Hier haben auch
die
vielzitierten Gedanken des Papstes über die Strukturen der Kirche ihren
Platz: Einerseits die
Würdigung des Einsatzes der vielen Christen etwa
für die Caritas, andererseits die Mahnung, dass die letztlich auf
Privilegien aufbauende
Struktur nicht der Daseinszweck der Kirche ist und werden darf.
Quelle: radiovatikan.de
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Der
Theologe Karl Barth in seinem berühmten Paragraph 17 von KD
I/2 (1937) der Religionskritik an der
fast 2000-jährigen Fehlentwicklung des Christentums, die im Versagen
gegenüber der Hitlerdiktatur unübersehbar wurde:
"Religion
ist Unglaube"
A
uf
die Spitze getrieben stellt sich die Frage, ob bei der "Erschaffung und Pflege der
Religion" überhaupt ethisch hochwertige Kräfte am Werk waren/sind, oder eher
quasi "satanische" Geisteskräfte - mit in Machtausübung an
minderbemittelten Abhängigen Geübten - als gegeben angenommen werden
könn(t)en...
Sie finden das absurd? Dann schauen Sie sich doch die Ereignisse in
5000 Jahren mosaischer/christlicher Religionen an!
Sehen
Sie da vieles ethisch Hochwertiges, quasi Göttliches? Oder doch nicht
eher viel quasi Teuflisches; nicht wahr?
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Markus 12, 38-40:
38 Und er
lehrte sie und sprach zu ihnen:
Sehet
euch vor vor den Schriftgelehrten, die in langen Kleidern gehen und
lassen sich gern auf dem Markte grüßen 39
und sitzen gern obenan in den Schulen und über
Tisch beim Gastmahl;
40
sie fressen der Witwen Häuser und wenden langes Gebet vor. Diese werden
desto mehr Verdammnis empfangen.
Haben Sie diese Zeilen schon
einmal im Gottesdienst zitiert gehört? Manipulation durch
Bibeltext-Seletion ...
Oder
wie oft haben Sie schon Mt 23. 1-12 gehört?
In jener Zeit wandte sich Jesus
an das Volk und an seine
Jünger und sprach: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich
auf den
Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen,
aber
richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun
selbst aber
nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen
sie den
Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um
die
Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen
es sehen:
Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern
lang, bei
jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die
vordersten
Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern
grüßen und
von den Leuten Rabbi - Meister - nennen. Ihr aber sollt euch nicht
Rabbi nennen
lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt
ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer
Vater, der im
Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer
ist euer
Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer
sich
selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird
erhöht
werden.
Eine passende, hoch
interessante modernisierende Predigt dazu »hier«
Der
Anfang: "Stellen wir uns einmal vor, die Rede Jesu aus
dem
Matthäusevangelium würde heute in unserer Kirche gehalten. Sie müsste
dann
etwa lauten: 'Die Pfarrer, die Religionslehrer und die Theologen
verkünden das
Wort Gottes und beanspruchen seine Autorität. Handelt danach, aber nach
ihrem
Verhalten richtet euch nicht! Denn was sie aus Gottes Wort machen, sind
schwere
Lasten für euch. Sie selbst kümmern sich jedoch nicht darum. Was sie
tun, tun
sie ja doch nur aus Scheinheiligkeit - und sie spielen sich in der
Kirche, in
Gesellschaft und Öffentlichkeit auf, wo sie sich nur zu gern
beweihräuchern
lassen.'"
Etc. Lesen sie weiter und lassen Sie sich überraschen!
Und ebenfalls hier treffend
passend Stéphane Hessel - Diplomat und Schriftsteller, Büchlein
"Empöret Euch" - im ORF-Interview Oktober 2011:
»Die Würde
aller Menschen ist gleich«, »Pflicht zum Widerstand« und »Es ist gut,
frech zu sein«
Wozu anzumerken ist, dass die Verfassung der
Reformierten Kirche H.B. in Österreich diesen Forderungen tatsächlich
entspricht!
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Wichtige
Informationsquellen:
Jesus und
Luthertum
Paulus
verfälscht die Lehre von Jesus
Martin Luther im
Widerspruch zu Jesus
Absurditäten
im veralteten Augsburger Glaubensbekenntnis, erst heute
1.10.2011 entdeckt
Prädestinationslehre:
Nie wurde ein grausamerer Gott erfunden, erst heute
1.10.2011 entdeckt
Ähnlich
von mir: 22.6.2011: Absurder
Calvin ohne den obigen Artikel gekannt zu haben
Durch
eine Anregung beim Gottesdienst der Reformierten Stadtkirche in Wien 1.
meine ich, dass das folgende Bild hier im Text sehr gut dazupasst:
Zwar
nicht unbedingt zu den obigen Fremdlinks, aber sicher zu meinen
Abhandlungen der Gruppen
T1: Gottessuche
und
Wege; T2: Freude,
Zuversicht und Inspiration; teilweise auch für TI: Befreite
Lebensfreude
