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http://rudolf-fiala.infoUnvollendetes Fragment 2


Laienspiritualität:
 Egal was, wie und wem Sie für Ihre Spiritualität glauben - oder auch nicht -, Sie könnten es in eigener Verantwortung und Überzeugung tun.
Beim teilweisen oder ganzen "In-die-Hand-nehmen" Ihres Glaubens mögen Ihnen meine Abhandlungen und Linkangaben helfen.

"Ist" Gott, oder "geschieht" ER als dynamischer Prozess?

Geschieht Gott als die Summe aller denkbaren Informationen! Die "Große Information" an sich?


Die andere Abhandlungen

© Rudolf Fiala, begonnen 26.2.2009, abschlusslos bendet nach Abschiedsabhandlung 31.8.2010     Besuchszahl: 

Weitergeführt wird aber hier:
49. "Gott geschieht": Ein kleiner Satz entlarvt die Unnotwendigkeiten jedes traditionellen Fundamentalismus
52. Gott und wir: gebunden im kontinuierlich fließenden Jetzt, 22.1.2011
Ansatz zur Bereinigung des frustrierenden Theodizee-Problems.
Nur die Anthropodizee bleibt über!


All das fast unendlich viele Geschriebene über Gott hat fast unendlich viele Widersprüche samt Grausamkeiten, Lügen, ohne Barmherzigkeit und Gnade. Ein unterstellt ehrloser Gott.

Ein durch die Jahrtausende zuschauender Gott müsste daran verzweifeln, sofern Sein Mitgefühl über das eines Försters vor einem Ameisenhaufen, vor einem sich selbst durch Makromanie zerstörenden Ameisenhaufen, hinausgeht.

Alle kumulierten physischen und psychischen Ereignisse durch und von vielen Menschen, aber auch noch mehr Tieren: Ein riesiger Abfallberg der Geschichte jedes Einzelnen und des ganzen Planeten Terra.

In oder neben diesem Haufen soll ein Gott stehen? Durch die Äonen?

"Durch die Äonen" ist eine Formulierung, die uns, der wir immer wieder mit den Spuren der Vergangenheit befasst sind, ein wohlbekanntes Konstrukt.

Aber ist dieses Konstrukt, nämlich dass es eine Vergangenheit gibt, eine Gegenwart gibt und eine Zukunft geben wird eigentlich beweisbar?

Ich denke nicht! Beweisbar ist das Vorhandensein der Spuren der Vergangenheit, selbstverständlich, aber selbst die Vergangenheit, die vor einem Augenblick noch "jetzt" war, existiert im Jetzt nicht mehr. Unwiederbringlich nicht mehr!

Und auch wir selbst "existieren" nicht mehr in der Vergangenheit, nur im "Jetzt".

Atome, ihre Teilchen in Wellenform, Wellen, Felder, Quanten und Leerraum
dazwischen glauben wir immer besser zu verstehen.
Aber was ist "Information" und ggf. ein "Informationsquant" wirklich?


Informations-"Quant"? Die Wissenschaft wird aufschreien und uns erklären, das Information letzendlich Beziehung ist. Beziehung in Physik, Chemie und jeder anderen Form der technischen Wissenschaften.
Tja, und was ist der Mechanismus der Beziehung? Kräfte? Felder? Im "Morphogenetischem Feld"? Beziehungen bis zur Selbstvernichtung?

Und auch soziologische Beziehungs-Information bis zur Kunst in jeder Form. Natürlich auch in der Religion.

Aber in der Religion wird es bereits nebulös, sofern Glaube und die Gnade einer hohen Entität ins Spiel kommt; also der wissenschaftliche Bereich verlassen wird. Und Informationsart-Begriffe wie Intuition, Empfindung, Empathie etc. berücksichtigt werden.
Oder wenn der evangelische Theologe Rudolf Bultmann Gott als "die alles bestimmende Wirklichkeit" definiert. Da ist freilich auch in dieser alles bestimmenden Wirklichkeit Platz für das Böse an sich, wobei das, was der Mensch in seinem Individualismus als "böse" empfindet nicht das sein muss, was in übergeordneten Sinn "böse" ist. Und vieles, das der Mensch als "gut" empfindet führt zur immer weiter fortschreitenden Vernichtung der Biosphäre; ist also im übergeordneten Sinn eigentlich böse.

Im Atombereich und der Kosmogenese habe wir doch so wunderbare, eine unbestimmte Zeit lang geltende Theorien, deren Wirklichkeit kaum angezweifelt wird. Bis sie durch ein neues wieder prinzipiell unbeweisbares Konzept ersetzt wird.
Kurt Gödels "Unvollständigkeitssatz": »Jedes hinreichend mächtige formale System ist entweder widersprüchlich oder unvollständig.«
Pech für die Wissenschaft, besonders für jene Gebiete, die gar nicht "Wissenschaft" sind, sondern eine Anhäufung von Annahmen,
Unterstellungen, Folklore und selbstsüchtig gepflegen Traditionen.

Betrachten wir doch einmal den Urknall:

Aus einer unendlich gekrümmten, unendlich dichten Singularität soll der Big Bang entstanden sein! Der Big Bang irgendwelche Milliardstel Sekunde danach wird Stoff für Spekulationen und in tausenden Bücher aufbereitet. Rein theoretisch, versteht sich.

Das mit dem unendlich gekrümmten Raum der fiktiven Singularität hat nur eine Problem: es ist mit einem einfachen mathematischen Beweis demonstrierbar, dass der "unendlich" gekrümmten Raum tatsächlich die Ausdehnung NULL hat! NULL, und Null heißt schlicht NICHTS! Wobei in einem schlichten "Nichts" auch nicht eine unendlich dichte Masse einer Singularität versteckt sein kann. Was man uns Laien auf hochwissenschaftliche Art einzureden versucht!

Der mathematische Beweis in einfacher Sprache:

Die "Krümmung" einer Kurve/Fläche ist derart definiert, dass zB. ein großer Kreis (oder Kugel etc.) eine geringe Krümmung hat, ein kleinerer Kreis eine größere.
Man kann die Fläche dieses Kreises natürlich im Zusammenhang mit seiner Krümmung bestimmen, woraus sich ergibt:
kleine Krümmung => großer Inhalt ; große Krümmung => kleiner Inhalt
Woraus vereinfacht folgt X dividiert durch die Krümmung ergibt den Inhalt. I=X/K
Und jetzt die einfache Grenzwertbildung: Wenn jetzt die Krümmung K gegen unendlich geht und im Grenzfall "unendlich" ist, also I=X/Unendlich, dann ist Raum-Inhalt I schlicht und einfach NULL! Ohne Platz weder für unendlich dichte Massen noch für ein einziges Atom oder Quant.

(Die Mathematiker unter meinen Lesern mögen die weitschweifige Darlegung von Limes X/K für K gegen Unendlich grinsend entschuldigen.)

Nun gut, irgend etwas ähnliches wie den Urknall hat es offensichtlich gegeben. Aus dem absoluten Nichts, kein Raum, keine Zeit, keine Energie in Form von Masse oder Strahlung..., NICHTS eben. Und somit folgerichtig auch keine "Information". Kein "Gotteswort".

Aber wie heißt es in der Bibel:

Am Anfang war das WORT (=INFORMATION!)
(Und kein Mensch weiß, was Information an sich quasi mikroskopisch wirklich ist.
Makroskopisch: Zusammenhänge von konstanten oder veränderlichen Zuständen, zweifelsfrei.)

Wie hätte sonst, der (erste) Urknall gewusst, wie er zu knallen hat! Klingt lustig, ist es aber überhaupt nicht.

Damit wird das Paradoxon offensichtlich: Wenn NICHTS existierte, wo war dann Raum, Zeit, Energie für den "über den Wassern schwebenden" Geist? Nur ein nutzloser Nebengedanke hier, aber interessant allemal.
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So weit der Beginn der Abhandlung, deren logische Weiterentwicklung seinerzeit unterblieb.

Weitergeführt wird aber hier:

49. "Gott geschieht": Ein kleiner Satz entlarvt die Unnotwendigkeiten jedes traditionellen Fundamentalismus

52. Gott und wir: gebunden im kontinuierlich fließenden Jetzt, 22.1.2011
Ansatz zur Bereinigung des frustrierenden Theodizee-Problems.
Nur die Anthropodizee bleibt über!


Rudolf Fiala


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