Burnout - Syndrom - Vorsorge

Ein kommunikatives Phänomen begleitet uns auch beim Thema Burn-Out: wo wir keinen exakten Begriff haben, verwenden wir schlicht und einfach - und mit tiefster Überzeugung! - eine ersatzweise Beschreibung.

Und das geschieht meist recht diffus. So auch beim Burn-Out-Syndrom, welches oft einfach gleichgesetzt wird mit Depression, dauernder Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder auch Migräne.

Burn-Out wird aber nicht nur umgangssprachlich gerne umschrieben, auch der Wissenschaft ist es bis heute nicht gelungen, sich auf eine Definition des Begriffs zu einigen. Und so wird in der derzeit geltenden Fassung der internationalen Krankheitsklassifikation (ICD 10) der Begriff Burn-Out nicht als Hauptdiagnose einer psychiatrischen Erkrankung eingestuft, sondern nur als Zusatzdiagnose unter "Erschöpfungssyndrom" angeführt.

Zusätzlich wird die Diskussion und das tabulose Anerkennen eines "Burn-Outs" im Berufsalltag dadurch erschwert, dass wir in einer Fitness-Euphorie und Fun-Gesellschaft leben, in der jung, dynamisch und agil zu sein beinahe einen Absolutheitsanspruch innehat.

Ausgebranntheit und Erschöpfung sind vor diesem Hintergrund unerwünschte Symptome und ein Zeichen von Schwäche oder Misserfolg. Einen Berater, Coach oder in diesem Fall einen Arzt hinzuzuziehen, wird von vielen Menschen immer noch als Zeichen von Schwäche gesehen.

Burn-Out ist keine Managerkrankheit!

Ausgebrannt sein setzt einzig voraus, dass man vorher gebrannt hat.
Die Begeisterung für eine Sache oder einen Beruf ist also keineswegs "Managern" vorbehalten. Burn-Out ist nicht, wie häufig behauptet wird, "DIE MANAGERKRANKHEIT".

Ein Burn-Out kann bei allen Menschen auftreten, die mit großem Engagement bei ihrer Sache dabei sind: das sind Schüler und Krankenpfleger genauso wie Frauen in Teilzeitarbeit und der mittlere Angestellte. Untersuchungen haben allerdings eine überdurchschnittliche Häufigkeit in Berufen mit "Helfersyndromen" (Berater, Lehrer, Sozialberufe, ...) nachweisen können.

Die Ursachen für ein Ausbrennen sind vielfältig: eigene Ansprüche, Druck des Umfelds, verschobene Wertigkeiten im Selbstbild, mangelnde Balancefähigkeit zwischen Beruf und Alltag.

Wer im Nahbereich eines Burn-Outs leidet, verzichtet auf die Klärung, ob zuerst die "Veranlagung" da war, die zum Burn-Out geführt hat oder ob irgendwelche anderen Umstände wie eine bestimmte Unternehmenskultur, die Berufswahl oder das private Umfeld einen Druck ausgelöst haben und sich die Spirale erst danach zu drehen begonnen hat.

Entscheidend ist einzig, schon die ersten Stadien eines Burn-Out zu erkennen und geeignete Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wir haben uns zur Aufgabe gestellt Ihnen zu helfen und für Sie individuelle Lösungen anzubieten, wir der gemeinnützige Verein HELP leisten es uns keinen Gewinn aus der Not der Menschen zu machen.

Es gibt leider immer wieder "Burnout-Berater" welche diese Krankheit als gute Einnahmequelle betrachten, dies ist nicht unser Ziel - wir sind hier anderer Meinung.

Wir bieten kostenlose Info-Veranstaltungen an und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Wußten Sie dass das Arbeitsinspektorat verstärkt Unternehmen darauf auch prüft ob gegen "Burnout" was unternommen wird?
Info-Link: Arbeitsinspektorat

Kontaktieren Sie uns einfach per eMail: verein.help@aon.at
Wir informieren Sie gerne.






Verein HELP, Fischbachstraße 67, A-5020 Salzburg