98. Infanteriedivision

Gliederung:

Infanterieregimenter 525, 526 und 527
Artillerieregiment 298
Aufklärungsabteilung 298
Panzerjägerabteilung 298
Pionierbataillon 298
Nachrichtenabteilung 298
Feldersatzbataillon 298
Nachschubtruppen 298

Geschichte:

1940:
Aufstellung der Division am 6.2.1940 auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer durch den Wehrkreis VIII.
Teilnahme am Westfeldzug: Versammlung Ende Mai im Raum südlich Rumigny in Frankreich. Vormarsch über Aisne, die Marne, Montier en Der bis in den Raum Autun.
1941:
Teilnahme am Rußlandfeldzug im Rahmen der 6.Armee. Bereitstellung im Raum nördlich Hrubieszow. Angriff über den Bug. Vormarsch über Tortschin, Luzk, Korosten zum Dnjepr in den Raum Gornosteipol-Dymer. Kesselschlacht um Kiew.
Weitere Vormarschkämpfe über Borispol in den Raum Lubny, über die Worskla zum Donez. Abwehrkämpfe bei Balakleja und Isjum.
1942:
Herauslösen der Division und neuer Einsatz bei Slawjansk.
Vorstoß zum Don. Division ist für den Einsatz im Kaukasus vorgesehen, sie wird allerdings Mitte August 1942 als Reserve der Heeresgruppe Süd im Bereich der 8. italienischen Armee bei Millerowo eingesetzt. Abwehr- und Rückzugskämpfe als Folge der Schlacht von Stalingrad bei Kasanskaja, Millerowo, Starobelsk. Ausbruchskämpfe bei Ekasyrskaja auf den Oskol. Weitere Einsatz bei Kupjansk. Absetzen der Divisionsreste über Bala 
1943:
Ausbruchskämpfe bei Ekasyrskaja auf den Oskol. Weitere Einsatz bei Kupjansk. Absetzen der Divisionsreste über Balakleja, südlich an Krasnograd vorbei in den Brückenkopf von Krementschug.

Die Division ist schwer angeschlagen, sodaß sie am 30.3.1943 aufgelöst wird. Die Divisionsreste bilden zusammen mit Resten der 385.ID und der 387.ID die neue 387.Infanteriedivision. 

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:


Raas Johann (184)