100. Jägerdivision
 
 

Gliederung:

Jägerregimenter 54 und 227
kroatisches Infanterieregiment 369
Artillerieregiment 83
kroatische leichte Artillerieabteilung 369
Aufklärungsabteilung 100
Panzerjägerabteilung 100
Pionierbataillon 100
Nachrichtenabteilung 100
Feldersatzbataillon 83
Nachschubtruppen 100

Geschichte:

1940:
Aufstellung der Division am 10.12.1940 auf dem Truppenübungsplatz Döllersheim (Allentsteig). 
1941:
Teilnahme am Rußlandfeldzug im Rahmen der 17.Armee: Vormarschkämpfe entlang der Wisznia, über den Dnjestr und die Strypa. Durchbruch durch die Stalinlinie. Verfolgungskämpfe bis zum Dnjepr bei Krementschug. Bildung eines Brückenkopfes am Ostufer des Dnjepr. Verfolgungskämpfe über Poltawa nach Charkow. Kämpfe am oberen Donez, danach Verlegung an die Miusfront.  
1942:
Abwehrkämpfe an der Ssamara. Teilnahme an der Kesselschlacht von Isjum durch Angriffskämpfe südlich Charkow. Verlegung in den Raum von Woltschansk. Angriff über den Oskol. Vorstoß zum mittleren Don, Kämpfe bei Kalatsch und im großen Don-Bogen.
Angriff auf Stalingrad. Kämpfe im Werk 'Roter Oktober', bei Höhe 102 und am Tatarenwall. 
1943:
Vernichtung der Division im Kessel von Stalingrad. Die 100.JD ist neben der 297.Infanteriedivision und der 44.Infanteriedivision die dritte Stalingrader Division, die sich hauptsächlich aus Österreichern zusammensetzt.
Neuaufstellung der Division am 17.3.1943 aus Truppen des Wehrkreises XVII (Wien).
Verlegung der Division in Raum Vinkovci-Vukovar nach Kroatien. Verlegung nach Skoplje.
1944:
Verlegung der Division nach Albanien. Partisaneneinsätze und Küstensicherung. 
Verlegung der Division über Ungarn nach Galizien um die ins Wanken geratene Ostfront zu stabilisieren. Angriffs- und Abwehrkämpfe an der Strypa. Rückzugskämpfe bis zum Djnestr. Kämpfe um die Djnestr-Übergänge bei Demidow und Zalesce. Weiterer Rückzug bis zum Karpatenhauptkamm. 
1945:
Rückzugskämpfe führen die Division nach Oberschlesien. Im Raum Trautenau und Schatzlar erfolgt die Kapitulation. Die Reste der Division kommen in russische Gefangenschaft.


Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:

Schaden Franz (123)