LICHT

Österreich 2017 – Regie: Barbara Albert – Drehbuch: Kathrin Resetarits, frei nach dem Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ von Alissa Walser – Kamera: Christine A. Maier – Schnitt: Niki Mossböck – Mit: Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm, Stefanie Reinsperger, Johanna Orsini-Rosenberg, u. a. – 97 Minuten deutsche Originalfassung – Alter: k. A.

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Wien 1777. Die früh erblindete 18-jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavierwunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, im Kreise wundersamer Patienten und dem Stubenmädchen Agnes, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht ...
Mit ihrem Spielfilm LICHT erzählt Barbara Albert eine Parabel über die Macht der Musik zur Zeit Mozarts in Wien. Aufwändig inszeniert und mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt das Historiendrama die Suche nach der eigenen Identität zwischen Lichtblicken und Schattenseiten, zwischen Schein und Sein, zwischen Sehen und Gesehen werden. In einer Nebenrolle als Frau Mesmer überzeugt die Kärntner Schauspielerin Johanna Orsini-Rosenberg.

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