3. SS-Panzerdivision 'Totenkopf'
 

Gliederung:

SS-Totenkopf-Division (mot.) (ab 1939):
SS-Totenkopfregimenter 1, 2 und 3
SS-Totenkopf-Artillerieregiment
SS-Totenkopf-Aufklärungsabteilung
SS-Totenkopf-Panzerjägerabteilung
SS-Totenkopf-Pionierbataillon 
SS-Totenkopf-Nachrichtenabteilung 
SS-Nachschubtruppen 

3.SS-Panzerdivision 'Totenkopf' (ab 1943):
SS-Panzergrenadierregiment 5 'Thule'
SS-Panzergrenadierregiment 6 'Theodor Eicke'
SS-Panzerregiment 3
SS-Panzeraufklärungsabteilung 3 
SS-Sturmgeschützabteilung 3
SS-Panzerjägerabteilung 3
SS-Flakabteilung 3
SS-Panzerpionierbataillon 3
SS-Panzernachrichtenabteilung 3
SS-Feldersatzbataillon 3
SS-Nachschubtruppen 3

Geschichte:

1939:
Aufstellung der Division am 16.10.1939 in Dachau aus Abgaben der SS-Totenkopfverbände.
Die SS-Totenkopfverbände sind im Dritten Reich für die Bewachung der Konzentrationslager verantwortlich. Das ursprüngliche Personal aus dem sich die Division anfangs zusammensetzt, hat daher im Gegensatz zu den meisten Soldaten anderer Divisionen der Waffen-SS ein Naheverhältnis zu den menschenverachteten Vorgängen in diesen Lagern. Die ab 1939 eingezogenen freiwilligen Rekruten und Zwangsrekrutierten werden zwar hauptsächlich für militärische Aufgaben ausgebildet und verwendet, es kommt aber immer wieder vor, daß sie während ihrer Grundausbildung Wachdienste in Konzentrationslagern leisten müssen. 
Der Name der Division wird auch in Zusammenhang mit Kriegsverbrechen genannt, sie wird aber vom deutschen Generalfeldmarschall Erich von Mannstein 'als die beste Division der Waffen-SS unter meinem Kommando' bezeichnet und ist durch ihre Funktion als 'Feuerwehr' an kritischen Frontabschnitten mehrmals faktisch aufgerieben worden.
Nach teilweiser Aufstellung wird die Division in den Raum Stuttgart und später auf den Truppenübungsplatz Münsingen verlegt.
1940:
Division liegt als OKH-Rerserve zuerst in Mainz und dann im Raum Paderborn. Mitte Mai verlegt die Division in den Raum Bitburg.
Teilnahme am Westfeldzug: Vormarsch durch Luxemburg und Südbelgien nach Dinat, dann über Avesnes nach Le Cateau. Kämpfe im Sambre-Abschnitt und bei Cambrai, bei Arras und am La Bassee-Kanal. Kämpfe bei Dünkirchen.
Bei diesen Vormarschkämpfen kommt es am 27.Mai bei Le Paradis zu einem Massaker an 89 britischen Kriegsgefangenen. Die Kompanieführer der 3.Kompanie des 2. SS-Totenkopfregimentes, Hauptsturmführer Fritz Knöchlein, befiehlt seinen Soldaten die wehrlosen Briten zu erschießen. Wie durch ein Wunder überleben zwei Soldaten und sagen nach dem Krieg gegen den SS-Offizier aus, der von einem britischen Militärgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet wird.
Einsatz im Raum Calais zur Küstensicherung. Danach Verlegung in den Seine-Abschnitt, Flußüberquerung und Verfolgung über die Flüsse Vanne, Yonne und Toucy zur Loire. Weiter Vorstoß in Richtung Bordeaux. Anschließend Besatzungstruppe in Sudwestfrankreich. 
1941:
Teilnahme am Rußlandfeldzug als Teil der Panzergruppe 4 (Hoepner), die zur Heeresgruppe Nord gehört. Korpskommandant ist der spätere Generalfeldmarschall Erich von Manstein. Bereistellung im Sternberger Forst. Vormarsch nach Litauen unter Säuberung des Gefechtsfeldes von russischen versprengten Truppenteilen. Kämpfe bei Dünaburg. Durchbruch durch die Stalinlinie bei Dünaburg. Vormarschkämpfe bei Opotschka, Shilije, im Mschaga-Abschnitt.
Einsatz südlich des Illmensees. Angriffe bei Gorki und Baranowka. Angriff in Richtung Demjansk.
1942:
Aufteilung der Division in Kampfgruppen im Kessel von Demjansk (Kampfgruppen Eicke und Simon). Unternehmen 'Fallreep', das zur Öffnung des Kessels führt. Angriffs- und Abwehrkämpfe in der Landbrücke an der Straße Ljubniza-Demjansk.
Ende Oktober Herauslösung und Abtransport der Division nach Westen. Sicherung im Raum Limoges, Einmarsch in Rest-Frankreich, Sicherung im Raum Montpellier. Im Dezember im Raum Angouleme. 
1943:
Im Jänner Verlegung der Division zusammen mit den SS-Divisionen 'Leibstandarte' und 'Das Reich' an die Ostfront in den Raum Charkow. Abwehrkampf im Raum Charkow. Vorstoß auf Tschugejew. Abwehrkämpfe im Raum Belgorod.
Unternehmen 'Zitadelle'. Bereistellung im Raum Belgorod. Nach Kämpfen bei Gresnoje und Olchowskij wieder Rückzug auf die Ausgangstellungen. Danach Abtransport in den Raum Stalino und Einsatz im Mius-Abschnitt. Anschließend wieder Rückverlegung nach Charkow. Rückzug über Poltawa, Jagotin nach Kiew. Danach Einsatz am Dnjepr südlich von Kiew und bei Krementschug.
Im Oktober Verlegung nach Kriwoi Rog. Rückzug über Perwomaissk zum Dnjestr.
1944:
Abwehrkampf am Dnjestr und weiterer Rückzug zum Sereth.
Abtransport der Division im Juli zur Heeresgruppe Mitte. Einsatz im Njemen-Abschnitt bei Grodno. Kämpfe bei Siedlce, bei Jablonna und zwischen Weichsel, Bug und Narew. 
Abtransport der Division zu Weihnachten nach Ungarn um für den Entsatzangriff auf Budapest bereitgestellt zu werden. 
1945:
Angriffskämpfe südlich der Donau. Danach Einsatz bei Stuhlweisenburg. Durch die sowjetische Großoffensive in Richtung Wien ist die Division gezwungen sich über Mor, Papa, Gyuro, dann über Sopron nach Österreich zurückzuziehen. Weiterer Rückzug über Schützen, Götzendorf auf Wien. Abwehrkämpfe beim Ostbahnhof und im Arsenal. Nach dem Rückzug auf des Nordufer der Donau weiter in Richtung Stockerau. Teile der Division verbleiben in Korneuburg, der Rest verlegt in den Raum ostwärts Krems.
Die Division erreicht die amerikanischen Linien, wird aber fast zur Gänze an die Rote Armee ausgeliefert.

Folgende Riedlingsdorfer waren Angehörige dieser Division:

Hofstätter Johann  (178)
Brunner Adolf (91)

Die folgenden Fotos wurden von einem unbekannten Soldaten der Totenkopfdivision
während des Westfeldzuges 1940 gemacht. Sie zeigen mehr als tausend Worte es vermögen
den Schrecken des Krieges.


 

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