Johann Vigl's Reisetagebücher

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Canada 2001 - Radtour vom 19. Juni bis 20. Juli

Luftaufnahme
Radler
Team 2001

Idee und Planung:
Nachdem wir im letzten Sommer eine große Wanderung mit schweren Rucksäcken gemacht haben, wollten wir heuer eine Radtour in Canada machen. Peter hatte die Idee, ein Auto zu mieten. Damit war das Gepäckproblem gelöst, und es konnten auch Freunde mitfahren, die nicht radeln wollten. Unsere Route: Von Vancouver über Whistler und Pemberton nach Williams Lake, von dort hinaus zur Küste nach Bella Coola, mit der Fähre hinunter nach Vancouver Island, von Norden nach Süden komplett durch, mit der Fähre zurück aufs Festland und nach Vancouver, gesamte Radlerstrecke: 1.611 km

Die Mannschaft:
Radfahrer: Peter Nothdurfter, Gebhard Neurauter und Johann Vigl
Autofahrer: Leo Köck, Otto Schöpf, Siegfried Köck, Michael Wetzel und Werner Thurner

Auszug aus dem Tagebuch:
Der Bär: Wir sind jetzt auf Vancouver Island und fahren die Straße 19 nach Süden. Und gleich haben wir Bärenkontakt, sogar zweimal hintereinander. Während die ersten zwei, vermutlich Mutter und Junges, sofort die Flucht ergreifen, lässt sich der zweite, ein älteres und größeres Exemplar, nicht stören. Er frisst neben der Straße und will nicht verschwinden. Wir sind sofort stehen geblieben, damit er uns nicht als Angreifer ansieht. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch meine Idee, durch enges Beieinanderfahren ein großes Tier zu spielen, funktioniert. Wir fahren ganz langsam los, und als wir näher kommen, flüchtet der Bär...

Garantie in Canada? Am Morgen versuchen wir bei der Tankstelle, unsere Bremsen reparieren zu lassen. Der Mechaniker telefoniert mit dem Autovermieter, der lehnt aber jede Kostenübernahme ab. Dann empfiehlt uns der Mechaniker, nach Campbell River zu fahren. Dort ist eine Chevrolet – Niederlassung, und da könnte die Sache vielleicht auf Garantie gemacht werden. Aber wir haben Pech. Keine Garantie. Nach langem Herumfragen findet Werner eine Werkstatt, die unser Auto wieder bremsfähig macht. Als wir eintreffen, erwartet uns Siggi und beschreibt uns den Weg zur Werkstatt. Aber wir finden nicht hin und suchen einander eine Zeit lang, bis wir aufeinanderstoßen. Dann fahren wir aus der Stadt hinaus zum Elk Falls Campground. Es erwartet uns eine riesige Anlage mitten im Wald. Wir sind froh, dass das Auto wieder Bremsen hat. Natürlich werden wir versuchen, das für die Reparaturen ausgegebene Geld vom Autoverleiher wieder zu bekommen. Und mit Groll erinnern wir uns daran, dass wir das Auto trotz kaputter Handbremse und undichtem Reifen übernommen haben. Der Mechaniker hat gesagt, die kaputte Handbremse war am Bremsdefekt Schuld. Das habe ich mir von ihm auch schriftlich bestätigen lassen.

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