TICS IM KINDES- UND JUGENDALTER

 

Bei den Tics wird zwischen zwei Erscheinungsformen unterschieden:

  • motorische = unwillkürliche, rasche, wiederholte Bewegungen wie z.B. Augenblinzeln, Kopfwerfen, Schulterzucken, Grimassieren usw. und
  • vokale = plötzliche einsetzende Laute wie z.B. Räuspern, Grunzen, Zischen, der Gebrauch von Schimpfwörtern oder die Wiederholung eigener Laute oder Wörter.

Die betreffenden Personen haben das Gefühl, ihre Tics nicht unterdrücken zu können. Der Beginn von Ticerkrankungen liegt in der Kindheit (4-5 Jahre) oder in der frühen Pubertät. Tics können vorübergehend auftreten und in Phasen von Streß wiederkehren oder chronisch sein.

Das Tourettesyndrom bedeutet eine Kombination von vokalen mit vielen verschiedenen motorischen Tics in chronischer Form (d.h. die Tics treten mehrmals täglich auf).