Liebe Computerschachfreunde,

ungeachtet des enormen Forschrittes in unserem Hobby, der ständigen Beschleunigung der PC-Hardware und eindrucksvollen Leistungssteigerungen der Schachsoftware, erfreuen sich Brettschachcomputer verschiedenster Geräte-Generationen immer noch großer Beliebtheit.

Es ist vielleicht noch zu früh, von einer Renaissance des klassischen Schachcomputers zu sprechen (dazu tut sich auch beim aktuellen Angebot an Neugeräten viel zu wenig). Aber Anfragen auf den diversen Diskussionsplätzen im Internet zeigen ein ständiges, meines Erachtens sogar steigendes Interesse an solchen Geräten. Der eine möchte nicht auf ein "richtiges" Brett und Figuren verzichten, einen anderen stören die Betriebsgeräusche oder die aufwendige Technik eines PCs, und ein dritter frönt der Sammelleidenschaft oder ist der Technik-Nostalgie verfallen.

Ein Teil dieser Bedürfnisse wird von Zusatzbrettern gestillt, welche an den PC angeschlossen werden können. Leider wird ausgerechnet das meiner Ansicht nach beste dieser Produkte, das Tasc Board, nicht mehr hergestellt. Ein weiterer und neuer Bereich sind Schachprogramme für Handheld-PCs. Diese Minicomputer können bei Nicht-Gebrauch in einer Schublade oder im Handschuhfach verschwinden, und werden wohl künftig den Bereich der Reise-Schachcomputer für den anspruchsvolleren Fan dominieren.

Im anschließenden Bericht jedoch geht es hauptsächlich um Schachcomputer der gängigsten Bauweise, mit verschiedensten Spielstärken, Baujahren und Preislagen. Bei den Partien dieses Mannschaftskampfes waren sie jeweils auf Turnierstufe eingestellt und somit in voller "nomineller" Leistungsstärke zu bewundern (oder - nicht zuletzt angesicht der trotz Bedenkzeit-Kompensation oft drückend überlegenen Software-Gegner - zu bedauern).

(Der vorige Oldies-Bericht: Schachcomputer: Der letzte Vorhang fällt,
hat sich als verfrühte Schlußbilanz zum Thema Brettgeräte herausgestellt...)


Ich hoffe, es ist für Sie auf den folgenden Seiten etwas informatives oder unterhaltames dabei.

Besten Dank für den Besuch, und viel Vergnügen!

(April 2001)

Mikes Oldies II:

zum Bericht

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