31. Infanteriedivision

Gliederung:

Infanterieregimenter 12, 17 und 82
Artillerieregiment 31
Aufklärungsabteilung 31
Panzerjägerabteilung 31
Pionierbataillon 31
Nachrichtenabteilung 31
Feldersatzbataillon 31
Nachschubtruppen 31

Geschichte:

1936:
Aufstellung der Division am 1.10.1936 in Braunschweig.
1939:
Teilnahme am Polenfeldzug mit Angriffkämpfen auf Borowa Berg im Raum Petrikau. Verfolgungskämpfe in Richtung Warschau. Waldkämpfe im Raum Zamosk-Gorki-Polesie. 
1940:
Teilnahme am Westfeldzug. Vormarsch in Belgien über den Albertkanal und Angriff auf die Dylesellung. Einnahme von Brüssel. In der Schlacht um Frankreich Übergang über die Somme im Raum Abbeville. Verfolgung bis zur Loire und Überquerung dieser bei St.Florent Le Vieil. 
1941:
Teilnahme am Rußlandfeldzug im Rahmen der Heeresgruppe Mitte. Durchbruch durch die Grenzstellungen bei Zabinka. Schlacht bei Bialystok. Angriffskämpfe bei Mowy Bychoff und im Raum Belew. Vorstoß auf Tula. Rückzugskämpfe auf Kaluga.  
1942:
Abwehrkämfpe an der Rollbahn Juchnow-Rosslawl und ostwärts Wjasma. Stellungskämpfe an der Worja, bei Lasinki und Djuki.
1943:
Teilnahme an der Schlacht bei Kursk. Abwehrkämpfe zwischen Orel und Brjansk, Ssewsk und an der Dessna.
1944:
Im Zuge der Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte durch die Rote Armee ziehen sich das Grenadierregiement 82, die Aufklärungsabteilung 31, Pionierbataillon 31 und Teile das Artillerieregimentes 31 auf den Festen Platz 'Mogilew' zurück und gehen dort unter. Den Reste der Division gelingt ein verlustreicher Rückzug zur Beresina und anschließend zur ostpreußischen Grenze.
Verlegung der Divisionsreste nach Hildesheim und Wiederaufstellung der Division. Anstelle der Aufklärungsabteilung und der Panzerjägerabteilung erhält die Division die Sturmgeschützabteilung 1031, eine Fla-Kompanie und eine Divisionsfüssilierkompanie. 
Verlegung der Division auf dem Luftweg nach Kurland. Abwehrkämpfe in der Segewoldstellung Rückzug über die Oga und die Aa nach Riga. Abwehrkampf bei Schaulen. Verlegung im Seetransport nach Danzig.
1945:
Einsatz in Westpreußen in der Festung Thorn. Abwehr- und Ausbruchskämpfe aus der Festung. Divisionsreste kämpfen sich bis zur Halbinsel Hela durch und kommen bei Kussfeld in russische Gefangenschaft. 

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:


Erich Hoffmann (20)