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Andreas Holzer Meine Schwester Johanna Holzer Herta Holzer Ernst HolzerHolzer Schlader

Bauer sucht Frau

Gemeinsam mit meinen Eltern, bewirtschafte ich in Schlader Gem. Karlstein an der Thaya, einen typisch traditionell geführten kleinstrukturierten Bauernhof mit 36.5 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und 10 ha Wald auf 560m Seehöhe ca 600 Liter Jahresniederschlag.  Auf unseren Feldern mit einer vielschlägige Fruchtfolge bauen wir 4 ha Roggen, 7 ha Winterweizen, 5,6 ha Raps, 8 ha Winter- Sommergerste, 2 ha Einkorn, 2 ha Luzerne, 1,5 ha Silomais an 6,7 ha Dauergrünland an.

Ich möchte Ihnen nicht nur den Betrieb vorstellen sondern auch einblicke in Produktionsvorschriften geben und zeigen das Österreichs Bauern Nachhaltig Gesunde Lebensmittel erzeugen.

Die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen dient nur zur Erzeugung und Bringung des benötigten Grundfutters unserer Tiere. Also sind Tiere ein wichtiger Beitrag zur Pflege der Landschaft.

Unser Betrieb hat Milchviehhaltung und Rindermast, wir ziehen alle Kälber der 10 Kühe selbst auf somit haben wir ca. 30 Rinder im Stall.

Die Milch unserer Kühe verkaufen wir an die NÖM.  Nach eine kurzen Preishoch, jetzt ein Katastrophales existenzbedrohendes Preis Tief, im Jahr 2009 ca. € 6000,- weniger Milchgeld auf unseren Betrieb.    

MGN- NÖM Bauernmilchpreis im Verbraucherpreisindex vergleich. MS Excel, Open Office. Tabelle

Weiter betreiben wir Ferkelzucht mit angeschlossener Schweinemast.

Seit über 15 Jahren werden unsere Tiere vom gleichen Tierarzt betreut, wobei wir seit 1997 Mitglied beim Niederösterreichischen Tiergesundheitsdienst  


Geburt Ferkel - MyVideo Österreich  

Der Betrieb ist Vollmechanisiert mit 4 Traktoren (von 45 PS bis 86 PS, einer davon ein Allrad) und verschiedenen Bodenbearbeitungs- und Erntemaschinen, aber dennoch fällt sehr viel Handarbeit an.   Bilder von 1950-1960

Da die Böden des Waldviertels nicht den Hohe Ertragserwartung entsprechen, ist der Betrieb auf die Finalziele Unterstützung durch die EU-Ausgleichszahlungen angewiesen. Mit der Reform der Gemeinsamen Agrar Politik ab 1.1.2005  an die Cross- Compliance (Anderwärtige Verpflichtungen) gebunden um eine Entkoppelten Betriebsprämien zu erhalten.

Weiters beteiligt sich unser Betrieb seit 1995 am Österreichischen Umweltprogramm, (ÖPUL). Unser Betrieb beteiligt sich am ÖPUL 2007-13 der Maßname Umweltgerechte Bewirtschaftung von Acker- und Grünland (UBAG)  und der Begrünung von  Ackerflächen im Herbst und Winter, Mulchsaat, Anbau seltener landw. Kulturpflanzen.    

Einen Grosteil des Weizens verkaufen wir als Bioethanolweizen, so kann aus ca. 1 Hektar Weizen 2.760 Liter Bioethanol (bei einen Ertrag von 7,2 Ton) Erzeugt werden. Ca. 90 Liter Diesel werden auf 1ha Weizen zur Erzeugung verfahren.Wir sind so Frei und wachsen ohne Gentechnik

Seit Herbst 2005 beteiligt sich der Betrieb am Programm  "wir sind so frei" und verpflichten uns zum Verzicht auf Gentechnisch verändertes Saatgut.  

Für Uns wird es immer Schwieriger ein Einkommen aus dem Bauernhof zu erzielen. Da die Produktpreise und Transferzahlungen sinken und die Förderbedingten Auflagen immer Vielseitiger und Undurchschaubarer werden. (Wenn ein Kalb nicht rechzeitig gemeldet wird, -3% Förderung. Wenn der Hausbrunnen nicht Jährlich Bakteriologisch Untersucht und der Milch- Hygieneverordnung entspricht- Kürzung. Von jeden Getreidefeld werden Rückstellmuster zur Sicherheit genommen und über Jahre aufbewahrt, Saatgut,- Dünger,- Pflanzenschutzmittel Rechnungen und anwendungs- Aufzeichnungen müssen bis 13 Jahre aufbewahrt werden. 

Die EU Landwirtschaftsminister haben beschlossen das  SIE ab 2009 die ausbezahlten Förderungen auf Cent genau Einsicht nehmen dürfen. Ich bin darüber nicht Glücklich, deshalb möchte ich schon im vorhinein veröffentlichen was wir dafür aber auch tun müssen um Ihre Steuergelder zu erhalten?  In den Medien wurde Berichtet das im Durchschnitt der Österr. Bauern 11.000,- Euro an Ausgleichszahlungen bekommen. Das ist ja Richtig aber der Durchschnitt der Österr. Betreibe ist auch 18 Hektar groß, deshalb ist dieser Betrag etwas verfälscht in Vollerwerbs Betreiben geht es hier um ganz andere Beträge die sogar Politiker Gehälter blass aussehen lassen. Aber nicht nur Bauern bekommen Transferzahlungen.  mehr

Landwirtschaft in der Weltwirtschaftskrise 2009: 

Ein Bauer kann kein Einkommen mehr von seiner Produktion erzielen. Die Getreideernte 2009 wird kaum aufgekauft und wen nur zu einen Rekord Tiefstpreis. Unser Betrieb erwirtschaftet heuer einen Verlust im Ackerbau von ca. 5000,- Euro. Betriebsmittel wurden noch vor der Krise zum einen sehr hohen Preis gekauft werden. Was den Verlust erheblich steigert. Auch alle anderen Produkte: Milch, Fleisch, Holz, geht es ähnlich. Selbst BIO Bauern müssen höchst Wahrscheinlich ca. 30 € des Getreidepreises 2008 zurückzahlen.  Nicht Einmahl die eigene Arbeit kann abgegolten werden. 

Zum Beispiel: Gewinn- Verlustrechnung Weizen 2009. MS Excel, Tabelle

Die Erzeugungskosten von 1 Tonne Weizen liegen bei € 160,- inkl Mwst, trotz Ausgleichszahlungen. Bezahlt wurden € 89,- für Weizen und € 72,- für Roggen.

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Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. Holzer Andreas©

06.02.2010