Johann Vigl's Reisetagebücher

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Island Rundreise 1995 - 14. Juli bis 6. August

Wasserfall
Team 1995
Gletschersee

Idee und Planung:
Im Frühjahr dieses Jahres erfuhr ich von Peter, dass er eine Islandreise plant. Ich war mir lange nicht sicher, ob ich dabei sein kann. Aber mit der Zeit wurde es immer sicherer, und zwei Monate vor der Abreise sagte ich endgültig zu. Zur Vorbereitung gehört zuerst einmal eine grundsätzliche Information aller Teilnehmer, damit sich keiner etwas erwartet, was dann nicht eintrifft. Außerdem muss jeder wissen, wie er sich vorzubereiten und einzustellen hat und welche Ausrüstung notwendig ist.

Das Team: Ludwig Buelacher, Dr. Werner Unsinn, Leo Köck, Walter Köll, Werner Walch, Peter Nothdurfter, Willi Schatz, Otto Schöpf, Kurt Treffner und Johann Vigl.

Auszug aus dem Tagebuch:
Wie geplant ist um Punkt 8.00 Uhr Abmarsch. Ein kräftiges Frühstück soll uns mit der nötigen Energie versorgen. Wir rechnen mit einer Gehzeit von rund 9 Stunden. Dann geht es los in Richtung Rückseite des Berges. Der eigentliche Aufstieg ist kurz, aber steil. Früh am Tag oder nach einer kalten Nacht würde man Steigeisen brauchen. Wir schaffen es aber ohne. Auf dem Gletscherplateau geht es dann leicht, und bald stehen wir vor dem Gipfelaufbau. Den schaffen wir auch noch, und auf 1682 m Seehöhe beglückwünschen wir uns zum Gipfelsieg und freuen uns über das wunderbare Wetter. Wir haben einen Tag erwischt, wie es sie am Herdubreid wohl selten gibt. Die Aussicht entschädigt für die Anstrengungen, und ganz klein zu unseren Füßen sehen wir den Campingplatz mit unserem Himmelzelt...

Unser nächstes Ziel ist der Riesenvulkan Askja. Der Krater hat gut und gern einen Durchmesser, der der Länge des Gurgltales entspricht. Im Krater liegen drei Seen, wovon einer stark schwefelhaltig und warm ist. Also wird gebadet. Auf dem Hin- und Rückweg holen sich die Leichtsinnigen nasse Füße, denn es liegt noch Schnee auf der Askja. Und dazwischen gibt es jede Menge Schlamm und Wasser. Zu allem Überfluss beginnt es auch noch zu regnen, und wir erleben Island wieder einmal von seiner unbequemen Seite.

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