3. Gebirgsdivision
 

Gliederung:

Gebirgsjägerregimenter 138 und 139
Gebirgsartillerieregiment 112
Gebirgsaufklärungsabteilung 112
Gebirgspanzerjägerabteilung 48
Gebirgspionierbataillon 83
Gebirgsnachrichtenabteilung 68
Gebirgsfeldersatzbataillon 68
Gebirgsnachschubtruppen 68

Ab 1942:
Gebirgsjägerregimenter 138 und 144
Gebirgsartillerieregiment 83
Gebirgsaufklärungsabteilung 112
Gebirgspanzerjägerabteilung 95
Gebirgspionierbataillon 83
Gebirgsnachrichtenabteilung 68
Gebirgsfeldersatzbataillon 112
Gebirgsnachschubtruppen 68

Geschichte:

1938:
Aufstellung der Division am 1.4.1938 in Graz aus der 5. und 7.Division des Österreichischen Bundesheeres. 
1939:
Teilnahme am Polenfeldzug: Vormarsch aus dem Raum Rosenberg zum Huty-Paß. Angriffskämpfe bei Habowka-Rabka-Mszana Dolna. Verfolgung über den Dunajec, Wisloca zum San. 
1940:
Teilnahme am Norwegenfeldzug (Unternehmen 'Weserübung'):
Geb.Jg.Rgt. 139 wird mit unterstellten Einheiten von 10 deutschen Zerstörern nach Narvik transportiert. Besetzung der Stadt. Kampf mit norwegischen Truppen. Kämpfe gegen gelandete alliierte Truppen (Engländer, Franzosen) im Hinterland von Narvik.
Geb.Jg.Rgt. 138 wird mit unterstellten Truppen mit dem schweren Kreuzer 'Hipper' und 4 Zerstörern nach Drontheim transportiert. Kampf am Drontheim Fjord. Besetzung der Stadt. Weitere Kämpfe im Rahmen der 2.Gebirgsdivision.
Besatzungstruppe in Nordnorwegen.
1941:
Teilnahme am Rußlandfeldzug: Kämpfe an den Flüssen Titowka und Liza.Abwehrkampf am Tafelberg. Rückzug auf die Lizastellung.
Die Division verlegt im Seetransport nach Deutschland. Geb.Jg.Rgt. 139 und eine Artillerieabteilung verbleiben in Finnland und werden als Gebirgsjägerbrigade 139 'Eduard Dietl' Heerestruppe.
1942:
Auffrischung und Umgliederung im Reichsgebiet auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Verlegung der Division nach Norwegen in den Raum Lillehammer. Anschließend Abtransport zur Heeresgruppe Nord nach Reval. Kämpfe bei Mga, Gaitolowo, Ssolkoniki. 
Aufteilung der Division. Verlegung von Teilen zur Heeresgruppe Mitte (Kämpfe um Welikije Luki) und zur Heeresgruppe Süd (Millerowo). 
1943:
Kämpfe am Donez bei Woroschilograd, sowie in der Redkina-Schlucht. Angriffs- und Abwehrkämpfe bei Porkowo und Nowaja Laspa.
1944:
Abwehrschlacht bei Saporoshje. Rückzug und Abwehrschlacht bei Nikopol. Rückzugskämpfe über den Ingulez, den Ingul, den Bug und den Djestr auf Kischinew. Kämpfe im Moldau-Abschnitt. Rückzug auf die Theiß. 
1945:
Rückzugskämpfe auf den Jablunka Paß. Kämpfe in diesem Raum und anschließender Rückzug auf Olmütz. rückzug bis zur Moldau, bei Deutsch-Brod kommt die Division in russische Gefangenschaft. 

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:


Hofstädter Karl (111)
Rehberger Adolf (130)
Zapfel Johann (74)

Die folgenden Bilder zeigen zwei der von den Briten versenkten deutschen Zerstörer, die das Gebirgsjägerregiment 139
nach Narvik gebracht haben. Die überlebenden Matrosen werden daraufhin in die Jägerkompanien eingegliedert.

Weitere Bilder / More Pictures