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Festenburg

Vor über 800 Jahren begann man in vielen Ländern Europas Burgen aus Stein zu bauen. Sie dienten einerseits der Verteidigung der Grenzen und des Herrschaftsbesitzes, andererseits boten sie in Kriegszeiten der Bevölkerung Schutz. Die Festenburg wurde um 1200 von den Herren von Stubenberg erbaut. Sie wurde damals "Vöstenburg" genannt. Die Burg wechselte im Laufe der Jahrhunderte immer wieder die Besitzer.


Zu den bekanntesten zählen:
  • die Stubenberger
  • der Minnesänger Hugo von Montfort
  • die Grafen von Saurau
  • seit 1616 das Stift Vorau

Baugeschichte:

-Türkenbelagerungen 1529 und 1532: Am Burgeingang erinnern daran noch zwei eingemauerte steinerne Kanonenkugeln.

-Die mittelalterliche Wehrburg wurde um 1700 in eine "Klosterburg" umgebaut:

- Der Wehrturm wurde in einen Kirchturm umgestaltet und mit 3 Glocken ausgestattet.

- Der Rittersaal wurde in die jetztige Kirche umgestaltet und vom Vorauer Stiftsmaler Johann Cyriak Hackhofer mit Fresken ausgestattet. Eine Besonderheit in der Kirche ist der sogenannte "Festenburger Frauenhimmel", da der Maler in diesem Himmel an der Kirchendecke nur Frauen abgebildet hat. Es ist der himmlische Chor, der zum Empfang der hl. Katharina von Alexandrien aufspielt. Dazu wurden noch 6 Kapellen vom selben Maler gestaltet: die Loretokapelle, die Krippenkapelle, die Ölbergkapelle, die Geißelungskapelle, die Dornenkrönungskapelle und die Kreuzkapelle. Der Maler brauchte dazu drei Jahre. Allerdings konnte der Maler nur von Mitte Mai bis Ende September arbeiten.

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