212. Infanteriedivision
 

Gliederung:

Infanterieregimenter 316, 320 und 423
Artillerieregiment 212
Aufklärungsabteilung 212
Panzerjägerabteilung 212
Pionierbataillon 212
Nachrichtenabteilung 212
Feldersatzbataillon 212
Nachschubtruppen 212

Geschichte:

1939:
Aufstellung der Division durch den Wehrkreis VII (München). Anschließend Verlegung der Division in den Westen. 
1940:
Division wird über Luxemburg in den Raum Virton-Arlon verlegt. Vormarsch über Longuyon auf Verdun, dann weiter auf Nancy entlang der Mosel bis nach Charmes-Mirecourt.
Nach Ende der Kampfhandlungen in Frankreich wird die Division beurlaubt.
1941:
Wiedereinberufung der Division im Februar 1941. Einsatz an der Kanalküste zur Sicherung.
Im Oktober wird die Division zur Heeresgruppe Nord in den Raum Peterhof verlegt. Kämpfe beim Oranienbaumer Kessel und am Wolchow-Kessel.
1942:
Kämpfe im Nordabschnitt der Ostfront.
1943:
Kämpfe im Nordabschnitt der Ostfront.
1944:
Rückzugskämpfe der Division über Luga nach Ostrow. Abwehrkämpfe ostwärts Ostrow. Die Division wird bei diesen Kämpfen stark angeschlagen. Die Division verlegt in den Raum Lepel. Bei neuerlichen Rückzugskämpfen gelangt die Division über Beresino nach Raseinen. Die Divisionsreste werden aus der Front gelöst und auf den Truppenübungsplatz Schieradz verlegt.
Am 17.9.1944 erfolgt die Wiederaufstellung der Division als 212.Volksgrenadierdivision. Verlegung der Division an die deutsch/luxemburgische Grenze. 
1945:
Stellungskämpfe an der Sauer. Rückzugskämpfe in den Raum Idar-Oberstein. Versuchter Ausbruch auf Lauterecken. Dabei wird die Division vernichtet. Die Reste kommen in amerikanische Gefangenschaft.  

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:

Franz Mantsch (197)