125. Infanteriedivision
 
 

Gliederung:

Infanterieregimenter 419, 420 und 421
Artillerieregiment 125
Aufklärungsabteilung 125
Panzerjägerabteilung 125
Pionierbataillon 125
Nachrichtenabteilung 125
Feldersatzbataillon 125
Nachschubtruppen 125

Geschichte:

1940:
Aufstellung der Division am 16.10.1940 auf dem Truppenübungsplatz Münsingen. 
1941:
Teilnahme am Balkanfeldzug: Verlegung der Division in die Südsteiermark, wo sie Sicherungsaufgaben zwischen Mur und Drau übernimmt. Anschließend Verlegung in die Ostslowakei zur Heeresgruppe Süd.
Teilnahme am Rußlandfeldzug im Rahmen der 17.Armee: Vormarsch über Magierow, Tarnopol, Nemirow in den Raum Gaissin. Schlacht bei Uman. Vormarsch zum Dnjepr in den Brückenkopf von Krementschug. Angriffskämpfe über Poltawa bis nach Charkow. Vormarsch zum Mius und Abwehrkämpfe in der Mius-Stellung nördlich Taganrog. 
1942:
Angriffskämpfe auf Rostow. Vorstoß in den Kaukasus, über den Kuban auf Noworossik. Einnahme von Noworossik. Abwehrkampf um Tuapse.
1943:
Rückzug auf den unteren Kuban. Kämpfe um Krasnodar und Noworossik. Zurücknahme in den Kubanbrückenkopf. Verlegung der Division in den Raum Saporoshje.
1944:
Abwehrkampf im Brückenkopf Saporoshje. Rücknahme der Division in den Brückenkopf Nikopol. Rückzugskämpfe zum unteren Dnjepr. Ausbruch aus dem Kessel von Nikopol. Verlustreicher Rückzug auf Kriwoi Rog und Nikolajw. Die Divisionsreste werden der 302.ID unterstellt und werden mit dieser am unteren Djestr und Pruth vernichtet und kommen in russische Gefangenschaft.

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:

Zapfel Johann (7)