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Ensemble Clement Janequin
Biografie

Janequin.jpg (19284 Byte)
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Leitung: Dominique Visse
Dominique Visse - Countertenot
Bruno Boterf - Tenor
Vincent Bouchot - Bariton
Francois Fauchet -Bariton
Renaud Delaigue - Bass
Eric Belocq - Laute

Das Ensemble wurde 1978 in Paris gegründet und ist auf die Aufführungen sakraler und weltlicher Vokalmusik der Renaissance, von Josquin bis Monteverdi, spezialisiert. Die unnachahmlichen Interpretationen durch das Ensemble sind es, durch welche die Welt des französischen Chansons im 16.Jahrhundert - dem Goldenen Zeitalter der Geschichte der französischen Musik - dem Publikum erschlossen wird. Aufnahmen für Harmonia Mundi wie, Les Cris de Paris, Le Chant Oyesaulx, Fricassée Parisienne und La Chasse, sind beachtenswerte Höhepunkte. Der große Einsatz der Künstler für Musik von Janequin, Sermisy, Bertrand, Costeley, Lassus, De Jeune .u.a. ermöglicht es einem breiten Publikum das weite Spektrum volksnaher Kultur, der Musik der Hochrenaissance, mit deren berührenden Lyrismen der Liebeslieder, den erdverbundenen Humor und den volkstümlichen Witz der bäuerlichen Chansons, den Lärm des Krieges, die Klänge der Natur und die Rufe der Straße, zu verstehen. 

Das Ensemble Clement Janequin ist überall auf der Welt gerne gesehener Gast. Dem ersten Auftreten in Japan 1994 folgen regelmäßige Einladungen, z B. zum Tokyo Festival 1995 sowie weitere Tourneen 1996 und 1998. Das Ensemble arbeitet mit dem Französischen Außenministerium (AFAA) sehr eng zusammen. Vor allem in Lateinamerika (Oktober 1997) und im Fernen Osten (Februar 1998). In der Londoner Wigmore Hall sind die Künstler regelmäßige und gern gesehene Gäste.

Clement Janequin’s Messen La bataille und die bis dahin unveröffentlichte L’Aveugl’e (Gramophone "Editor's choice" January 1996) waren die ersten einer neuen Serie von Konzerten und CD Produktionen sakraler Musik. Danach folgten Messen und Motetten von Claude de Jeune und jüngst Psalmen aus der Zeit der Reformation aus Anlass des 400. Jahrestags des Edit de Nantes (1598), die vom Centre de Musique Ancienne de Tours ermöglicht wurden. Diese Aufnahme wurde mit dem «Choc de la Musique» und der «Diapason d’ Or» ausgezeichnet.

Mit Unterstützung der Fondation France Télécom kam die erstaunliche 12 stimmige Messe Et ecce Terrae motus von Antoine Brumel (mit dem Ensemble Sacqueboutiers de  Toulouse) in Genf (Festival Agapé), beim Jura Festival und dem Festival Prieuré Romane de Froville in der Nähe von Nancy zur Aufführung.

Am Gebiet der weltlichen Musik nahm das Ensemble Canciones & Ensaladas, spanische Musik des 16.Jahrhunderts mit Kompositionen von Vasques & Flecha auf. Auch diese Aufnahme wurde mit einem Gramophone "Editor's choice" (April 1998) und mit dem Gramophone Award in der Kategorie „Alte Musik“ (Oktober 1998)  bedacht.

In Vorbereitung sind Programme der französischen Renaissance Chansons á boire sowie je ein Programm mit sakraler bzw. weltlicher Musik zum 400. Gedenkjahr des Todes von Claude Le Jeune (aufgenommen im Jahre 2000). "Une Fête chez Rabelais", eine neue “Bühnen-Show” basierend auf dem breiten Repertoire des Ensembles, unter der Regie von Jean-Louis Martinoty kam im Oktober 2000 erstmals in Japan zur Aufführung.

 


Update 10.0201

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

termine
ensemble clement janequin

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(up date 23.03.2004)     

Konzerte in Österreich 2004

19. Mai 2004 / Wiener Konzerthaus
"Les plaisirs du palais"

 
25. Juli 2004 / Graz, Styriarte / Schloss Eggenberg
"Les plaisirs du palais"

 
20. Augus 2004 / Innsbrucker Festwochen, Stift Wilten
"Die Kinder Calvins"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

ENSEMBLE CLEMENT JANEQUIN
  

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Kritik


Ensemble Clement Janequin

 

Washington Post

“Das Ensemble Clément Janequin... gab…. in der Congress Bibliothek ….  eine anschauliche Vorstellung der Musik ihres Namensgebers. Mit Gesang der teils süß und anschmiegsam harmonisch, oft  rau und zeitweise sehr unterhaltsam, aber immer virtuos ..... Alte Musik  ist in Washington im Aufwind, aber kaum hat man in dieser Stadt ein Konzert wie dieses zu hören bekommen.“ Joseph McLellen, 23. Feb 1998

Los Angeles Times

"Das Ensemble Clément Janequin aus Paris zeigte eine  umfangreiche Sammlung dieser Musik mit erstaunlicher Virtuosität. Die Perfektion in Zusammenspiel und Balance, sowie die schnell wechselnde Übergabe der Stimmen, machen das Zuhören zum Vergnügen

Timothy Mangan, 16. Feb 1998

Gramophone, London

“…die gesamte Melange ist großartig, der zustande kommende, üppige und  durchsichtig Wohlklang ist schlichtweg zwingen… das Niveau der vokalen Energie und Sicht ist immer allgegenwärtig., jedes Stück der ensaladas ist besonders bemerkenswert.. Diese Interpretation ist exakt richtig:: Theatralisch und farbenreich, oft lustig aber niemals  übertrieben oder überzogen, alles das entstammt, da bin ich mir sicher, aus Visse’s ureigensten Instinkt und sicherm theatralischem Gefühl.“

Tess Knighton, April 1998 (CD Canciones y Ensaladas HMC 901627)

"Nirgends ist das Ensemble erfolgreicher als bei den Pariser Chansons.  Das erste Mal wurde ich mit diesem Repertoire bekannt als die ersten LPs der Gruppe erschienen.. Und dann hatte ich die anderen Aufnahmen noch sattasm angehört und konnte feststellen, dass inzwischen phaszinierendes geschenen war. Das war 15 Jahre später und nun es scheint mir unmögloich  Sermizy oder Janequin ohne das Ensemble Clément Janequin zu hören."

Fabrice Fitch, April 1998 (Interview mit Dominique Visse)

 

San Diego Reader

"Die Janequin Sänger machen eindringlich auf die Ausdruckmöglichkeiten die in der Polyphonie der Renaissance Musik enthalten sind, aufmerksam. Ihre Phrasen mit großer Subtilität, ihre Wortmalereien bringen laufend Veränderung der Töne, sie formen die Musik wunderbar, und sie nützen alle Möglichkeiten von Artikulation, Farbe und der Schattierung,   um so das weite Feld der Emotion zu vermitteln.”

Jonathan Saville, 9. April 1998

The Independent, London

“Der Auftakt für jene, die sich nichts entgehen lassen wollen,   konnte beeindruckender nicht sein.  Dominique Visse’s Luxuston.....das Ensemble Clement Janequin, sicher in allen Tonlagen und Ensembleklang, charaktervoll und lebendig, mit bizarrem Humor und Theatralik in ihren Liedern, bishin zur Imitation von Hundegebell und idiotischen Sängern und jauchzenden Franzosen oder feigen Spaniern.“

Andrew Stewart, 30th November 1996

Early Music Magazine, London

“Das Ensemble Clément Janequin zeigte und ein erstaunliches Spektrum musikalischer Vielfalt und  außerordentlicher Spannweite der Emotion. Ihre Vorstellung ist eine Offenbarung.

London Early Music News, London

“Könnte nur jedes Land ein solches Ensemble haben um sein spezifisches Liedrepertoire zu pflegen, wie Frankreich es hat. Dieses Konzer, Lassus und Josquin gewidmet, war beides, packen und unterhaltsam, bis zum Ausbruch der englischen Füße beim Applaus.“

Richard Langhamn Smith, Juni 1994

 

The Financial Times, London

“Ihr singen ist extrovertiert und übermütig. Lautmalerische Effekte von  Le Chant des Oyseaulx, La Chasse and La Bataille wurden  vortrefflich und virtuos realisiert. Zusammenfassen eine delikates Rezital..”

Mainichi Shinbun, Tokyo

Die Zugabe, La Chasse, war der Höhepunkt des Konzertes, der im Publikum einen Begeisterungssturm entfesselte..

Kleine Zeitung, Graz

“... bahnbrechende Interpretation französischer Liebeslieder. Mitreißende Interpretation der häufig ins Deftige abgleitenden Poesie eines Francois Rabelais. Allein die Deklamation und Mimik von Dominique Visse war Oscar-Verdächtig..”

Tiroler Tageszeitung, Innsbruck

“Punk anno 1550"
Rainer Gstrein, 3.September 1995

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Programme
(up date
03.11.2003)

Ensemble Clement Janequin

"Les plaisirs du palais"
(Die Freuden des Genusses)

Das Programm ist verfügbar im Sommer  2004

Änderungen vorbehalten

Loyset Compère (c1445-1518) - Nous sommes de l'ordre de Saint Babouin
*
Das heilige Schwein:
Clément Janequin (c1485-1558) - Martin menoit son pourceau
Clément Janequin - Messe La Bataille : Kyrie, Christe, Kyrie
Decarella - En Tour la feste Saint Martin
Claudin de Sermizy (c1490-1562) - Je ne mange point de porc
Claudin de Sermizy - La, la, maistre Pierre
Guitare Adrian Le Roy (c1520-1598) Livres de Guitarre  1551, 1552, 1554 :
Prélude ; Almande " Le Pied de cheval " ; Je sens l'affection (Jean Boyvin)
*
Gebet vor dem Festmahl:
Clemens non Papa (c1510-1555/6) - O souverain Pasteur
 
Erster Gang: Das kleine Spiel mit den Karnikeln, Fasanen und Hasen:
Nicolas Gombert (c1495-c1560) - La chasse du lievre
Eustache Barbion - Pour quelque paine que j’endure
Claudin de Sermizy - Hau, hau je boys
Clément Janequin - Du beau Tétin
Ninot le Petit (?1460-1502) - Mon amy m'avoit promis
*
Pause (zur Stärkung und Erleichterung des Publikums)


Zweiter Gang:  Freude mit dem Geflügel:
Benedictus Appenzeller (c1480/88-après1558) - Je pers espoir
Roland de Lassus (?1530-1594) - Vignon, vignon, vignette
Anonyme - Fricassée
Clément Janequin - Or vien ça, vien
Guitare Adrian Le Roy Bransles de Bourgogne, de Champaigne et de Poitou
*
Dritter Gang: Vom Bären und anderem:
Clément Janequin - La chasse du cerf
Io. Baston - Ung souvenir me conforte
Clemens non Papa - Du laid tétin
Roland de Lassus - Lucescit
Guitare Adrian Le Roy - Quand viendra la clarté (Arcadelt)
*
Gebet nach der Mahlzeit
Tylman Susato (c1500-1561-4) - Pere esternel

 

 

 

"Les cris de Paris"

Janequin, Sermizy, Passereau, Certon...
Pariser Chansons des 16. Jahrhundert einschliesslich der bekanntesten Komponsitionen von

"Tant que vivray "
"Il est bel et bon "
"Les cris de Paris"
"Du beau tétin"
"La chasse"...


Das Programm ist verfügbar im Sommer  2004
 

 

 

"Le chant des oylseaulx"

Clément Janequin c1485-1558

Ce moy de may
Le chant de l'alouette
Bel aubepin verdissant
Va Rossignol
Tétin refaict plus blanc qu'un ouf
Si le coqu en ce moys
Herbes et fleurs
Lautensolo
Qu'est-ce d'amour
Au verd boys
Si Dieu vouloit que je fusse arondelle
Or vien ça, vien
Quelqu'un me disoit l'autre jour
Le chant des oylseaulx

Claude Lejeune 1528/30-1600

Voicy du gay printemps (2 parties)
Rossignol mon mignon
Tu ne l'entends pas
Qu'est devenu ce bel oeil
    
Le chant de l'alouette (3 parties)
Lautensolo
  
Tout ce qui est de plus beau
(5 parties)
Débat la noste trill' en may
Je pleure je me deulx
Le chant du Rossignol

Zum Programm:
    
Ursprünglich war es eine Programmidee des Messiaen Festivals in den südlichen französischen Alpen. Messiaen war sehr an Claude Lejeune's Liedersammlung "Les Printemps" und besonders an den "Vogelgesängen" wie zum Beispiel "Le Chant de l'Alouette", "Rossignol mon mignon" und "Le chant du Rossignol". Lejeune's "Chant de l'Alouette" und seinem Meisterwerk "Le chant des oyseaulx" interessiert". Rund um diese Vogelgesänge wurde das Programm aufgebaut. Mit Bezügen zum Wonnemonat Mai in Janequins "Ce moy de may" und "Si le coqu en ce moys" im ersten Teil und Lejeune's "Voicy du gay printemps" und "Débat de noste trill' en may" im zweiten Teil.
  
Programnotes:
    
The idea of the programme initially came from the Messiaen festival in the Southern French alps. Messiaen was very interested in Claude Lejeune's collection of chansons called "Le Printemps", and in particular his birdsong pieces such as "Le Chant de l'Alouette", "Rossignol mon mignon" and "Le chant du Rossignol". Lejeune's "Chant de l'Alouette" is very much modeled on Janequin's "Alouette" and his masterpiece "Le chant des oyseaulx". The programme is built around these birdsong pieces and their references to the merry month of May, "Ce moy de may" and "Si le coqu en ce moys" for Janequin in the first part, and Lejeune's "Voicy du gay printemps" and "Débat de noste trill' en may" in the second



















Das Programm ist verfügbar im Sommer  2004 / Änderungen vorbehalten

Nützen Sie die Gelegenheit hier direkt zu buchen:  eisenberger@classic-music.at

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CD - Produktionen
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