246. Infanteriedivision

Gliederung:

Infanterieregimenter 313, 352 und 404
Artillerieregiment 246
Aufklärungsabteilung 246
Panzerjägerabteilung 246
Pionierbataillon 246
Nachrichtenabteilung 246
Nachschubtruppen 246

ab 1941
Infanterieregimenter 352, 404 und 689
Artillerieregiment 246
Divisionsfüssilierbataillon 246
Panzerjägerabteilung 246
Pionierbataillon 246
Nachrichtenabteilung 246
Feldersatzbataillon 246
Nachschubtruppen 246

Geschichte:

1939:
Aufstellung der Division am 26.8.1939 in Darmstadt. Verlegung der Division an den Westwall in die Weißenburger Senke. Sicherung und Ausbau der Stellungen.  
1940:
Einsatz im Westfeldzug im Vorfeld der Maginotlinie bei Lembach, Mattstall und Nehweiler. Durchbruch durch die Maginotlinie und Kämpfe bei Reichshoffen und Feoeschweiler. Sicherungsaufgaben bei Foret de Haguenau.
Im Sommer wird die Division in Reichsgebiet zurückverlegt und bis Feber 1941 beurlaubt. 
1941:
Wiedereinberufung der Division und mehrfache Umgliederung. Sicherungsdienst in Frankreich. Im Dezember 1941 verlegt die Divison an die Ostfront zur Heeresgruppe Mitte in den Raum Belij, wo sie gegen durchgebrochenen Feind eingesetzt wird.
1942:
Abwehrkämpfe im Raum Belij. Angriffskämpfe im Rahmen des Unternehmens 'Seydlitz'.
1943:
Teilnahme am Rückzugsunternehmen 'Büffel', das die Division in den Raum Duchowschtschina bringt. Abwehr- und Stellungskämpfe in diesem Raum. Einsatz im Kampfraum Witebsk.
1944:
Einsatz im Kampfraum Witebsk. Die Division wird im Zuge der sowjetischen Offensive im Sommer 1944, die zur Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte führt, zusammen mit 27 anderen deutschen Divisionen vernichtet. Die Überlebenden kommen in russische Gefangenschaft.

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:


Franz Huber (179)
Tobias Kirnbauer (88)