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Laienspiritualität 11:
 Egal was, wie und wem Sie für Ihre Spiritualität glauben - oder auch nicht -, Sie könnten es in eigener Verantwortung und Überzeugung tun.
Beim teilweisen oder ganzen "In-die-Hand-nehmen" Ihres Glaubens mögen Ihnen meine Abhandlungen und Linkangaben helfen.

Verlacht und verraten? Es ist zum Weinen. Und Gott weint mit!
Gibt es wirkliche Gläubigkeit im kirchlichen Establishment?
Die anderen Abhandlungen
© Rudolf Fiala, 15.12.2008     Besuchszahl Vollfassung 75, Kurzfassung: 
Textänderung und Reduktion auf ca. ein Fünftel, 29.12.2008, revidiert 22.3.2009

Originaler Textanfang (Texte aus der Hauptfassung schwarz):

Ich habe mich immer gewundert, warum meine kirchlichen Gesprächs- und/oder Mailpartner bezüglich meiner Meinungsäusserungen  - auch über die auf dieser Website - so freundlich, kooperationsbereit und auch in Details zustimmend zu sein schienen. Keine Widersprüche, keine Reibereien, keine ablehnenden theologischen Stellungnahmen. Freiheit um und um.

Natürlich lässt sich das auch mit der Freiheit des evangelischen Gedankengutes bis zur Rechtfertigungslehre begründen. Ich habe aber immer wieder den Eindruck gehabt, dass einer Konfrontation prinzipiell aus zwei Gründen ausgewichen wird:

usw., usw., ....

Diese Abhandlung ist nicht mehr im Internet lesbar. Sie scheint mir nicht zu meinen sonstigen optimistischen Abhandlungen der letzten Zeit zu passen.
Sie beruht unter anderem auf dem Buch von Klaus Wagn:

HERRSCHAFT DER NATUR?
Die Abschaffung des Geistes
  
Caann Verlag, im Internet mit diesem Link vollinhaltlich lesbar.

Und dem Kapitel: Die kausale Theologie
(Anmerkung: damit ist die keinen Freiraum für das auch ursachenlose Wirken des
göttlichen Geistes lassende materiell basierte Theologie gemeint)

und daraus hier nur mehr die betrübliche ungekürzte Schlüsselstelle:

Zwar sagen auch noch heute die Geistlichen der großen Kirchen jeden Sonntag öffent-
lich das „apostolische Glaubensbekenntnis“ auf.
Aber eine große Zahl von ihnen lügen jedes Mal, wenn sie das tut.
Denn nach ihrer Theologie lehnen sie so ziemlich alles ab, was darin vorkommt: die
Jungfrauengeburt; Jesus, den Gottessohn; die Schuld; die Erlösung; die Auferstehung;
die Himmelfahrt; den Heiligen Geist; ja, sogar Gott. 
 
Ein Großteil von ihnen bestreitet alles Übernatürliche, weil es naturwissenschaftlich
nicht beweisbar ist. Sie können also gar nicht anders, als den übernatürlichen Ursprung
des christlichen Glaubens zu leugnen.
 
Obwohl sie sich Christen nennen, wollen die meisten von ihnen mit Jesus Christus
nichts zu tun haben. Nach einer 1997 im Nachrichtenmagazin „Fokus“ veröffentlichten
Studie des Berliner Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns ist Jesus Christus nur noch
für 21 % der evangelischen Pfarrer ein wichtiges Vorbild. Nur 17 Prozent von ihnen
glauben an ein Weiterleben nach dem Tod.
Mehr als die Hälfte, nämlich 57%, halten Gottes Macht für beschränkt. Die evangeli-
sche Landeskirche Bayern bezweifelt öffentlich die Auferstehung Christi:  Wie es histo-
risch um das ‚leere Grab‘ steht, kann man heute nicht mehr sagen. („Evangelisches
Magazin für Bayern“ 97/98)

Ein sehr bedenkliches Kapitel im ansonsten spirituell sehr positivem Buch!
 
Aber andererseits untermauert es wieder meine Aufforderung zum selbstverantwortlichen und eigenständigen Glaubenskonzept. Lassen Sie sich nicht den Mut dazu rauben, alleine Gottes Gnade und Ihr Wille zur Annahme ist entscheidend.
Diese - vielleicht gnadenvolle - Überzeugung gibt mir die Kraft und sogar den Antrieb diese Abhandlung nach bestem Wissen und Gewissen auszuarbeiten. "Noch mehr Wachsamkeit" statt Resignation wird sicher eine meiner weiteren Lebensmaximen sein.

Wenn Sie den Volltext der Abhandlung lesen wollen, in dem zB. folgender Sätze vorkommen:

... Aus den Buchzeilen folgt schlüssig, dass etwa nur ein Viertel, bestenfalls die Hälfte als ernstzunehmende Gesprächspartner für spirituelle Diskussionen in Frage kommen. Das Problem für den Suchenden ist nur, dass er im Schnitt 4 Frösche küssen muss, um vielleicht einem gläubigen Prinzen zu begegnen.

... Bedenkenswert ist freilich, dass die Kirchenprofis in ihrem Leben so viel Negatives, wie einerseits viel zu frühe Tode, an den Rand der Lebenskraft gebrachte Angehörige, lange sinnlos seiendes Leid etc. und andererseits die Budget-, Hierarchie- und Missionskämpfe sehen. Dass jemandem da der "Glaube vergehen" könnte, ist ja kaum erstaunlich. Ob da die kircheninternen am gleichen Strick ziehenden Supervisionsgruppen einen Schutzschild FÜR die Gläubigkeit errichten können, bezweifle ich.
Die Macht des Faktischen hat es leicht, zu leicht, die stille Macht der Gläubigkeit zu zerbrechen. Und wieder weint Gott, vielleicht.

... etc.
dann schicke ich Ihnen den Volltext auf Anforderung zu, Mailbetreff "Er weint"


Rudolf Fiala

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