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Klaus
Demuth schaffte mit seinem Mazda trotz mangelnder PS wieder einen
Stockerlplatz Foto:
Köstinger
Autocross-Vizestaatsmeister
Klaus Demuth ist in der Szene ein tapferer Krieger. Mit einem
untermotorisierten Auto bringt der 37-jährige Zimmerer und
Kleine-Zeitung-Austräger in St. Urban auch heuer die Konkurrenz in der
Staatsmeisterschaft zum Staunen.
Neues
Reglement.
Beim zweiten Lauf in Fuglau am vergangenem Sonntag fuhr Demuth seinen
Mazda 323 Allrad auf den gesamt zweiten Platz in der
Tourenwagen-Allradklasse. "Im Vorlauf wurde ich Dritter, das
Semifinale hab ich gewonnen und im Finale plagte mich ein schleichender
Patschen. Das neue Reglement, nachdem Vorlauf, Semifinale und Finale
jeweils extra gewertet werden, hat mir schon genützt", sagt Demuth.
In den Punkterängen gehalten haben ihn aber die neuen, sündteuren
Spezialreifen aus England: "Ich hatte drei Runden vor Schluss den
Reifenschaden, aber diese Pneus haben derart starke Seitenwände, dass
es den Reifen praktisch gar nicht mehr von der Felge schälen
kann!"
Untermotorisiert.
Fahrwerk und Motorelektronik hat Demuth im Frühjahr verbessert, sein
Japaner bringt jetzt knapp 240 PS auf den Prüfstand, im Verhältnis zur
Konkurrenz ist Demuth geradezu untermotorisiert: "Von der
Papierform her bin ich wirklich nur Vierter, aber ich fahr' komplett am
Limit, kämpfe wie ein Löwe!" Am Sonntag in Voitsberg will Demuth
sein Punktekonto weiter aufstocken.
Weitere
Fahrer.
Hermann Miklautz, Allradstaatsmeister 2006 aus Feldkirchen, ist dagegen
noch nicht ganz auf Touren gekommen. Beim "Race of Champions"
im Mai in Melk ging das Triebwerk seines Mazdas hoch, Pleuelschaden!
"Am 13. Juli in Oberrakitsch bin ich wieder dabei, möchte
unbedingt in die Punkteränge fahren!" Toll waren die anderen
Mittelkärntner in der Meisterschaft. Markus und Walter Marcher führen
in der Tourenwagenklasse bis 4l, Helmuth Mayer (Golf Gti) ist Zweiter.
GERT
KÖSTINGER
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