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Artikel in HKM 7-8/2007:

Die Großeggerquelle im Mendlingtal (Katastergruppe 1821)

von Werner Gamsjäger und Walter Fischer

Die wasserreiche Großeggerquelle liegt auf der orographisch rechten Seite des Mendlingtales - lagerichtig eingetragen in ÖK Nr. 71 - am Nordfuß des Scheibenberges (Katastergruppe 1821 – Voralpe) und war bereits am 16.10.1998 Ziel einer ersten Erkundungsfahrt durch die Verfasser. Allerdings scheiterte der damalige Tauchversuch aufgrund der Enge des Quellaustrittes wobei aber in etwa 4 m Wassertiefe ein Boden einsehbar war. Am 8.12.2006 wurde durch Werner Gamsjäger ein erneuter Versuch mit modifizierter Ausrüstung unternommen. Dabei konnte der Grund der Quellspalte erreicht werden, eine weiterziehende Schichtfuge ist aber untauchbar eng. Die Quelle liegt etwa 5 Höhenmeter oberhalb des Steiges und wird für den Antrieb des oberschlächtigen Mühlrades einer renovierten, bzw. fast zur Gänze neu errichteten Mühle genutzt. Die Mühle stellt eine der Attraktionen der "Erlebniswelt-Mendlingtal" dar. Der 700 m lange Zustieg erfolgt von der im Mendlingtal (2,5 km nordwestlich von Lassing) gelegenen Siedlung Hof (Kote 644 in ÖK50/71) talauswärts entlang des Triftsteiges.

Großeggerquelle (1821/42), L 5 m, H -4 m, Sh 650 m.
Der in einem Felseinschnitt liegende, 0,4 m mal 1 m messende Quellaustritt wird durch einen knapp unter der Wasseroberfläche befindlichen großen Block zusätzlich verengt. Danach folgt eine 4 m tief senkrecht nach unten führende Strecke, die talseitig lediglich durch Blockwerk begrenzt wird. Der Querschnitt beträgt etwa 0,8 m mal 1,5 m bevor der vertikale Abstieg in eine abwärtsführende Schichtfuge übergeht, deren rechter Abschnitt unbefahrbar niedrig ist und Klemmblöcke aufweist. Der linke Bereich der Fortsetzung wäre im wasserlosen Zustand schliefbar, für einen Tauchgang ist er leider zu eng.

Literatur:


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