selinger, Viktor Schedl, und
Anton Dotter zu nennen.
Als Vereinsname wurde "KSK
Libertas" ausgewählt, um das herrschende Freiheitsbedürfnis zum Ausdruck zu
bringen. Gekegelt wurde damals auf der Hammerparkbahn in St.Pölten. (aufgrund
der angeblich vorhandenen Ratten auch "Rozz´nbud´l" genannt).
Zu Beginn wurde vor allem gegen
St.Pöltner Vereine gespielt, oder es wurden Wiener Vereine zu
Freundschaftsspielen eingeladen.
Besondere Verdienste um den Verein
erwarb sich Anton Schröckenfuchs, der nicht nur maßgebend an der Gründung
beteiligt war, sondern auch als Obmann bis ins Jahr 1960 fungierte. Ebenso
unermüdlich stand ihm Josef Lenk als Kassier zur Seite.
Bis zum Jahre 1944 konnte der
Spielbetrieb, wenn auch stark eingeschränkt, aufrechterhalten werden. Erst dann
kam es, dank der beispielhaften Aufopferung der Kegler des KSK Libertas, nur zu
einer kurzen Unterbrechung.
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Das Foto auf der linken Seite
zeigt unsere Gründungsmannschaft aus dem Jahre 1938.
Von links sind zu sehen
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Obmann Schröckenfuchs , Poles ,
Dotter , Wondraschek , Janka Weinauer , Wagner , Wielach , Schedl , Kaufmann ,
Lenk , Selinger |
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Der Verein nach dem Krieg
:
Die St.Pöltner Sportvereine haben
durch die Kriegsereignisse schweren Schaden erlitten. Viele Sportutensilien
gingen verloren, und große Schwierigkeiten bereitete das Verbot der Verwendung
von Lastkraftwagen für Sportfahrten. Und natürlich die finanzielle Situation war
ein Klotz am Bein der Vereine.
Aber bereits 1946 fanden sich die
Kollegen Schröckenfuchs, Lenk, Wielach, Poles, Dotter und Chwatal zusammen, um
den tot geglaubten KSK Libertas zu reanimieren. Bald darauf trug man wieder
Freundschaftsspiele gegen St.Pöltner und Kremser vereine aus. Aber auch gegen
Wiener Vereine wurde gekegelt, so zum Beispiel beim 10- jährigen
Bestandsjubiläum 1948.
Nach diesen 10 Jahren Kegeln wurde
die Betriebssportvereinigung der Firma Turbine Voith gegründet. Dies ergab auch
den neuen Vereinsnamen des "BSV Turbine Voith", der 1956 in "BSV Voith
St.Pölten" umgeändert wurde.
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Links sieht man die Mannschaft
des
KSK Leoben in St.Pölten zu
Gast.
Das Bild rechts zeigt den
Verein
zu Beginn der 50´er
Jahre |

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Die eigene
Kegelbahn:
Da man sich damals die Kegelbahn
im Hammerpark mit anderen St.Pöltner Vereinen teilen musste, so wurde der Wunsch
nach einer eigenen Anlage immer größer. Schon im Jahre 1953 wurde der Plan zum
Bau der Kegelbahn entwickelt, und verschiedene Vorarbeiten von den Sportkollegen
durchgeführt. Zunächst scheiterte die Fertigstellung immer wieder am Fehlen der
notwendigen finanziellen Mittel. Man grub sogar Ziegel aus dem Ruinenschutt aus
um so den Bau zu unterstützen, und mit dem Allg. Landessportverband NÖ und der
Firma J. M. Voith konnten noch Geldgeber gefunden werden. So konnte die eigene
Anlage 1957 fertig gestellt und am 18.Jänner 1957 eröffnet werden. Der Bau
umfasste eine Anlage mit 2 Bahnen einen Zuschauerraum und einen
Gesellschaftsraum. Diese Sportstätte entsprach den damaligen technischen
Standart und schaffte für unsere Sportkollegen unbegrenzte
Trainingsmöglichkeiten.
An den Bildern unten seht ihr
unsere Sportler bei ihren unermüdlichen Einsatz bei den Bautätigkeiten und die
feierliche Eröffnung am 18. Jänner.
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Die sportlichen Erfolge der 50
er:
Es ist sehr schwierig zuverlässige
Quellen zu finden um alle sportlichen Erfolge unseres Vereines aufzuzählen, da
es in der damaligen Zeit keine chronologischen Aufzeichnungen gab, außerdem
würde die Aufzählung aller Erfolge unseres Vereines den Rahmen dieser Seite
sprengen, daher werden hier nur besondere Leistungen hervorgehoben.
So konnten zum Beispiel bei den
Landesmeisterschaften mehrere Stockerlplätze erkegelt werden. Im Jahr 1957
fanden vom 10. bis 14. Juli die Weltmeisterschaften in Wien statt, und unsere
Franziska Haydn wurde nicht nur ins Team einberufen, sondern sie trug mit ihren
400 Holz (zweitbeste Leistung bei dieser WM) wesentlich zum Gewinn der
Goldmedaille bei.
Im Jahr darauf wurde Elfriede
Schiffmann (vormals Sorgmann) in Innsbruck Bundesmeisterin.
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| Das
Diplom der Weltmeisterschaft |
Franziska Haydn |
Die WM - Damenmannschaft
1957
vordere Reihe: Kriha,
Kesselgruber,
Biedermann, Wallner
stehend: Schmoranzer,
Hensel, Langmayer, Haberfellner, Schmitka, und Haydn |
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Neuer Schwung ab den 60er
:
Im Jahre 1961 vollzieht sich ein
bedeutender Wechsel in der Vereinsführung. Franz Haydn löste den verdienstvollen
Anton Schröckenfuchs, der seit Gründung des Vereines die Kegler führte, als
Sektionsleiter ab. Er hatte schon in den vergangenen Jahren Erfahrungen als
Sektionsleiter - Stellvertreter gesammelt und wird den Verein in den nächsten 22
Jahren leiten.
Zu diesem Zeitpunkt war der
Mitgliederstand auf 51 Aktive Kegler angewachsen. Man spielte mit drei
Herrenmannschaften. Die Liste der Stockerlplätze unserer Keglerinnen und Kegler
ist Ellenlang, so sei es mir gestattet nur die Erfolge bei den österreichischen
Meisterschaften anzuführen.
Allen voran waren wieder unsere
Damen erfolgreich, und so konnte Franziska Haydn im Einzel den österr.
Staatsmeister 1964 erringen und wurde 1968 zweite. Im Paarbewerb konnte sie mit
Elfriede Schiffmann 1968 den österr. Staatsmeistertitel erringen, und
1972 den zweiten Platz. Nach einer langen erfolgreichen Karriere beendete
Franziska Haydn 1980 ihre aktive Laufbahn.
1966 fanden die
Weltmeisterschaften in Bukarest/Rumänien statt, und Elfriede Schiffmann wurde in
unser Nationalteam einberufen. Dort konnte sie im Einzel den hervorragenden 3.
Platz belegen.
Es war wieder mal an der Zeit die
Kegelbahn auf den neuesten Stand zu bringen. Nachdem die Kegel bis 1963 durch
"Kegelbuben" aufgestellt wurden, so konnte man mit Hilfe der Mitglieder, der
Firma und des Dachverbandes ALSN die Kegelbahn mit automatischen
Aufstellautomaten adaptieren. Weiters wurde 1965 ein Umkleideraum und eine
Dusche errichtet.
Nach einigen Jahren Pause wurde
1967 wieder ein Meisterschaftsbetrieb für Damen aufgenommen. Schon im Jahre 1968
konnten wir mit zwei Damenmannschaften daran teilnehmen. Besonders mit Franziska
Haydn, Elfriede Schiffmann und Hermine Wetzel hatten sich drei hervorragende
Keglerinnen zusammengefunden.
1969 konnten sie den ersten
Landesmeistertitel mit der Mannschaft erringen, den sie auch bis 1974 in
ununterbrochener Reihenfolge inne hatten. Nach einer zweijährigen Unterbrechung
konnten sie diesen Titel von 1977 bis 1980 wieder erringen. Damit hatten sie in
12 Jahren 10 Landesmeistertitel eingeheimst. Doch damit nicht genug. Unser
Amazonenkleeblatt errang 1970, 1973 und 1974 den österreichischen Staatsmeister
im Mannschaftsbewerb. Damit durften sie 1974 am Europapokal in Pierov/CSSR
teilnehmen, und wurden hinter der Mannschaft aus der DDR zweite.
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Unsere erfolgreichen Amazonen von
links:
Maria Raitzl, Hermine
Wetzel,
Elfriede Schiffmann, Franziska
Haydn
rechts: Elfriede Schiffmann (geb.
Sorgmann) |

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Die Siebziger und Achtziger
wurden besonders von Hermine Wetzel geprägt. Nach mehreren Spitzenplätzen
bei den Landesmeisterschaften (Landesmeisterin 1971,1982,1983,1984), wo sie 1983
auch den NÖ Landesrekord mit 903 Kegel erzielte, wurde sie in den Jahren 1976
und 1977 österreichische Staatsmeisterin.
Obwohl unsere Damen jahrelang das
Vereinsgeschehen dominierten gab es auch bei den Herren beachtliche Erfolge. So
konnte nach mehreren Meistertiteln in den unteren Ligen die Landesligamannschaft
1974 den Landesmeistertitel erringen. Zu nennen wären bei den Herren Johann Heß,
Franz Haydn, Leo Kettinger, Ernst Völkl, Erich Macala, Alfred Vrana, Josef Heß,
Helmuth Hawel und Josef Kargl der uns später noch viel Freude bereiten sollte.
Besonders die Brüder Heß sorgten im Paarbewerb sowohl bei Landesmeisterschaften
als auch bei den Staatsmeisterschaften für Spitzenplätze.
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unsere Wetzel Hermi |
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Eine neue Ära bahnt sich
an:
In den 80er sollten sich wieder
einiger Veränderungen im Vereinsleben vollziehen.
Nachdem nach mehr als 20 Jahren
vorbildlicher Arbeit unser Sektionsleiter Franz Haydn verständlicherweise
"amtsmüde" geworden ist, wurde 1983 der Amtswechsel mit Hans Nestelberger
vollzogen.
Die Erwerbung junger Kegler
bewirkte in gewisser Weise einen Generationswechsel. Und es wurde wieder einmal
gebaut. Unsere Sportanlage wurde mit einem neuen Asphalt und einem automatischen
Zählwerk versehen, und der Aufenthaltsraum, die Toiletten und die Dusche wurden
renoviert.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten
mit dem schwer zu spielenden Asphalt stellten sich aber bald wieder die Erfolge
ein. Nachdem die Herren der Landesliga 1984 abgestiegen sind, konnten sie 1986
den Aufstieg in die Landesliga fixieren.
Besonders erfreulich war das
Heranwachsen junger Talente. Da wären Bärbl Heinzl (Jenull) zu nennen, die im
Jugend und Juniorenbereich in NÖ eine Klasse für sich war und 1981, 1983, 1985,
1986, und 1987 den Landesmeistertitel fixierte. 1984 startete erstmals Roman
Tabernik in der Schülerklasse und konnte nach einem 2. Platz bei der
Landesmeisterschaft auch den 2. Platz bei den österr. Meisterschaften erringen.
Christian Wetzel (Sohn von Hermine Wetzel) war schon fixer Bestandteil einer
unserer Herrenmannschaften. Seine Zeit begann jedoch erst in den 90er. Und 1985
wurde mit Thomas Futschik ein weiterer Jugendspieler als Mitglied gewonnen, der
ebenfalls in den 90er so richtig heranwachsen sollte.
Und auch unsere Damen konnten nach
mehrjähriger Pause 1988 zum Jubiläum den Landesmeister im Mannschaftsbewerb
erringen. Damit waren sie berechtigt in die höchste Spielklasse der Bundesliga
aufzusteigen, wo sie bis 1992 verweilen sollten. Dazu war jedoch wieder ein
kleiner Umbau der Kegelbahn von Nöten. Unsere Bahn wurde 1988 mit einem
Kunststoffbelag ausgestattet der für die Bundesliga vorgeschrieben wurde. Diese
Kunststück sollte ihnen, nachdem sie 1992 durch viel Verletzungspech abgestiegen
waren, 1994 wieder gelingen. Dieses mal verweilten sie bis 1996 in der höchsten
österreichischen Spielklasse.
Nachdem unsere Herren 1984 leider
von der Landesliga absteigen mussten gelang im Jahre 1986 der
Wiederaufstieg.
Die 90er - Sportliche Höhenflüge
und es wird wieder gebaut:
Nach all den Adaptierungen unserer
Kegelbahnanlage träumte man doch von etwas Größerem. Die Vereinsführung war sich
bewusst, dass 4 Bahnen notwendig würden wolle man sportlich höhere Ziele
erreichen.
Nachdem Rudolf Korherr das Amt des
Sektionsleiters von Hans Nestelberger 1988 übernommen hatte wurde er 1990 von
Sandler Willfried abgelöst. Die neue Vereinsführung nahm sich dem Projekt an,
und sollte es nach 3- jähriger Planungsarbeit zur Verwirklichung bringen. Im
Sommer 1993 begann man mit den großen Umbauarbeiten. Nach 6 Monaten harter
Arbeit aller Mitglieder konnte man die Frühjahrsmeisterschaft 1994 (nachdem man
im Herbst alle Spiele auswärts bestritt) bereits auf der neuen Heimstätte
austragen. Im Mai 1994 wurde die neue 4- Bahnenanlage im Rahmen eines Turniers
feierlich eröffnet.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten
stellten sich bald wieder die gewohnten Erfolge ein, und 1995 sollte der große
Wurf gelingen. Die Herrenmannschaft der Landesliga wurde Landesmeister 1995 und
stieg so in die 2. Bundesliga Nord auf. Kargl Josef war selbst ein sehr guter
Kegler, und nachdem sein Herz noch immer für den Kegelsport schlägt, war er der
Sponsor der ersten Stunde, und ermöglichte uns die erste Investition in einen
ausländischen Spieler. Petr Pospisilik war jener Mann mit Erstligaerfahrung von
Voest Alpine Krems der uns verstärken sollte. Nachdem Thomas Futschik 1994
Juniorenlandesmeister geworden ist und 1995 den 2. Platz (hinter Berger Karl)
belegte wurde er ins österreichische Nationalteam einberufen. Nach Länderspielen
gegen Deutschland und Slowenien war er Mitglied der Nationalmannschaft bei der
Weltmeisterschaft in Hunedoara (Rumänien), und belegte dort mit der Mannschaft
den 9. Rang. 1999 wurde er Vizelandesmeister in der allgemeinen Klasse. Und noch
viele Weitere Mitglieder unseres Vereines errangen in diesen Jahren
Spitzenplätze bei Landes- bzw. Staatsmeisterschaften. Wetzel Christian 3. Platz
bei den Landesmeisterschaften 1995, Tabernik Heidemarie 3. Platz bei den
Landesmeisterschaft im Paarbewerb (mit Henninger Evelyn) und im Mixbewerb (mit
Schönbichler Franz) 1994, Futschik Hanni Vizestaatsmeisterin 1999 im Paarbewerb
der Senioren mit Schiffmann Elfriede, Nestelberger Hans und Wilfinger Walter
Staatsmeister im Paarbewerb der Senioren 2001, um nur einige stellvertretend für
alle Erfolge unserer Keglerinnen und Kegler zu nennen.
In der folgenden Bilderserie seht
ihr das langsame Wachsen der Kegelbahn alt bis zur Kegelbahn neu bis zur
Eröffnung im Mai 1993. Die Baustelle war immer sehr gut besucht von Mitgliedern,
die in zahllosen freiwilligen Arbeitsstunden den Bau erst möglich gemacht haben.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkende.
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Abriss der alten Anlage |
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Die
Ziegelarmada wurde rasch verarbeitet |
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links unsere Mädels beim Lackieren, und rechts unsere fertige neue
Heimstätte |
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Am linken Bild könnt ihr
die
feierliche Eröffnung durch
den
Dipl. Kfm. Hr. Pinkernell
der
Firma Voith und dem
Vertreter
der Stadt St.Pölten.
Rechts ist die
Damen-
Bundesligamannschaft
in den Jahren 1994 bis
1996 |

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Links seht ihr die
Meistermannschaft 1995
die den Aufstieg in die
Bundesliga schaffte,
und rechts unseren Pepi
Kargl
dem Vater der
Bundesligamannschaft
(† 7.11.2004)
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Das neue Jahrtausend
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Bald stellte man fest, dass man
mit nur einem Legionär keine Chancen auf den Meister in der 2. Bundesliga hat
und konnte mit Bronislav Divis einen Juniorenspieler aus der Tschechei
verpflichten. Nachdem Petr Pospisilik unseren Verein verließ, konnte in Jiri
Stanek sein Nachfolger gefunden werden. 1999, 2000, und 2001 spielte man immer
um den Meister mit doch der große Wurf sollte versagt bleiben, daher nahm man im
darauf folgenden Jahr das Abenteuer 1. Bundesliga in Angriff und es konnte
wieder eine Verstärkung für die Mannschaft gefunden werden. Der mehrfache
Staatsmeister und Nationalteamspieler Gerhard Pracser wurde im Sommer 2001
Mitglied bei unserem Verein. Und mit Ihm sollte die Bundesligamannschaft den
größten Erfolg der Vereinsgeschichte erreichen. Mit 18 Siegen 1 Unentschieden
und 3 Niederlagen wurde man Meister der 2.Bundesliga Nord und stieg somit auf in
die 1.Bundesliga, dem Mekka des Kegelsports in Österreich.
Nur ein halbes Jahr später bekam
unsere Bundesligamannschaft wieder Nachwuchs in Form eines echten
österreichischen Kaliebers. Quirin Markus, gebürtiger Halleiner und Ex-Legionär
in Italien und Deutschland konnte im Winter 2002/2003 verpflichtet
werden.
Im ersten Spieljahr konnten wir
den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga schaffen. Außerdem gewannen wir den Nö
Cup 2003 mit neuem Bahnrekord auf der blauen Lagune in Wr.Neustadt (Quirin 1063,
Stanek 995, Pracser 994, Divis 927, Grasmann 889, Wetzel 882). Beim Österreich
Cup belegten wir den 5 Platz - nur ca. 50 Kegel fehlten uns auf den dritten
Platz der eine Teilnahme beim NBC-Pokal bedeutet hätte). |
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Unser Neuzugang vom Winter,
Markus Quirin brachte das Kunststück
zusammen innerhalb nur weniger
Tage nicht nur die Qualifikationen für
die St.Pöltner Stadtmeisterschaft
und der Österr. Staatsmeisterschaft
zu überstehen, sondern spielte
beide Finale an einem Tag, und wurde
mit 1001 Kegel nicht nur
St.Pöltner Stadtmeister sondern
mit 1048 Kegel auch
Österreichischer Staatsmeister
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| Aufgrund der Auflösung der Bundesligamannschaft der Voest Alpine Krems
bekamen wir wieder Zuwachs in unserer Mannschaft. Riedlberger Herbert soll für
uns die notwendige Verstärkung sein um mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu
bekommen. Weiters konnten wir mit Huber Lukas eine Zukunftshoffnung im
St.Pöltner Kegelsport verpflichten.
Die Meisterschaft begann fulminant 3 Spiele 3 Siege und im
ersten Heimspiel gegen Angstgegner Steinberg neuen Bahnrekord mit 979,7 Schnitt
aber den Vogel sollten wir im 2. Heimspiel abschießen. Ein wahrlich
unglaubliches Spiel lieferte unsere Mannen am 27.09.2003 - mit vier
Tausender.
Quirin - 1073 , Divis - 1020 , Futschik - 1007 ,
Riedlberger - 1004 , Stanek - 959 , Wetzel - 947
Das macht 6010 Kegel und 1001,4 Schnitt - das ist neuer NÖ Landesrekord
Und das Spieljahr 2003/2004 sollte zum
erfolgreichsten der Klubgeschichte werden. Bereits 2 Runden vor Ende der
Meisterschaft fixierte man den Vizemeistertitel der 1.Bundesliga und war
damit berechtigt am Europapokal in Budapest
teilzunehmen.
Aber damit nicht genug. Die Mannschaft in der 1.Landesliga wurde
Landesmeister und war somit berechtigt zum Aufstieg in die 2.
Bundesliga.
Unsere Teilnehmer bei den Österreichischen Meisterschaften erreichten
folgende Platzierungen: Nestelberger Hans im Paar mit Begus (Wr.Neustadt) wurde
5.
Bobek Ilse im Paar mit Kotzian (Fischamend) wurde 1 und Österreichische
Meisterin.
Tabernik Heide im Paar mit Schiffmann (ESV St.Pölten wurde 11
Hartner Bernhard im Einzel Junioren belegte Platz 15
Huber Lukas im Einzel Jugend belegte Platz 5
Quirin Markus belegte im Einzel allg. Klasse den 4. Platz
Riedlberger Herbert im Einzel allg. Klasse belegte Platz 19
Bei den St.Pöltener Meisterschaften setzte sich Riedlberger
Herbert (1059) vor Quirin Markus (968) durch.
Beim Österreich Cup konnte die Erfolgsserie fortgesetzt werden,
und man belegte wie in der Meisterschaft hinter BBSV Wien den 2.
Platz.
(Quirin 1008, Stanek 986, Divis 958, Riedelberger 942,
Wetzel 912, Futschik 892)
Durch ihre hervorragenden Leistungen wurden die Spieler Quirin Markus
(allg. Klasse) und Huber Lukas (Jugend) ins Nationalteam zur Weltmeisterschaft
einberufen.
Markus Quirin war kurzzeitig Weltrekordhalter mit 660 Kegeln (120
Wurf)
Huber Lukas wurde Mannschafts-Vizeweltmeister (602 Kegel)
und Weltmeister im Einzel und
Kombination |
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| Die
erfolgreiche Mannschaft nach der Überreichung der Medaillen durch ÖSKB
Vizepräsident Schwarz Rudolf unter der Patronanz der Stadt St.Pölten.
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Umbruch im Kegelsport
Aufgrund des Umbruches im Kegelsport in die damit Erforderliche
Umstellung des alten 100/200 Wurf Systems auf ein einheitliches 120 Wurf System
war wieder einmal ein kleiner Umbau unserer Kegelbahn (Spielprogramm Software)
von Nöten.
Leider mussten wir auch gleich einen Abgang eines Spielers verzeichnen.
Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen bei der WM in Brasov (Rumänien) wurde
unser Quirin Max vom amtierenden Meister aus Deutschland (Viktoria Bamberg) vom
Fleck weg engagiert. Aber um die Mannschaft der 1. Bundesliga nicht zu schwächen
war man um einen geeigneten Ersatzmann bemüht, den man im Nationalteamspieler
Thomas Gauweiler auch gleich gefunden hat. Beim Österreich Cup in
Leonding/Linz wurde der Spielerwechsel von GFM Steyr
fixiert.
Schwerer Schlag für den gesamten Verein. "seine Buam" trugen Josef "Pepi"
Kargl am 12.11.2004 zu Grabe. Der Verlust unseres "Vaters" der Bundesliga ist
groß - wir werden ihn sehr vermissen.
Nach sehr gutem Start waren wir lange Tabellenführer in der 1.
Bundesliga. Jedoch einige unglückliche Spiele (um gesamt 7 Kegel 3
Niederlagen 1 Unentschieden) ließ unsere Konkurrenten herankommen und
schließlich fing man uns im Endspurt ab, und so erreichten wir den 3.
Gesamtrang. Die 2. Bundesliga-Mannschaft hatte anfänglich Schwierigkeiten,
jedoch zum Ende hin konnte man sich steigern und manche Überraschungen liefern,
sodass ein gesicherter Mittelfeldrang erreicht werden konnte. Auch die A-Liga
erfing sich im laufe der Meisterschaft und hatte nichts mit den Abstiegsplätzen
zu tun. Und auch alle anderen Mannschaften (Herren C und D sowie unsere Damen
Landesliga) schlugen sich gut und erreichten Mittelfeldränge.
Huber Lukas und Pracser Gerhard wurden Landesmeister
im Paarbewerb
Gauweiler Thomas und Riedelberger Herbert erreichten den
3. Rang
Beide Paare für die österreichische Meisterschaft qualifiziert erreichten
die undankbaren Ränge 4 und 5. Und auch bei den Österreichischen
Einzelmeisterschaften klebte das Pech an unsere Keglerfinger. Gauweiler Thomas
wurde undankbarer 4.
Die Klubmeisterschaft 2005 konnte Jungstar Huber Lukas vor
Wetzel Christian und Quirin Markus für sich entscheiden.
Im Spieljahr 2005/2006 belegte man den 4. Gesamtplatz, und mit etwas Pech
beim neuen Cup-Finalmodus, stand fest dass man an keinem Europäischen Bewerb
teilnehmen wird.
Die Verantwortlichen bastelten hinter verschlossenen Türen aber bereits
an einer Topmannschaft, um endlich einmal Meister zu werden. Nicht weniger als 5
Spieler kamen zum Verein (Der Slowene Mark Mojmir Bortek, Löscher Thomas,
Heimkehrer Max Quirin, sowie Martin Eder und Sasa
Iguamanovic) Dafür verließen uns unsere beiden Tschechen Jiri Stanek (zurück
nach Tschechien) und Bruno Divis (zu KV Auersthal) sowie Thomas Futschik (SK
Lambach)
Es ist geschafft 2006/2007 wurde der BSV
Voith St.Pölten zum ersten mal Österreichischer Meister.
Um den Kader aufzstocken, und für den Weltpokal 2007 in Polen gerüstet zu
sein, wurden weiters Nachwuchshoffnung Vsetecka Phillip (BBSV Wien) und der
Tscheche Radek Holakovsky (SK Lambach) verpflichtet. Dafür verließ uns Gauweiler
Thomas aus familiären Gründen wieder Richtung GFM Steyr.
Bei den Landesmeisterschaften 2007 erreichte Pichler Peter den 1. Rang
bei den Senioren1 und Ilse Bobek den 2. Rang bei den Senioren2.
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