ASH IS PUREST WHITE – Jiang hu er nü

China/Frankreich 2018 – Regie: Jia Zhangke – Kamera: Eric Gautier – Schnitt: Matthieu Laclau – Musik: Giong Lim – Mit: Tao Zhao, Fan Liao, Yi’nan Diao, Xiaogang Feng, u. a. – 135 Min. OmU (Mandarin) – Alter: k. A.

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Zu Beginn der 2000er-Jahre ist Qiao an der Seite ihres Gangster-Freundes Bin eine Art Königin in der kleinen nordchinesischen Minenstadt, in der Bin einen Nachtclub führt. Doch nichts in ihrem Leben erweist sich als stabil: Die Mine schließt, ihr Freund macht sich schuldig, sie geht für ihn ins Gefängnis, aber als sie entlassen wird, ist er längst weitergezogen.
In mitreißenden Bildern und mit grandiosem Gespür für die Wechselwirkung von Landschaft und Figuren erzählt der chinesische Vorzeige-Autorenfilmemacher Jia Zhangke („Touch of Sin“, „Mountains May Depart“) in ASH IS PUREST WHITE einmal mehr von der turbulenten kapitalistischen Entwicklung Chinas. Und verschafft tiefe Einblicke in die Ränder der Gesellschaft – entwurzelt zwischen Vergangenheit und Zukunft.

„Hier dreht nicht nur Qiao ihre Runden, hier dreht eine ganze Welt ihre Runden. Auf der Suche nach Zukunft.“
– critic.de

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