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Warum Düngen die Bauern Mineraldünger?   Die EU- Erweiterung    Österreichs Betriebe im EU-Vergleich     Statistik Land-Forstwirtschaft    Akzeptanz GVO's in der LW

Auswirkungen der Globalen Erwärmung auf das Klima in Österreich!   

  Erstellt vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), Hamburg

 

 Alles wird Teurer- Lebensmittel, Treibstoffe, Energie!

Österreichs Bauern bekommen eine Menge Förderungen, Streiken weil Ihnen die Milch noch zu Billig ist, und Produzieren lieber für den Tank als für den Teller? 

Sind Sie dieser Meinung?

Aus der Tageszeitung ÖSTERREICH vom 17.7.2008 Jetzt Schauen sie diese Tabelle aus der Tageszeitung Österreich genau an!

Was Wurde den Wirklich Teuer von den Österreichischen Produkten? 

Milch 8%, Fleisch 4%, Je höher der Energie und Transport aufwand um den Globus desto Teurer das Produkt. Die Österreichische Landwirtschaft ist kein Preistreiber! Zitronen sind deshalb teurer weil der Transport teuer ist.

Die Österreichische Landwirtschaft bekommt durch die Spekulationen an den Rohstoffbörsen höhere Preise für Getreide aber dem Schweinemarkt geht es so schlecht wie noch lange nicht, (teures Futter), Und in der Milchproduktion haben die Produktionskosten den Mehrerlöß schon lange geschluckt. Stickstoff Dünger kostet das Doppelte als vor einen Jahr, Phospat das Dreifache was auch die Futtermittel teurer macht. 

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis! 

Warum darf das bei Landwirtschaftliche Lebensmittel nicht sein? Seit 5 Jahren zahlen wir für Treibstoffe ca. 80l -130 l Diesel je Hektar um 10% mehr, auch nach der Mineralölsteuerrückvergütung. Wer weis was wir nächstes Jahr für Preise bekommen.  Die EU Kommission hat ja beschlossen das nächstes Jahr 10% mehr Erzeugt werden kann, und bei der Milch möchte man die Produktion auch um 5% Steigen. Wen dann eine Rekordernte stattfindet kostet Ihr Brot noch immer soviel, aber den Bauern vergeht wider das Lachen.

Wenn Sie schon mehr für Lebensmittel bezahlen müssen, dann sollten Sie auch wissen, wofür.

Und wohin.

Sie wissen, was Sie von unseren Bauern bekommen: Hochwertige, gesunde Lebensmittel, die über die

Grenzen hinaus geschätzt und gefragt sind. Aber wissen Sie, was die Bauern dafür bekommen?

Gerade genug, um die rundum steigenden Betriebskosten wenigstens teilweise abzudecken. Und ganz

gewiss nicht so viel, dass die Bauern den Grund für die jetzt gestiegenen Lebensmittelpreise liefern.

Wir lieben unsere Arbeit. Wir tun unsere Arbeit. Wir sind stolz auf unsere Arbeit. Und wir finden es

nur gerecht, dass wir nach Jahren sinkender Preise wieder etwas mehr dafür bekommen. Dabei wissen

wir auch die Verbraucher auf unserer Seite. Denn Untersuchungen zeigen: Qualität und Frische unserer

Produkte stehen bei den Österreicherinnen und Österreichern so hoch im Kurs wie nie zuvor.

 

Wenn Lebensmittel teurer werden, klingeln die Kassen. Fragt sich nur, wo?

 

Weltweite Weizenbilanz      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Agrareinkommen pro Arbeitskraft 2005EU- Agrarförderung 2004  

 

 

 

 

 

 

 

Preisentwicklung ausgewählter Lebensmittel bis 2003

Warum Düngen die Bauern Mineraldünger???

Weil sie Ihren Wertvollsten Besitz, den Boden zerstören möchten!?

Weil Mineraldünger so Billig ist?

 Nährstoffkreislauf des Bodens Holzer Andreas© 

Nein! Mineraldüngerverbrauch in Österreich

Die EU-Erweiterung 
 
zu den Tabellen

Österreichs Betriebe im EU Vergleich

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich sind im EU Vergleich klein. Die im EU Vergleich kleinen Betriebsgrößen ergeben sich dadurch, dass in Österreich viele Betriebe im Nebenerwerb geführt werden. In diesen Betrieben macht das landwirtschaftliche Einkommen im Schnitt nur ca. 20% der Familien einkommen aus. Die Österreichische Agrarpolitik hat in den letzten Jahrzehnten immer darauf Wert gelegt auch diese Kleinbetriebe zu erhalten. mehr Text

Statistik Land u. Forstwirtschaft

minus 40% Bauern in 23 Jahren!

Stand: 11.5.200

1980

1990

19951)

19991)

20031)

 

Betriebe insgesamt, 1.000

318,1

281,9

239,1

217,5

190,4

 

dav.:

Haupterwerb

133,8

106,5

81,2

80,2

80,5

 

Nebenerwerb

173,9

166,2

150,0

129,5

102,2

Betriebe juristischer Personen und Personengemeinschaften

10,4

9,2

8,0

7,8

7,7

Ø Betriebsfläche, ha

24,8

27,2

31,8

34,9

39,0

 

Haupterwerbsbetriebe

27,0

30,6

35,3

36,5

39,0

Nebenerwerbsbetriebe

8,7

10,2

12,9

13,6

14,3

Betriebe juristischer Personen

255,2

289,9

349,5

363,3

367,8

Arbeitskräfte, 1.000

609,32)

516,9

592,93)

575,13)

496,63)

 

dav.:

familieneigene

558,22)

468,6

545,43)

529,93)

439,63)

 

familienfremde

51,12)

48,3

47,5

45,2

57,04)

1) Anhebung der Erfassungsuntergrenze von einem Hektar Gesamtfläche auf einen Hektar landwirtschaftlich bzw. drei Hektar forstwirtschaftlich genutzte Fläche. - 2) Ohne Arbeitskräfte der Betriebe ohne Fläche. - 3) Einschließlich in den land- und forstwirtschaftlichen Betrieben mitarbeitende Pensionisten. 4) Einschließlich Personen (z.B. Erntehelfer) mit wenigen Arbeitstagen.

  mehr Statistik
Aus www.oestat.gv.at 
AKZEPTANZ GVO's in der Landwirtschaft

Bisherige Anwendungsbeispiele von der "Grünen Gentechnik" wie

Totalherbizidresistenzen
Resistenzen gegen Schädlinge (z.B. zünslerresistenter Mais
verlängerte Haltbarkeit von Tomaten (Flavr- Savr- Tomate)

 

haben beim Konsumenten keine Akzeptanz gefunden, besonders weil sie keinen unmittelbar darstellbaren Vorteil für den Konsumenten aufzeigen. Daran wird sich wohl erst etwas ändern, wenn Anwendungsbeispiele kommen, die auch einen echten Konsumentennutzen darstellen, was derzeit im landwirtschaftlichen Sektor noch nicht absehbar ist (sehr wohl aber im medizinischen Bereich).

  Gentechnologie = gut/schlecht?

Die österreichische Bevölkerung- dies gilt auch für die Landwirte- lehnt mehrheitlich den Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft ab. Die Frage ist der nachweisbare Nutzen für den Konsumenten sowie der Ausschluss von Risiken für Mensch und Natur. Erst wenn die Wissenschaft Aussagen übet: die Sicherheit machen kann, erst dann können der Konsument und der Landwirt Vertrauen gewinnen. Solange jedoch vieles unbeantwortet bleibt, gilt es ab- zuwarten und zu prüfen.      

 aus Blick ins Land,  2002

 

27.03.2010