Textänderung und Reduktion auf ca.
ein Fünftel, 29.12.2008, revidiert
22.3.2009
Originaler Textanfang (Texte aus der
Hauptfassung schwarz):
Ich
habe mich immer gewundert, warum meine kirchlichen Gesprächs-
und/oder Mailpartner bezüglich meiner
Meinungsäusserungen - auch über
die auf dieser Website - so
freundlich, kooperationsbereit und auch in Details zustimmend zu sein
schienen. Keine Widersprüche, keine Reibereien, keine
ablehnenden
theologischen Stellungnahmen. Freiheit um und um.
Natürlich
lässt sich das auch mit der Freiheit des evangelischen
Gedankengutes bis zur Rechtfertigungslehre begründen. Ich habe
aber immer wieder den
Eindruck
gehabt, dass einer Konfrontation prinzipiell aus zwei Gründen
ausgewichen wird:
usw.,
usw., ....
Diese
Abhandlung ist nicht mehr im Internet lesbar. Sie scheint mir
nicht zu meinen sonstigen optimistischen Abhandlungen der letzten Zeit
zu passen.Sie beruht unter anderem auf dem Buch von Klaus Wagn: HERRSCHAFT
DER NATUR? Die
Abschaffung des Geistes
Caann
Verlag, im Internet mit diesem
Link vollinhaltlich lesbar. Und dem
Kapitel: Die kausale
Theologie(Anmerkung:
damit
ist die keinen Freiraum für das auch ursachenlose Wirken des göttlichen
Geistes lassende materiell basierte Theologie gemeint)und daraus hier nur mehr die betrübliche ungekürzte
Schlüsselstelle:Zwar
sagen auch noch heute die Geistlichen der großen Kirchen
jeden Sonntag öffent-lich
das
„apostolische Glaubensbekenntnis“ auf. Aber
eine große Zahl von ihnen lügen jedes Mal, wenn sie
das tut. Denn
nach ihrer Theologie lehnen sie so ziemlich
alles ab, was darin vorkommt: die Jungfrauengeburt;
Jesus,
den Gottessohn; die Schuld; die Erlösung; die Auferstehung; die
Himmelfahrt; den Heiligen Geist; ja, sogar Gott. Ein
Großteil von ihnen bestreitet alles
Übernatürliche, weil es naturwissenschaftlich nicht
beweisbar ist. Sie können also gar nicht anders, als den
übernatürlichen Ursprung des
christlichen
Glaubens zu leugnen.
Obwohl
sie sich
Christen
nennen, wollen die meisten von ihnen mit Jesus Christus nichts
zu tun haben. Nach einer 1997 im Nachrichtenmagazin
„Fokus“ veröffentlichten Studie
des Berliner Religionssoziologen Klaus-Peter Jörns ist Jesus
Christus nur noch für
21 % der evangelischen
Pfarrer ein wichtiges Vorbild. Nur 17 Prozent von ihnen glauben
an ein Weiterleben nach dem Tod. Mehr
als die
Hälfte, nämlich 57%, halten Gottes Macht für
beschränkt. Die evangeli-sche
Landeskirche
Bayern
bezweifelt öffentlich die Auferstehung Christi: Wie
es histo-risch
um das ‚leere Grab‘ steht,
kann man heute nicht mehr sagen. („Evangelisches Magazin
für Bayern“ 97/98)Ein
sehr bedenkliches Kapitel im ansonsten spirituell sehr positivem Buch! Aber
andererseits untermauert es wieder meine Aufforderung zum
selbstverantwortlichen und eigenständigen Glaubenskonzept.
Lassen
Sie sich nicht den Mut dazu rauben, alleine Gottes Gnade und Ihr
Wille zur Annahme ist entscheidend.Diese
- vielleicht gnadenvolle - Überzeugung gibt mir die Kraft und
sogar den Antrieb diese Abhandlung nach bestem Wissen und Gewissen
auszuarbeiten. "Noch mehr Wachsamkeit" statt Resignation wird sicher
eine meiner weiteren Lebensmaximen sein.Wenn Sie den Volltext der Abhandlung lesen
wollen, in dem zB. folgender Sätze vorkommen:...
Aus
den Buchzeilen folgt schlüssig, dass etwa nur ein Viertel,
bestenfalls die Hälfte als ernstzunehmende
Gesprächspartner für spirituelle Diskussionen in Frage
kommen. Das Problem für den Suchenden ist nur, dass er im
Schnitt 4
Frösche küssen muss, um vielleicht einem
gläubigen Prinzen zu
begegnen. ...
Bedenkenswert
ist freilich, dass die Kirchenprofis in ihrem Leben so viel Negatives,
wie einerseits viel zu frühe Tode, an den Rand der Lebenskraft
gebrachte Angehörige, lange sinnlos seiendes Leid etc. und
andererseits die Budget-, Hierarchie- und Missionskämpfe sehen.
Dass jemandem da der "Glaube vergehen" könnte, ist ja
kaum erstaunlich. Ob da die kircheninternen am gleichen
Strick
ziehenden Supervisionsgruppen einen Schutzschild FÜR die
Gläubigkeit errichten können, bezweifle ich.Die
Macht des Faktischen hat es leicht, zu leicht, die stille Macht der
Gläubigkeit zu zerbrechen. Und wieder weint Gott,
vielleicht....
etc.dann schicke ich Ihnen den Volltext auf
Anforderung zu, Mailbetreff "Er weint"
Rudolf
Fiala
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