6. Gebirgsdivision
 

Gliederung:

Gebirgsjägerregimenter 141 und 143
Gebirgsartillerieregiment 118
Gebirgsaufklärungsabteilung 112
Gebirgspanzerjägerabteilung 47
Gebirgspionierbataillon 91
Gebirgsnachrichtenabteilung 91
Gebirgsfeldersatzbataillon 118
Gebirgsnachschubtruppen 91

Geschichte:

1940:
Aufstellung der Division am 1.Juni 1940 auf dem Truppenübungsplatz Heuberg.
Teilnahme am Westfeldzug: Rheinübergang bei Saßbach, Angriff über die Vogesen, die Thannweiler Steige in Richtung auf St.Die. Grenzsicherung an der französisch-schweizerischen Grenze. 
1941:
Teilnahme am Balkanfeldzug: Bereistellung in Bulgarien, Durchbruch durch das Belasica- und Krusia Gebirge. Vorstoß zum Vardar. Gebirgsmarsch über Südausläufer des Olymps. Einnahme von Larissa. Verfolgung zu den Thermopylen. Einmarsch in Athen. 
Gebirgsjägerregiment 141 nimmt an der Eroberung von Kreta teil. Kämpfe in der Suda-Bucht und im Raum Pygros.
Verlegung an die Eismeerfront nach Nordfinnland. Kämpfe und Sicherung an der Liza. 
1942:
Sicherung und Kämpfe an der Lizafront. Abwehr des sowjetischen Großangriffes im Mai 1942.
1943:
Sicherung und Kämpfe an der Lizafront.
1944:
Rückzugskämpfe über Petsamo nach Nordnorwegen im Oktober 1944. 
1945:
Kapitulation im Lyngenfjord. Die Division kommt in englische Gefangenschaft. 

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:

Piff Johann (183)
Schaden Johann (91)