17. Panzerdivision
 

Gliederung:

Ab 1940:
Schützenregimenter 40 und 63
Panzerregiment 39
Kradschützenbataillon 17
Artillerieregiment (mot.) 27
Panzer-Aufklärungsabteilung 27
Panzerjägerabteilung 27
Panzer-Pionierbataillon 27
Panzer-Nachrichtenabteilung 27
Feldersatzbataillon 27
Panzer-Nachschubtruppen 27

Ab 1942:
Panzergrenadierregimenter 40 und 63
Panzerregiment 39
Panzer-Artillerieregiment 27
Panzer-Aufklärungsabteilung 17
Panzerjägerabteilung 27
Panzer-Pionierbataillon 27
Heeresflak-Abteilung 297
Panzer-Nachrichtenabteilung 27
Feldersatzbataillon 27
Panzer-Nachschubtruppen 27

Geschichte:

1940:
Aufstellung der Division am 1.11.1940 durch Umgliederung der 27.Infanteriedivision in eine Panzerdivision.
1941:
Teilnahme am Rußlandfeldzug: Die Division gehört zur Panzergruppe 2 (Guderian), die ihm Rahmen der Heeresgruppe Mitte an der Grenze zur Sowjetunion aufmarschiert ist. Angriff über den Bug und Vormarsch über Slonim, Stolpce, Minsk und Borissow zum Dnjepr bei Orscha. Angriffs- und Abwehrkämpfe im Raum Smolensk und Jelnja. Vorstoß auf Mglin. Kämpfe bei Potschep und Gluchow. 
Angriff auf Brjansk und Einnahme der Stadt. Vormarsch über Karatschew und Mzensk auf Barabanowo. Kämpfe im Raum Tula. Rückzug über Wenew und Jelez in die Ssusha-Stellung. 
1942:
Umgliederung der Division. Verlegung in den Kampfraum Orel. Angriffs- und Abwehrkämpfe an der Oka, bei Marowka und Korsun.
Teilnahme an der Entsatzoperation für Stalingrad. Verlegung über Millerowo und Morowskaja in den Raum Zymljanskaja. Kämpfe im Aksaj-Brückenkopf, bei Kumskij und Kotelnikowo. Rückzug über den Bal und den Manytsch zum Don-Übergang bei Aksaiskaja. Verlegung über Rostow in den Raum Stalino. 
1943:
Angriffs- und Abwehrkämpfe im Raum Berestowaja, Gorodischtsche, Krassnij, im Donezbrückenkopf Perwomaskoje. Verlegung über Balakleja und Slawiansk in den Raum Isjum. Kämpfe bei Dolgenka, Schwwtschenko. Rückzug zum unteren Dnjepr bei Saporoshje. Abwehrkampf am Dnjepr. Auffrischung der Division bei Kriwoi Rog. 
1944:
Kämpfe bei Dnjepropetrowsk. Rückzug über Nikolajew auf Nowo Ukrainka. Abwehrkampf im Raum Winniza, bei Monastyrischtsche und im Kessel Kamenz-Podolsk. Rückzug über den Dnjestr nach Stanislau. Verlegung nach Rumänien. Einsatz in Roman-Bacau und ostwärts Sokal. Rückzug zur Weichsel bei Annapol und weiter nach Reichshof.   
1945:
Angriffs- und Abwehrkämpfe im Baranow-Brückenkopf und bei Chmielnik. Rückzug zusammen mit der 16.Panzerdivision im 'Wandernden Kessel' über Kielce, Kalisch und Lissa auf Glogau. Versammlung der Division bei Sagan-Sorau und Bildung einer Kampfgruppe, die bei Steinau, Görlitz, Florsdorf und Troppau-Landskron nochmals eingesetzt wird. Die Reste der Division kommen teils in amerikanische und teils in russische Gefangenschaft.     


Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:

Zapfel Samuel (7)